Haltestelle „Bundeskanzleramt“

von sven-kaulfuss

· 2 min Lesezeit

Der 2. Teil des IFA-Berichts, der eigentlich gar kein richtiger IFA-Bericht mehr ist.
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Am gestrigen Dienstag weitete ich meinen kleinen Rundgang über das IFA-Gelände aus und musste feststellen, dass die großen Innovationen und Neuerungen nicht wirklich zu erkennen waren. Deshalb brach ich das Experiment am Nachmittag ab und begab mich auf eine kleine Reise durch Berlin.
Vorab jedoch noch mal kurz zur IFA, wie ich schon erwähnte, Flachbildfernseher ohne Ende. Diesem „Trend“ konnte man sich nicht entziehen. Ich frage mich wie der Kunde hierbei den Überblick behalten soll. Im Zuge dessen, tauchen immer neuere „Markennamen“ und ehemalige Zombies Firmen, wie z.B. Telefunken wieder auf. Das Angebot ist ziemlich schwer zu überschauen, zumindest wenn man, wie ich gezwungen ist, die Fülle auf einmal in Augenschein zu nehmen. Röhrenfernseher sind fast gänzlich verschwunden, und genau hier liegt meiner Meinung nach eine kommende Marktlücke für eine interessante Nische. Sollte ein Hersteller ein Röhrengerät im Retrolook anbieten, dieses vielleicht noch stilistisch in die Apple-Ecke schieben, wow, ein Erfolg wäre sicher!

Ansonsten nehme ich euch nochmals auf eine kleine Fototour mit…
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Dieser schöne Standfuß von Loewe findet hier Erwähnung. Leider sträubt sich diese Firma gegen den Onlinevertrieb, so dass wir keine Produkte bei uns anbieten können.
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Modern Art: Neue Displays von LG für den heimischen Schreibtisch.
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JBL zeigt ein Soundsystem vom anderen Stern.
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Bei AEG (eine weitere Zombiemarke) gibt es sie noch: Röhrenfernseher.
Am Nachmittag hatte ich dann soweit alles durch, ich ließ mich kurz im IFA-Sommergarten hernieder und lauschte den gesangstechnischen Ausführungen eines gewissen Bernhard Brink. Gott muss mich hassen, die Grausamkeit kannte kein erbarmen. Der Schlagerbarde hatte die Menge im Griff und verzückte mit Zitaten wie: „Ich bin der Dieter Bohlen der Schlagerszene!“. Spätestens als er ankündigte: „Ich hab da ein schönes Lied dabei, vom Album 33.“, war bei mir die Schmerzgrenze endgültig erreicht. Nichts wie weg hier, ab zur S-Bahn und dann Richtung Hauptbahnhof.
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Bernhard Brink „singt“: Bloß weg hier!
Am selbigen angekommen, musste ich zunächst erfahren, dass mein Zug vor 10 Minuten die neuen Hallen des Prachtbahnhofes in Richtung Dresden verlassen hatte. So hatte ich noch ein wenig Zeit die Gegend zu erkunden. Was mich im Hauptbahnhof begeisterte war indes die öffentliche Notdurftanstalt. Man befindet sich vor einem automatischen Drehkreuz, nach Einwurf von 80 Cent gewährt dieses Einlass zur Verrichtung des Geschäftes. So etwas nennt man dann wohl „Pay per Piss“, fantastisch diese moderne Technik.
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Beschauliche Ruhe am Hauptbahnhof.
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Es waren vor mir auch schon Dresdner da, wie man am Schriftzug erkennen kann.
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Die Zentrale der Demokratie im Hintergrund.
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Dunkle Wolken über dem Kanzleramt.

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