Google öffnet die dritte Dimension für den Browser
Spielzeug oder die Zukunft des WWW?
Google möchte massiv das Internet weiterentwickeln und hat zu diesem Zweck einmal mehr im wahrsten Sinne des Wortes eine Dimension weiter gedacht. Herausgekommen ist die O3D-Schnittstelle . Die O3D API ist in JavaScript umgesetzt und braucht momentan noch ein Plugin, damit auch der Browser was mit dem Code anfangen kann. Als Endresultat können im Browser 3D-Anwendungen realisiert werden. Noch mutet es etwas komisch an, dass Internetseiten in 3D gestaltet werden, aber wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass ich diesen Text in einer Textverarbeitung schreibe, die sich in einem Browser befindet und dass Word für meine momentanen Zwecke eigentlich nicht mehr benötigt wird?
Google O3D reiht sich in die Reihe der 3D-Technologien ein, namentlich sei dort der nicht erfolgreiche Standard VRML genannt. Fürs erste müssen wir Endanwender uns mit absolut schicken Demos zufrieden geben, die schlicht und ergreifend atemberaubend sind. Wer weiß, vielleicht gibt es in Zukunft einen Cyberport-Shop im Internet, in dem wir uns in der dritten Dimension bewegen um den neuen Mac zu kaufen? ;-]
Die Demos gibt’s hier die mit jedem Browser – außer Opera und Safari für Windows – laufen.








