(Geschmacks)-Test: Nürnburger von McDonald’s
TGIF*
Bildquelle: McDonald’s
Nürnberger Rostbratwurst ist mindesten genauso bekannt wie das Thüringer Pendant. Uli Hoeneß – Ex-Profikicker und heutiger FC-Bayern-Präsident ist (Mit)eigentümer der HoWe (Hoeneß und Weiß) Wurstwarenfabrik. Hier werden innerhalb der Nürnberger Stadtmauern die bekannten Nürnberger Rostbratwürste produziert und nach ganz Deutschland und Europa geliefert. Ob bei Michael Käfer, im Oktoberfestzelt oder im Aldi oder Netto – überall findet man die Würstchen aus Nürnberg von HoWe. Ende Juni geisterte die Nachricht im Internet herum, dass es Anfang Juli bei McDonald’s einen neuen Burger zu kaufen gäbe – den Nürnburger. Exklusiv mit Rostbratwürsten aus besagter HoWe Fabrik. Das Grundrezept soll sogar angeblich von Uli Hoeneß erfunden worden sein. Ein knuspriges Ciabatta-Brötchen, drei Nürnberger, Röstzwiebeln und eine feine Senfsoße. Grund genug, für mich einmal in den 1,79 Euro teuren Burger zu beißen.
Klein ist er schon, der Nürnburger, aber das goldene M verkauft die Nürnburger als Snack und nicht als vollwertige Mahlzeit. Mein Testexemplar hatte ein bisschen wenig Senfsoße und nur ein paar Röstzwiebelflocken, all dies eingewickelt in ein Veggieburger-Papier. Genug gemeckert; geschmeckt hat es durchaus OK, die Senfsoße war zusammen mit den Röstzwiebel gut abgeschmeckt und die drei Würstchen haben das ihrige dazugetan.
Eine durchaus nette Abwechslung zu dem ewigen Burgereinerlei – und im Vergleich zu einer klassischen Bratwurst mit Brötchen und irgendeinem mittelprächtigen Senf durchaus vernünftig im Preis/Leistungsverhältnis (Kostenpunkt 1,79 Euro). Deshalb Daumen hoch zu der neuen Erfindung von McDonald’s. Allerdings soll das Aktionsprodukt erstmal nur für 3 Monate getestet werden. Fragt sich nur, wie Burger King das findet. *Thank God It’s Friday












