Gemischtwaren: Netzwelten und Downloads
iTunes, Smartware.org und Twitter
iTunes U ist das Bildungsangebot des kalifornischen Computer-Konzerns. Bislang gab es nur englische und amerikanische Universitäten wie Yale, Stanford, UC Berkeley, Oxford, Cambridge oder MIT, die iTunes U mit Lehrangeboten bestückt haben. Seit einiger Zeit sind aber auch europäische Universitäten die mit deutschsprachigen Lehrangeboten in iTunes U vertreten sind. Im Einzelnen sind dies die Ludwig-Maximilians-Universität München, die RWTH Aachen, die Albert-Ludwig-Universität Freiburg, das Hasso Plattner Institut der Universität Potsdam und die Universität Lausanne, Schweiz. Mit diesen Angeboten schreitet das Bildungsangebot im Internet voran und steht allen Menschen weltweit zur freien Verfügung.
Gina Trapani hat auf ihrer Seite smarterware.org eine kleine Umfrage unter ihren Twitter Followers gestartet und gefragt, ob sie ein Netbook haben und welches Netbook. 243 Personen haben geantwortet und Gina hat daraus ein kleines Tortendiagramm gemacht. Die überwiegende Mehrheit waren von ihrem Netbook überzeugt, gerade weil es so kompakt und klein ist, nur wenige beschwerten sich über die Batterielaufzeit oder über die zu kleine Tastatur. Von den 77 Personen, die auch den Netbooktyp angegeben haben, waren 33 Asus Eee PC Nutzter, 17 Acer Aspire Nutzer, 9 Dell Mini 9 und 8 Samsung NC10 Nutzer.

Google Calendar ist ein Webbasierter Kalender von Google , der jetzt wie Google Mail neue Freiheiten erfahren durfte. Die Nutzung von Google Calendar auch im offline Modus, d.h. ohne eine Verbindung zum Internet. Momentan gibt es noch den Haken, dass der Kalender nur zur Ansicht gedacht ist und dass noch keine Termine eingetragen werden könnnen, aber dies ist sicherlich nur eine Frage der Zeit bis der Kalender vollständig zu benutzen ist. Damit unternimmt Google einen weiteren Schritt auf das angestammte Terrain von Microsofts Outlook, welches noch mit einer Offline-Verfügbarkeit punkten konnte. Aber wenn es jetzt Google Mail, Google Contacts und den Google Calendar auch ohne Internetverbindung gibt – wer braucht dann bitte noch Outlook? Ich für meinen Teil nicht mehr, zumal man ja inzwischen auch die Kontakte und die Termine bei Google drahtlos mit dem Handy abgleichen kann.
RIM hat jetzt auch in diesen Tagen ihren eigenen App Store eröffnet. Leider kann ich diesen momentan mangels eigenem Blackberry und der Beschränkung des Stores auf Nordamerika nicht testen, deshalb nur mal eine kurze Zusammenfassung. Der App Store heisst „App World“, es funktioniert nur mit Blackberries mit einem Blackberry OS 4.2 oder höher (und damit praktisch alle Blackberries der vergangenen 24 Monate) und wie schon erwähnt nur in Nordamerika. Apps können nur auf dem internen Speicher des Blackberrys gespeichert werden, aktuell sind dies bei einem aktuellen Blackberry ca. 256 MB. Kosten werden die Apps ab ca. $ 3, hier kann man schon etwas mehr Qualität erwarten als die 99 US-Cents Apps aus dem Apple App Store, zahlbar sind übrigens die Kosten mittels Paypal. Gucken wir einfach mal, wie sich der Blackberry App Store entwickelt und wann er nach Europa kommt. Spannend bleibt es auf jeden Fall, den Blackberries an sich bieten eine Menge Potential und haben eine große Fangemeinde.
[via theappleblog.com]
Twitter wird immer mehr zu einem Tool, dass das Leben einfacher machen kann. Jetzt hat es sich sogar als Lebensretter bewährt. In dem Schweizer Skiort Verbier waren Anfang März eine Gruppe von jungen Internet-Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich unterwegs, als sich zwei Snowboarder im Wald verirrten und als vermisst galten. Mit Hilfe eines iPhone, GPS und Twitter konnte seinen Freunden die Position mitteilen, er wurde einige Stunden später von der Schweizer Bergwacht gerettet. Der zweite Snowboarder hatte leider weniger Glück, er stürzte 20 Meter tief über eine Klippe. Die ganze Rettungsaktion konnte live über Twitter von der Welt mitverfolgt werden – auch wurde über Twitter der Fund der Leiche des Snowboardes bekannt gegeben.
[via bbc.co.uk]








