Gemischtwaren: Netzwelt und Produkte
N810-Remote, Twitter, Sinnlos-Gadget des Monats
N810 als Remote Controll
Nicht nur mit dem iPod touch oder dem iPhone gibt es die Möglichkeit seinen PC oder seinen Mac fernzusteuern (oder zumindest ein Programm), sondern auch mit den Nokia N810 kann man jetzt zusammen mit Blue Maemo von Brighthand den Windows PC (XP SP2/SP3, XP Media Center und Vista) oder Linux via Bluetooth fernsteuern. Das Touchpad wird zur Maus und die Tastatur wird zur – Überraschung – Tastatur. Grundsätzlich eine durchaus nützliche Software, die sich momentan im Beta Stadium befindet.
Milliscoble
Über Twitter habe ich bereits geschrieben. Nun kann man sich fragen – wie anstrengend kann denn das twittern sein? Auch dafür gibt’s ein Tool im Internet. FollowCost.com berechnet welche Kosten entstehen wenn man einer Person bei Twitter folgt. Die Einheit ist in Milliscoble. Ein Milliscoble ist ein Tausendstel der durchschnittlichen Twitter-Updates, des bekannten Internet Bloggers Robert Scoble. Robert Scoble hat bis zum 25. September 2008 in 675 Tagen 14.319 mal getwittert, und damit 21,21 mal am Tag. Ein Milliscoble ist also 0,02121 Einheiten Twitter am Tag. Eine ganz nette und lustige Sache, so kann man sich auch schon vorher überlegen wie anstrengend es wird, jemandem zu folgen und halt typisch Web 2.0. ;-)
Streetview
Google Streetviews wurde jetzt auch in Italien für die Städte Rom, Mailand, Florenz und den Comer See freigegeben – da macht der Espresso am heimischen Schreibtisch im verregneten und kalten Deutschland gleich viel mehr her, wenn man im Roma flanieren kann. Aber auch die Spanien-Freunde kommen mit dem spanischen Streetview nicht zu kurz – hier sind Barcelona, Valencia, Sevilla und Madrid schon vertreten. Nach Deutschland kommt Streetview wohl erst im Frühling 2009, so der Sprecher von Google Deutschland gegenüber googlewatchblog.de.
Sinnlos Gadget des Monats
Der Preis für das sinnloseste Gadget geht an die Deutsche Post AG. Die hat einen USB Postkartenleser entwickelt, der per Briefpost geschickte Werbepostkarten einlesen kann und die enthaltene Internetadresse aufruft, die laut der Deutschen Post „exklusive Webeangebote“ beinhalten. Wer so was freiwillig haben will, der kann hier mehr Informationen anfordern.
Firefox in China
Mit Firefox wie in China surfen – das ist mit dem China Channel Firefox Add-On möglich. Wird dieser aktiviert, so läuft die Verbindung über einen chinesischen Proxy-Server – manche Seiten werden nicht aufgerufen, andere nur sehr langsam und viele Internetseiten enden mit der Meldung: „Connection Interrupted“. Das Künstlerkollektiv fffff.at, dass dieses Add-On veröffentlicht hat, möchte damit auf Bevormundung der chinesischen Bevölkerung durch die Regierung aufmerksam machen.








