Forscher an der Universität Tokio entwickeln ultradünnes Seifenblasen-Display

von patrick-meyhofer

· 1 min Lesezeit

Sieht so die Zukunft unserer Displays aus?
In der Weiterentwicklung der Display-Technologie haben sich die Hersteller in den letzten Jahren regelmäßig übertroffen. Nicht nur, dass die Displays inzwischen äußerst schlank, robust und mit gestochen scharfen Farben daherkommen, sie winken auch mit ständig neuen Zukunftsvisionen. Während flexible Displays, die man beliebig biegen kann, wohl noch Ende dieses Jahres erscheinen werden, wird das kürzlich vorgestellte Seifenblasen-Display sicherlich noch einige Zeit bis zur Serienreife benötigen.
Das Forschungsteam der Universität Tokio um Yoichi Ochiai hat den beeindruckenden Prototypen eines Displays vorgestellt, der nicht aus klassischen Materialien wie zum Beispiel Glas besteht, sondern aus einer Mischung aus Wasser und Seife.
Damit ist es das derzeit dünnste transparente Display weltweit.

Der eigentliche Effekt, um Bilder darzustellen, basiert auf Projektion und der Verwendung von Ultraschallwellen. Damit wird es möglich, dem Bild sowohl eine glatte als auch raue Oberfläche zu verleihen. Die Idee besteht darin, so die Reflexion des Bildes zu kontrollieren und dadurch seine Transparenz (zu vergleichen mit dem Alpha-Kanal bei Bildern) zu steuern. Als Beispiel führen die Forscher den Flügel eines Schmetterlings und eine Billardkugel an: Während der Flügel in der realen Welt eventuell reflektiert, erscheint die Billardkugel glatt. Diese Unterschiede können nun in einem Bild auf dem Display dargestellt werden.

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Zusätzlich sind die Displays sehr elastisch, das heißt, man kann durch das Display fassen, ohne dass der Effekt verloren geht. Es ist also nicht mit einer klassischen Seifenblase vergleichbar, die bei starkem Einfluss platzen würde. Dafür sorgt die speziell für das Display entwickelte Mixtur.

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Des Weiteren zeigen die Forscher einen interessanten 3D-Effekt und eine Art holografische Projektion, wenn man mehrere Displays dieser Art aneinanderreiht. Den besten Eindruck vermittelt bei solch neuartigen Technologien immer ein Video, das ihr euch unbedingt anschauen solltet.

Warten wir einfach mal ab, was die Zukunft bringt. Es bleibt auf jeden Fall sehr spannend. Was haltet ihr von der Idee? Ferne Zukunftsmusik oder könnt ihr euch vorstellen, schon in wenigen Jahren solche Displays zu benutzen?

via(Bild/)Originalquelle

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