Expeditionen ins Promotorenreich…
…Beobachtungen in der freien Wildbahn
Den Promotor, dieses putzige, liebenswerte Wesen, findet man nicht nur an sommerlichen Tagen in der kargen Standlandschaft. Auch zeigt er sich, gar nicht scheu, hin und wieder in der kalten Jahreszeit. Oft erkennt man ihn schon aus der Ferne an seinem orangefarbenen Prachtkleid. Dieses Herausputzen ist typisch, will er doch seine Opfer beeindrucken und zur Mitnahme von manch Informationen bewegen. Dies gelingt naturgemäß nicht immer, aber ausdauernd, wie diese drolligen Kreaturen sind, lassen sie sich nicht beeindrucken und gehen ihrem Tun nach.
Das Expeditionsteam, bestehend aus Kameramann Martin „Grzimek“ Philipp und Tierexperte Sven „Sielmann“ Kaulfuß, begab sich am heutigen Freitag auf eine Forschungsreise in die Dresdner Neustadt. Aus informellen Quellen war bekannt, dass ebensolche Promotoren gesichtet worden seien. Tierherz, was willst du mehr? – Schnell das Expeditionsfahrzeug geschnappt und auf zu den vermeintlichen Weidegründen.
Zunächst galt es, Ausdauer zu bewahren, denn so einfach sind die Promotoren nicht zu finden. Gerne verstecken sie sich in kleinen Nebenstraßen, bevor sie zur Jagd in die Fußgängermeile aufbrechen. Der Erstkontakt kam in der Nähe von zwei Dixieklos zu Stande. Erster Grundsatze hier: nicht verschrecken. Also blieben wir vorerst im Hintergrund, denn Naturschutz steht an erster Stelle. Leider misslangen die ersten Filmaufnahmen, aber eine weitere Gelegenheit sollte sich alsbald ergeben.
Langsam folgten wir im Anschluss dem Weidepfad der Promotoren. Auf einer Fußgängerinsel, mitten auf dem Albertplatz, war es soweit. Wir gaben uns zu erkennen, unsere Befürchtung, die niedlichen Wesen würden davonrennen, wurden zerstreut. Wir konnten ungestört Fotos machen, sogar einen zarten Händedruck konnten wir ihnen abringen. Was für ein Erlebnis, für solche Tage lebt man.
Es sollte sich herausstellen, dass die Promotoren Werbung für einen neues Reservat von Cyberport machten, der so genannten Store-Seite. Später werden wir sicherlich auch hiervon berichten.

Langsam pirschen wir uns heran, nur nicht aufschrecken!
Wir nähern uns diesen possierlichen Tierchen.
Erstkontakt, die Scheu weicht dem Vertrauen. Instinktiv weiß der Promotor, wir wollen nichts Böses. 
Gerne treten sie vor der Kamera, ein wahrer Freudentag.
Aus sicherer Entfernung betrachten wir das Werbetreiben.
Nicht immer ist dies von Erfolg gekrönt.
Lassen wir sie weiter grasen, viel Glück, meine kleinen, gefiederten Freunde.








