Die Webfreaks am runden Tisch in Dresden

von sven-kaulfuss

· 1 min Lesezeit

Von Gipsmodellen bis zur Handwerkskunst des Erzgebirges
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Wie erwähnt, war es am gestrigen Dientag soweit. Man traf sich bei T-Systems in Dresden und saß nett beisammen. Unter der Gesprächsleitung von Jochen Krisch (Exciting Commerce) gab es Gelegenheit die unterschiedlichsten Geschäftskonzepte zu diskutieren. Auf alle Themen möchte ich nicht näher eingehen, einen Gesamtüberblick findet man z.B. im Dresden Future Forum (Nebenbei erwähnt, meine Namensänderung in „Jörg Kaulfuß“, wie auf dieser Seite ersichtlich, ist seitens der Behörden noch nicht ganz durch ;-].).
Unsereins durfte natürlich auch „seinen Senf“ dazugeben. Allerdings hatte wohl nicht nur ich das Gefühl, dass ich maßlos den Zeitrahmen sprengte. Ich hoffe es nahm mir niemand übel und meine Erörterungen waren halbwegs von Interesse. Zumindest wurden Martin und meine Wenigkeit in der Pause daraufhin als Rebellen der Firma Cyberport definiert, was ja so schlecht nicht sein kann.

Ansonsten fielen mir noch zwei Konzepte besonders ins Auge, auf Grund Ihrer Andersartigkeit bzw. ihres derzeit, noch stark nischenorientiertem Ansatzes. Joachim Hamann von RT Reprotechnik.de widmete sich der neuen Plattform rapidobjects. Hierbei ist es möglich 3D-Computermodelle in Form eines Gipsgemisches rechnergesteuert „auszudrucken“. Die Angelegenheit ist zwar in der jetzigen Form noch nicht wirklich Endkunden-geeignet (Hauptanwendung: Erstellung von Designprototypen), jedoch regte die Technologie zum philosophieren über zukünftige Weiterentwicklungen an. Denkbar wären z.B. eigene, personalisierte Produkte (wie einen Radiowecker etc.) als Einzelstücke. In der Pause sponnen wir den Bogen bis zur Quantenphysik und Stringtheorie weiter.

Rene Goldschadt aus Annaberg-Bucholz widmete sich der Shoppingplattform „Erzgebirgskaufhaus“. Die Idee und Geschäftspraxis seit Jahren dahinter: Produkte aus dem Erzgebirge von mehreren Anbietern unter einem „Dach“ zu verkaufen. Derzeit gibt es Überlegungen, die Plattform auch für andere Produkte darüber hinaus zu öffnen. Die einhellige Meinung der Anwesenden war allerdings, genau die bestehende Nische (Made in Germany, Made in Erzgebirge) zu nutzen und eine Internationalisierung (Stichpunkt: Asiatischer Markt) anzustreben.

Insgesamt waren die gestrigen Stunden wirklich von Interesse. Auch hielt sich das übliche „Business-Kasper-Getue“ angenehm zurück. Daher das Schlussurteil: gerne wieder!

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