Die Re:Publica feiert 10-jähriges Jubiläum

Foto: re:publica/Jan Zappner CC BY 2.0
Aktuell findet in Berlin wieder die Re:Publica statt. Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten Konferenzen zu sozialen Medien und digitaler Gesellschaft. Die Re:Publica ist mittlerweile bei der 10. Ausgabe angelangt, wird aber immer noch vom ursprünglichen Veranstalter Markus Beckedahl und seinem Team veranstaltet. Mit über 850 Speakern und mehr als 500 Stunden Programm in drei Tagen hat die Re:Publica durchaus stattliche Ausmaße angenommen. Nachdem 2014 5.000 und 2015 7.000 Teilnehmer kamen, könnten es in diesem Jahr sogar 10.000 werden. Es ist auf jeden Fall bereits jetzt die größte Re:Publica, die es bisher gab.
Virtual Reality vs. Snowden-Erbe und „The Age of Trotzdem“
Auch die Re:Publica kommt nicht an aktuellen Themen wie Virtual Reality, Vorratsdatenspeicherung und Überwachung vorbei. Eher ganz im Gegenteil: Diese und andere auch durchaus politische Themen wie die TTIP-Leaks werden aktiv auf der Re:Publica platziert und diskutiert – schließlich ist ja genau dieser Themenkomplex jener, mit dem man sich auseinander setzen möchte. So wurde beispielsweise Edward Snowden auf großer Leinwand live zugeschaltet und erhielt großen Applaus des Publikums. Nach seiner letztjährigen symbolischen Abwesenheit rief der bekannte Blogger Sascha Lobo nunmehr das „Age of Trotzdem“ aus. Sein Talk stellt eine Art Zusammenschau der meistdiskutierten Themen der Blogosphäre dar:
Breit gefächerte Themen locken
Das Spektrum der gebotenen Themen reicht aber noch weiter: Ob Blockchain, Quantified Self oder Open Source Society – hier sollte für jeden Internet- und Technikfan etwas dabei sein. Eines ist dabei jedoch anzumerken: Obwohl die Re:Publica in Deutschland stattfindet, wird die Mehrheit der Vorträge auf Englisch gehalten. Wer nicht über die notwendigen Fremdsprachenkenntnisse verfügt, kann in der Regel jedoch auf Untertitel oder Übersetzungen zurückgreifen.
Ich finde das große Themenspektrum auch persönlich sehr interessant und werde mir bestimmt noch den einen oder anderen Vortrag bei Youtube anschauen. Wie haltet ihr’s mit der Re:Publica?








