Der „Spurlos“-Browzar?
Surfen ohne History, Cookies und Co.
In letzter Zeit gab es heiße Diskussionen um die Nutzung von Daten, die Seitenbesucher durch ihren Besuch auf Webseiten hinterlassen und ggf. auf ihrem eigenen Rechner unwissendlich speichern. Der Fall AOL ging durch die Presse.
Ein neues Browser-Projekt soll dem Einhalt gebieten.
Ajaz Ahmed ehemaliger Gründer von Freeserve einem britischen Internet-Service-Provider bringt als Alternative einen Browser heraus, der angeblich keine Spuren hinterlassen soll. Das Projekt Browzar ist auf allen Systemen verfügbar. Auf dem Windows-PC nutzt es die Internet Explorer Engine und ist mit 250kb wirklich winzig und schnell geladen. Es gibt ihn mit 2 Themes (silber und schwarz).
Das schöne an ihm ist, er kommt wirklich nur mit der Grundausstattung, hat aber Räder und Lenkrad (Suche und Popup-Blocker sind dabei)!
Also einfach mal ausprobieren!
http://www.browzar.com/
PS.: der Browser funktioniert auch „on the go“, heißt ist ohne Installation vom USB-Stick startbar.
Ergänzung vom 2.09.06 Um die Diskussion (siehe Kommentare) nicht weiter in die falsche Richtung laufen zu lassen, hier noch ein paar Anmerkungen: Der Browzar will und kann nicht spurlos durchs Internet surfen. Was er aber kann, und das ist sein Ziel: er soll auf dem Rechner auf dem er benutzt wird, auf einfache Weise „Standard-Spuren“, wie die die History eines Browser und Cookies verhindern. Und das schafft er, weil er diese Funktionen gar nicht anbietet. Das man dies bei anderen Browsern auf die ein oder andere Weise auch verhindern kann, steht außer Frage. Nur, wer machts dann wirklich? Dort ist es eine Frage der Usability. Also im Internet-Café, an der Uni, der Browzar auf dem USB-Stick – eine gute Sache. Um mehr geht’s hierbei nicht.









