Der grüne Eimer des Selphy…
…Fundstück im cyberportSTORE
In Wirklichkeit war es meine Absicht innerhalb der Hallen unseres Dresdner Ladengeschäftes ein neues Produkt-Exemplar für ein kurzes Test-Telegramm ausfindig zu machen. Allerdings geriet ein weitaus interessantes Fabrikat in meinen Blickwinkel. Zunächst erlag ich der Vermutung, die Reinigungsfachkraft hätte eines ihrer nützlichen Utensilien in den Räumlichkeiten vergessen – doch weit gefehlt, ein Artikelschild verriet mir, dass es sich doch tatsächlich um ein käufliches Gebilde handelt. Dass der Canon Selphy CP790 einen mobilen Fotodrucker darstellen soll, erkennt man fürwahr erst auf den zweiten Blick. Zunächst vermutet man ein Eimerchen, dass auch dem Kinde in der Sandburg einen hilfreichen Dienst erweisen könnte.
Bei Canon im Produkttext liest sich dies indes weniger aufregend: „Ideal für die ganz bequeme Aufbewahrung: Der Fotodrucker kommt in einer trendigen Tragebox mit Zubehörfach.“ Ich möchte es dem subjektiven Auge des Betrachters überlassen, ob das grüne Eimerchen „trendy“ ist, zugeben muss man jedoch, dass das gute Stück sich erfreulicherweise vom typischen Einheitsgrau unterscheidet. Einen kurzfristigen Test konnte ich leider nicht durchführen, da sowohl Batterie als auch Papier nicht unmittelbar greifbar sind. Wie üblich in der Klasse der kompakten Fotodrucker, greift der Selphy CP790 nicht auf Tintenstrahl, sondern auch Thermosublimation zurück. Der Vorteil dieser Technik sind echte Halbtöne, wie man es von der klassischen Fotoentwicklung kennt. Nachteilig indes sind die relativ hohen Kosten für einen Druck (zwischen 1,19 Euro und 1,89 pro Foto). Wohl einer der Gründe, warum sich die mobilen Fotodrucker auch nach vielen Jahren seit Markteinführung noch schwer tun – aber zumindest hübsch sind sie geworden ;-).












