Datenvergleich: Vollwert-Notebooks unter 300 Euro
Die drei „billigsten“ Notebooks bei Cyberport
Denkt man an „Billig-Notebooks“ assoziiert man damit unweigerlich die breite Schar an Netbooks im Markt. Jedoch sind es nicht mehr nur allein die Winzig-Rechner die sich über den Preis behaupten. Auch im Bereich der „vollwertigen“ Notebooks mit 15-Zoll-Display tobt der Kampf und die Preisschwelle wird immer öfters heruntergesetzt. Erst kürzlich bspw. das Lenovo G530 M15KGGE, der bis dato mit 269 Euro günstigste 15-Zöller im virtuellen Katalog von Cyberport. Doch nicht nur allein das Lenovo versucht seine Kundschaft zu finden, auch andere Modelle positionieren sich mit Preisen von weit unter 300 Euro. Im folgenden Artikel, unterziehe ich somit die drei „billigsten“ Vollwert-Notebooks einem notwendigen Datenvergleich.
Es tritt an das schon vorgestellte Lenovo G530 M15KGGE für 269 Euro, sowie das Fujitsu Esprimo Mobile V6535 und das Acer Extensa 5235-901G16N_Linux für jeweils 279 Euro. Vergleicht man zunächst die harten Fakten, fällt auf, dass alle drei Modelle auf eine identische Plattform zugreifen. Befeuert von einem Intel Celeron 900 Prozessor mit 2,2 GHz und dem Intel Graphics Media Accelerator 4500M teilen sich alle Rechner zudem eine 160 GB Festplatte, 1 GB RAM, einen Dual-Layer DVD-Brenner und kommen ohne Betriebssystem aus (bzw. beim Acer eine mehr oder weniger brauchbare Linux-Distri).

Die Unterschiede müssen also im Detail zu suchen sein, und siehe da, ich werde fündig! Der Fujitsu und auch der Acer schonen bspw. die Augen ihrer Käufer, verzichten sie doch im Gegensatz zum Lenovo G530 auf eine spiegelnde Display-Oberfläche. Dafür verzichtet der Acer indes auf eine Webcam. Bei den Anschlüssen triumphiert der Fujitsu, bietet er doch sogar FireWire und einen Express-Card-Slot – in diesem Preisbereich eher eine Ausnahme. Sowohl der Fujitsu, als auch der Acer bringen zudem einen Card Reader mit, bei Lenovo Fehlanzeige. Die Angaben der Stromversorgung schwanken bei allen drei Kandidaten zwischen zwei und drei Stunden, wobei auffällt, dass das Lenovo G530 nur mit einem vierzelligen Akku auskommen muss. Wirft man einen objektiven Blick nur auf die technischen Daten, dürfte der Fujitsu Esprimo Mobile V6535 zu bevorzugen sein. Wem ein mattes Display nicht so wichtig ist und mit Erweiterungsschnittstellen jenseits von USB so oder so nichts anzufangen weiß, kann wohl getrost auch zum Lenovo G530 greifen. Geschwindigkeit und Leistung sind wie festgestellt, identisch und taugen daher nicht zur Unterscheidung.








