CyberBloc-TV: Das belgische iPhone 3G

von sven-kaulfuss

· 1 min Lesezeit

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit; Moment, falsches Land;-)
In der Wikipedia definiert sich Freiheit wie folgt: „Freiheit wird in der Regel verstanden als die individuelle Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Handlungsmöglichkeiten auswählen und entscheiden zu können.“ Soweit die Theorie, in der Praxis sieht es so aus, dass Apple meint in den meisten Ländern seinen Kunden vorschreiben zu müssen, welchen Anbieter man beim iPhone-Kauf zu wählen hätte. Dies widerspricht jedoch der Wahlfreiheit, dumm für uns Deutsche, denn wir können nur bei der Telekom fürs iPhone unterschreiben. Doch Moment, nicht so voreilig, ein kleines Land in Europa macht da nicht mit, und bietet ein vollkommen freies iPhone an, die Rede ist von Belgien. Letztes Wochenende berichteten wir von unseren eigenen Erfahrungen, nun gibt es auch noch den passenden Film von uns. Wie heute schon festgestellt, gibt es auch dieses belgische iPhone bei Cyberport noch nicht zu kaufen. Aus diesem Grunde verweisen wir in unseren Werbebannern auf die Tourismusverbände von Flandern und der Wallonie, wir wäre es mit einem Urlaub? Doch auch bei diesem Thema sind sich die Belgier nicht einig, nicht nur in der Politik. Wünschen wir unseren Nachbarn alles Gute und uns demnächst ebenso ein freies iPhone. Ich verbleibe mit einem Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach: „Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ (SK)

PS: Martin ist gerade für zwei Wochen in Urlaub, daher müsst ihr mit meiner „geschmeidigen“ Stimme im Film vorlieb nehmen.

Kommentare

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Gepostete Kommentare

Marc 11.12.2008, 10:40 Uhr

Hi, ein richtig geiles Video hast Du da gemacht....kompliment...wie ein Profi. Da ich (noch) kein Macuser bin...darf ich mal fragen mit welchem Programm Du das gemacht hast? LG Marc

Sven Kaulfuß 11.12.2008, 10:47 Uhr

@ Marc: Danke für Blumen :) Wir machen die Videos "ganz einfach" mit iMovie (6er Version, bietet mehr Möglichkeiten als die aktuelle iMovie 08 Version), Nachvertonung dann mit Garageband. Sprich alles was beim Mac schon dabei ist, musst nichts extra kaufen.

Erwin 15.01.2009, 21:00 Uhr

Hi, und erst mal recht hezlichen Dank für alle Super Info über das unlocked iPhone von Mobistar. Endlich mal reichtig nützliche Info. Eine Frage habe ich aber noch. Ich habe diese Woche Kontakt mit Mobistar gehabt und man meldete mir, dass ich mit einem Belgischen iPhone nur telefonieren könnte, da der Datenteil nur für Benutzung in Belgien konfiguriert worden sei. Was meinen die damit? Könnte ich mit ein Belgisches iPhone und meine Vodafone Karte hier nicht ins Internet? Gruß Erwin

Sven Kaulfuß 20.01.2009, 10:29 Uhr

@ Erwin: Sorry für die verspätete Antwort, hatte den Kommentar wohl übersehen, nun zum Thema. Du kannst sehr wohl auch mit dem belgischen iPhone und deinem Vodafone-Vertrag hier ins Netz. Nur musst du die APN-Einstellungen von Vodafone "händisch" ins iPhone eintragen. Insofern ist das, was Mobistar erzählt auf gut deutsch Quatsch.

Erwin 26.01.2009, 20:26 Uhr

Und jetzt bin ich es der sehr lange braucht für eine Antwort. :-( Danke für die Info, habe aber jetzt noch eine Frage. Es sieht im Moment wieder nicht danach aus dass ich kurzfristig in Belgien bin. Und nur wegen ein iPhone von Frankfurt aus nach Belgien fahren macht das ganze etwas teuer. Wie sieht's denn aus mit dem iPhone aus Italien. Das wird bei eBay haufenweise angeboten für Preise die mit dem Belgischen iPhone gleich liegen. Haben die Italiänische iPhones Nachteile gegenüber dem Belgischen Gerät? Danke noch mal. Erwin

Sven Kaulfuß 27.01.2009, 11:51 Uhr

@ Erwin: Technische Nachteile gibt es sicherlich nicht. Allerdings behält sich Apple beim iPhone vor, die Garantie nur auf das Ursprungsland anzuwenden. Sprich, sollte der Fall auftreten, könnte es sein, dass man nach Italien muss. Auf der anderen Seite, könnte man bei einem gewerblichen Anbieter (auch bei ebay) auf das Gewährleistungsrecht pochen. Dann hätte man zumindest für die ersten 6 Monate so etwas wie eine Garantie. Danach muss ja der Käufer nachweisen, dass das Problem schon von Anfang an bestand, was die Gewährleistung von 24 Monaten wiederum nur theoretisch erscheinen lässt.

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