CyberBloc-TV: Asus Eee Top 1602
So klein und fast schon ein Touchsmart
Dieser Tage hatten wir Gelegenheit, die Interpretation eines günstigen Touchscreen-Rechners von Asus zu testen und anschließend zu verfilmen. Der Eee Top, in der kleinen Ausführung 1602 (der später erhältliche 1603 besitzt hingegen einen Akku, eine eigene Grafikkarte und kabellose Maus und Tastatur), vermag, wie ich schon schrieb, den Tester zu entzücken. Natürlich zwingt sich ein Vergleich zum derzeit einzigen Desktop-Rechner mit Touchscreen (HP Touchsmart) auf. Allein dieser hinkt etwas, denn im Gegensatz zum HP, handelt es sich nicht um eine überdimensionierte Kraftmaschine, sondern um einen günstigen All-in-One Nettop mit Touchbedienung. Der Eee Top kann demnach keine DVDs von Hause aus brennen, für Spiele ist er auch nicht wirklich geeignet und auch Fernsehen funktioniert nur mit Zusatzhardware. Doch ist dies alles so wichtig? Wer vor allem im Internet surft, sich mit seinen Freunden in Skype unterhalten oder Musik hören möchte kommt dagegen voll auf seine Kosten. Vor allem, wenn man dies alles mit dem Erlebnis einer Touchscreen-Bedienung erleben möchte. Und wirklich hässlich ist er auch nicht, auch wenn der hintere „Henkel“ vielleicht Stoff für Diskussionen liefern mag. Im Film versuchten wir uns übrigens auch als „Touch-DJs“. Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass der Eee Top mit diesen Programmen kein Multitouch beherrscht, es bleibt demnach bei einer Spielerei. Nichtsdestotrotz, dürfte der Eee Top das Zeug haben, der iMac einer neuen Generation zu werden, sprich für die eigenen Kidis, die Oma oder aber als idealer Dritt- oder Viert-Rechner des verwöhnten Großstadtnomaden. Nur eines stört: das Betriebssystem mit dem Namen „Kleinweich Fenster Erlebnis zu Hause“ ;-). (SK)
PS: Was mir gerade auffällt, der im Film dargestellte Preis (545 Euro), ist leider nicht mehr aktuell. Jetzt kostet er wieder 549 Euro. Aber ihr wisst ja wie das mit den Preisen in der Branche ist – wie an der Börse, mal fallen sie, mal steigen sie.








