Android Apps – Übersicht Teil 13
QuickUninstall, Last.fm und Finance
In regelmäßigen Abständen, möchte ich hier eine Auswahl an Applikationen aus dem Android Market vorstellen, daher nochmals zur Erinnerung: Der Android-Market ist auf dem G1 von T-Mobile bereits von Haus aus installiert (ebenso wie beim zukünftigen HTC Magic von Vodafone). Einfach auf das Icon klicken und dort können die Programme über „Applications“ (Anwendungen“), „Games“ (Spiele) oder direkt über die Suche („Search“) bezogen werden. Dann die gewünschte Software auswählen, auf „Install“ klicken und voilá, der Download startet automatisch. Jetzt noch das Programm starten (Aktionsleiste am oberen Bildschirmrand nach unten ziehen, auf den Download klicken) und viel Spaß. Das Programm ist auf jeden Fall im Hauptmenü, drückt man auf das Icon länger, so kann es auch auf den Desktop gezogen werden. Folgend nun der 13. Teil der Serie…
Viele Apps wurden vorgestellt – noch mehr Apps habe ich auf meinem G1 gehabt. Der Deinstallationsprozess war immer ein wenig Zeitaufwendig, es waren mindestens sechs Klicks notwendig, damit die App wieder von meinem G1 gelöscht wurde. Möglich war dies über zwei Wege
Mit dem neuen, kostenlosen QuickUninstall auf dem Android-Market ist dieser Vorgang viel einfacher geworden.
QuickUninstall starten
Nach erfolgreicher Installation werden alle installierten Programme des G1 aufgelistet. Jetzt nur noch klicken und dann mit „OK“ die Deinstallation bestätigen. Das ist schon alles.
Features
Großartige Features hat QuickUninstall nicht, braucht es aber auch nicht, denn der Deinstallationsvorgang ist einfach, schnell und gut.
Fazit
Einfache Bedienung und eine gelungene Umsetzung – das zeichnet QuickUninstal für das G1 aus. Kostenfrei im Android-Market erhältlich, mit 4 von 5 Sternen bewertet.
Last.fm
Last.fm ist ein großartiges, personalisiertes Internetradio, dass weiß was ich gerne höre, mir empfiehlt was ich hören möchte und auch weiß was meine Freunde gerne hören. Schlichtweg einfach genial. Last.fm für die Android-Plattform gab es schon seit einiger Zeit, jetzt gibt’s aber die originale Last.fm-App von Last.fm selber – mit fast allen Features so wie man es von der Webseite last.fm kennt.
Last.fm starten
Nach erfolgreicher Installation muss sich der Nutzer lediglich mit seinen Last.fm-Accountdaten in die App einloggen und kann dann sein persönliches Radio starten, sei es durch Eingabe eines Tags, Künstlernamen oder Benutzernamen oder aber er greift auf die Last.fm-Bibliothek der eigenen Songs zurück. Natürlich gibt’s auch die Last.fm-Empfehlungen und die Last.fm-Nachbarn – das sind Last.fm Nutzer die einen ähnlichen Musikgeschmack haben wie ich.
Features
Last.fm für die Android-Plattform ist eine sehr gute Umsetzung der Webseite von Last.fm und erhöht den Nutzwert des G1 um Längen. Es gibt kaum ein Feature, dass ich nicht vermisse. Sogar die Coveransicht ist genial, hier kommt fast iPhone-Feeling auf. Das Interface von Last.fm ist sehr übersichtlich und schön gezeichnet, die Touchscreenumsetzung ist sehr anmutig, mittels der Finger ist die Bedienung ganz einfach und simpel, die Buttons sind groß genug.
Fazit
Auf der Android-Plattform hat mir fast nur noch Last.fm gefehlt, als häufiger Nutzer des Service habe ich eine schöne Umsetzung des Dienstes auf Android schon etwas vermisst. Lediglich eine Flatrate ist bei der Nutzung von Last.fm auf jeden Fall zu empfehlen. Kostenfrei im Android-Market erhältlich, 3,5 von 5 Sternen.
Finance
Als das iPhone angekündigt wurde, da war eine App schlichtweg der Knaller. Die Stock-App. Damals war die Wirtschaftswelt noch in Ordnung, die Aktienkurse stiegen und wer was auf sich hielt, der guckte alle paar Minuten mit seinem iPhone auf die App und freute sich, dass die Kurse grün waren (stiegen). Heutzutage schauen die selben Menschen mit ihrem iPhone 3G auf ihre Aktienkurse, alles ist tiefrot und irgendwie wurde es nicht besser. Wohl dem der ein Android G1 hatte, dort gab es eine solche App nicht. Da war die Welt noch heile, da konnte man getrost die fallenden Kurse ignorieren. Jetzt hat aber Google eine App auf dem Android-Market veröffentlich, mit denen Aktienjünger wieder die Kurse verfolgen können, auch wenn sie es gar nicht wollen.
Finance starten
Nach erfolgreicher Installation von Finance zeigt das Interface im ersten Tab die (amerikanischen) Marktdaten an: DOW Jones, S&P 500 und Nasdaq. Im zweiten Tab lassen sich die eigenen Aktienportfolios anlegen, im dritten Tab findet man die neusten Finance-News. Google füttert die App mit den Daten von Google Finance, einer Webseite von Google die wirklich gut und informativ ist.
Features
Mit der App gibt’s die Möglichkeit, die Märkte und eigenen Aktienportfolios zu überwachen und gegebenenfalls reagieren zu können. Vielleicht hört sich dies in den Zeit der Wirtschaftskrise etwas schwach an, aber es wird auch wieder andere Zeiten geben.
Fazit
Mit der Google Finance-App für die Android-Plattform hat Google mal wieder gezeigt was alles möglich ist. Diese App wurde in der sogenannten 20-Prozent-Zeit erstellt. Zur Erklärung: Google Mitarbeiter können 20 Prozent ihrer Zeit für eigene Projekte verwenden. Kostenfrei im Android-Market erhältlich, 4 von 5 Sternen.











