Ambient Backscatter: akkuschonende Drahtlosverbindungen
Bereits 2013 stellten Forscher der University of Washington „ambient backscatter“ vor. Dieses Verfahren ermöglicht energiesparende Drahtlosverbindungen, da die Geräte selbst keine Signale aussenden, sondern Trägerwellen nutzen, die bereits im Umlauf sind.
Dieses Prinzip lässt sich auf vielfache Weise einsetzen. So könnt ihr beispielsweise eure Technik miteinander vernetzen, ohne dass die jeweiligen Geräte Strom benötigen. Die Energie wird hierbei durch Radiowellen gewonnen, die ohnehin permanent ausgesandt werden – dieser Vorgang wird auch als „Energy Harvesting“ bezeichnet.
Doch auch drahtlose Datenübertragung können von der Methode profitieren.
Router-Verbindung durch Reflexion
Forscher der University of California Los Angeles haben eine weitere Nutzung des „ambient backscatter“ vorgestellt. Diese Entwicklung richtet sich vor allem an Smartphones, Tablets und Wearables, die immer schlanker werden, aber nach wie vor eine hohe Akku-Verbrauch verzeichnen. Das liegt einerseits an den herkömmlichen Datenübertragungen, die mittels „ambient backscatter“ bald weniger Energie benötigen soll.
Hierbei senden Smartphones, Tablets und Co. keine eigenen Funksignale aus, sondern reflektieren die Signale des Routers. Bei diese Methode beträgt der Energieverbrauch nur 0,01 Prozent dessen, was die Akkus bei herkömmlichen Datenverbindungen aufwenden müssen.
Bei diesem Verfahren werde Daten auf einer Entfernung von 2,5 Metern mit bis zu 3 Megabit pro Sekunde übertragen werden, wobei bis zu 20 Meter überbrückt werden können.
Wann sich diese Art der Datenübertragung etabliert, steht leider noch in den Sternen.









