Acer Aspire 1810T: Die leidige Frage…
…Notebook oder Netbook?
Die Acer Timeline-Serie versteht sich als kostengünstige Alternative zu den wesentlich teueren High-End-Subnotebooks. Entsprechende Erfahrungen konnten unsere zwei Autoren Peggy und Kay in ihren Berichten schon sammeln. Seit kurzer Zeit versucht Acer nun mit dem Modell 1810T diese Serie nach unten abzurunden. Ausgestattet mit einem 11-Zoll-Display, einer ULV-CPU und einem Preispunkt von 499 Euro dringt dieses Modell in Regionen vor, die bereits von größeren Netbooks besetzt sind. Matze testete bspw. den Eee PC 1101HA (399 Euro) und den Samsung N510 (469 Euro) – jeweils ebenso mit einem 11-Zoll-TFT – da fällt es schwer eine direkte Einordnung für den 1810T vorzunehmen.
Auf der Suche nach aussagekräftigen Tests, stolperte ich über zwei Berichte. Zum einen vom NotebookJournal.de, zum anderen auf ein eigens für den Test eingerichtetes Blog, eines Niederländers in Englisch. Es ist festzustellen, dass der verbaute SU3500-Prozessor seinen Atom-Pendants überlegen ist, auch wenn der Unterschied nicht als revolutionär zu beschreiben ist. Zukünftig wird es dieses Modell auch mit einem Dual-Core-Prozessor geben (SU4100; Modell 1810TZ), der derzeitige Peis von 499 Euro wird dann mit Sicherheit allerdings nicht mehr zu halten sein.
Für den Kunden stellt sich natürlich die Frage, ob man nun zum 1810T greift, oder doch lieber zu den preiswerteren 11-Zoll-Atom-Modellen. Besonders im Hinblick auf das Samsung N510 mit ION-Grafik lässt sich diese Frage nicht ohne weiteres beantworten. Leider fand ich bis dato keinen passenden Vergleichtest von den erwähnten Modellen. Vielleicht freut sich Matze ja demnächst über ein weiteres Testmuster ;-). Denn die Frage ob wir den Acer nun als Notebook (Subnotebook) oder doch lieber als Netbook bezeichnen, ist rein von theoretischer Natur, der Anwender schaut nur auf den Preis und die Technik die er dafür erhält, Definitionsfragen sind ihm fremd. Diesbezüglich hier noch mal in Kurzform die technischen Daten:








