Abschied: I did it my way…
151 Monate bei Cyberport
In diesen Tagen hörte ich in Bezug auf meine Person vermehrt Wörter wie „Urgestein“ oder „Inventar“ – doch was heißt dies schon, wenn man mit derlei rührenden Beschreibungen etikettiert wird? Doch nicht viel mehr, als dass der drohende Stillstand über einen hereinbricht. Zeit sich zu bewegen und das heimelnde Nest zu verlassen. Ja, es ist wahr: Sven Kaulfuß, Mitarbeiter der ersten Stunden, verlässt nach über 12 Jahren die heiligen Hallen von Cyberport.
Während ich diese Zeilen schreibe, lasse ich vor meinem geistigen Auge nochmals Erinnerungen ablaufen – Gedanken dir mir aufzeigen, wie sehr mich und meine Kollegen diese wertvollen Momente der letzten Jahre geprägt haben. Eine Zeitspanne, in der ich persönlich miterleben durfte wie aus einer familiären Gruppe von circa 10 Mitarbeitern, ein Team von weit über 400 Kollegen heranwuchs, eine Firma erwachsen wurde. Auch ich entwickelte mich in diesem Zeitraum: Anfangs Produktmanager, später Projektleiter und Chefe dieses kleinen Blogs – eine stets interessante Zeit, die ich in meinem Leben nicht missen möchte. Mir bleibt an dieser Stelle nur noch übrig mich zu bedanken, bedanken bei all jenen Personen, Mitarbeitern und Autoren, denen ich in den letzten Jahren begegnen durfte, bedanken bei unseren Lesern und Kunden.
Doch keine Sorge: Es geht weiter mit dem CyberBloc. Facebook-Spezie und Kollege Ben Walther wird ab sofort das CyberBloc betreuen. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei dieser ehrenvollen Aufgabe und übergebe ihm voller Stolz mein „kleines Baby“ :).
Mich zieht es derweil in zwei europäische Großstädte: Einerseits Berlin, andererseits Antwerpen – Beruf- und Privatleben kombiniert. Es wird GIGAntisch ;-). Zum Schluss übergebe ich an Sid Vicious, dem alten Hurensohn:
Sid Vicious – My way (Live Paris 1978)von SlashyGuiGui
Bildquelle: Flickr, Autor: Joybot; veröffentlicht unter CC BY-SA 2.0.








