iPad: 2.000.000 and counting…

von joerg-pittermann

· 1 min Lesezeit

Der jüngste Erfolg näher betrachtet.
Auch wenn ich aktuell immer noch nicht den Wunsch verspüre mir ein iPad zu kaufen, sind die jüngsten Verkaufszahlen allemal berichtenswert. 1.000.000 iPads wurden bereits nach 28 Tagen in den Handel gebracht, nachdem der internationale Verkauf am letzten Freitag anrollte (zumindest in einigen Ländern, u.a. auch Deutschland) konnte Apple bereits die 2.000.000-Marke durchbrechen – so wurde es am gestrigen Montag durch eine Pressemitteilung bekannt gegeben. Halten wir fest, in weniger als 60 Tagen, wurden 2.000.000 iPads weltweit veräußert, dies entspricht mehr als 33.000 Stück pro Tag, wohlgemerkt von einem kostspieligen Produkt eines einzelnen Herstellers. Zum Vergleich, Google ist stolz, dass jeden Tag mehr als 50.000 Android-Smartphones aktiviert werden, an sich zwar eine beachtenswerte Zahl, wenngleich der Smartphone-Markt in Gänze in seinen Absatzzahlen noch einige Millionen Stück dem iPad voraus ist und besagte Telefone von verschiedenen Produzenten stammen.
Oder um den Bogen weiter zu spannen und die tatsächliche Wachstumsdynamik vor Augen zuführen: 2.000.000 iPods wurden erst nach zwei Jahren erreicht, das iPhone benötigte hierfür immer noch gute vier Monate. Es ist zu erwarten, dass beim iPad bis zum Jahresende, diese Absatzzahlen noch vervielfacht werden können – zu beachten hierbei, dies gilt für die erste Generation, nicht wie beim iPod für mehrere Revisionen. Somit kann man Apple guten Gewissens bescheinigen, den Durchbruch bzw. die Revolution im Bereich der Tablets erfolgreich gemeistert zu haben, eine Leistung die die bisherigen Produzenten von Tablet-PCs innerhalb eines ganzen Jahrzehnts nicht vollbrachten – Apple benötigte hierfür gerade einmal weniger als 60 Tage. Natürlich konnte auch Apple dies nicht ohne die notwendige Vorarbeit bewerkstelligen, ohne iTunes kein iPod und der nachfolgende iTunes-Store im Zusammenhang mit dem Wunsch des Konsumenten die Kreditkarte zu zücken. Ohne iTunes-Store schließlich kein App-Store und keine Konditionierung nach dem Kauf des Gerätes nochmals Geld für Spiele, Apps und Klingeltöne auszugeben und letztendlich ohne iPhone (iPod touch) kein iPad. Die 2.000.000 iPads sind aber nicht nur in Hände von Hardcore-Apple-Fans gewandert, sondern auch in die Hände derer, die einen Computer zum ersten Mal benutzen, bspw. Kinder und die, die einen Laptop bzw. Computer niemals kaufen oder anfassen würden. Unterm Strich: Unendliche Möglichkeiten der Absatzsteigerung – Designed in California.

Kommentare

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Gepostete Kommentare

Georg 04.06.2010, 14:07 Uhr

Warum gibt's das iPad nicht bei cyberport.de? Das ist doch komisch. "Liefertermin unbestimmt"

Joerg Pittermann 04.06.2010, 14:24 Uhr

https://www.cyberport.de/blog/index.php?/site/v3_comments/ipad_hintergruende_zu_den_neuen_preisen_in_deutschland/

Sven Kaulfuß 04.06.2010, 14:36 Uhr

@ Georg: Das iPad haben wir sehr wohl im Verkauf, allerdings sind bisher nur vereinzelte Stückzahlen zu uns durchgedrungen. Diese wandern zunächst in die Stores bzw. nach und nach nach Möglichkeit in die bisherigen Online-Vorbestellungen – daher wird es noch einige Wochen dauern, bis das iPad in ausreichenden Stückzahlen lieferbar ist und eine generelle, positive Verfügbarkeit garantiert ist. Siehe hierzu auch meinen Artikel zum iPad-Verkaufsstart letzten Freitag: https://www.cyberport.de/blog/index.php?/site/v3_comments/thema_des_tages_verfuegbarkeit_des_ipads_bei_cyberport/ Solltest du also Interesse an einem iPad von Cyberport haben, solltest du ab und zu die Verfügbarkeit in den Stores checken, da diese tröpchenweise Ware erhalten. Dies kann man auch online einsehen (Box oberhalb der Verfügbarkeit, auf "Ändern" gehen und den Store auswählen.)

Nicole Haase 07.06.2010, 14:00 Uhr

Die Zahlen, die Apple allgemein erziehlt sind berichtenswert und eine Erfolgsmeldung jagt die Nächste: http://bit.ly/DZahlen Die Wachstumsdynamik ist schlichtweg beeindruckend.

Georg 07.06.2010, 21:11 Uhr

@Sven ich werfe cyberport nicht vor uns die iPads vorzuenthalten, es ist mir klar das Apple diese Vertriebspolitik macht. Ihr würdet sicherlich auch das iPad gerne gewinnbringend an den Mann/Frau bringen. Was ich nicht ganz kapiere ist warum wird nur der Einzelhandel beliefert und offensichtlich nicht der Versandhandel? Wieso wird von Apple eine solche Differenzierung gemacht? Gerade für cyberport, der im Vergleich zu amazon tatsächlich retail stores bertreibt entsteht eine etwas merkwürdige Situation. Frage deshalb: kann ich das iPad online bestellen und im Laden hier im Berlin store abholen? Oder würde sich da Apple beschweren?

Sven Kaulfuß 07.06.2010, 21:53 Uhr

@ Georg: Nun ja, Apple-Vertriebspolitik ist zentral gesteuert und nimmt leider nicht wirklich Rücksicht auf individuelle Fakten wie bei uns. Will heißen, die Politik kommt von Apple Europe bzw. direkt aus Cupertino, da hat Apple Deutschland nicht viel zu melden – diesbezüglich fallen wir leider durchs Raster, was die positive Belieferung angeht. Aber auch Amazon kann es derzeit nicht liefern und bietet für das iPad nicht mal eine Bestellmöglichkeit, nur eine Info-Mail ist möglich. Insofern sind vor Apple alle "gleich", zumindest in diesem Hinblick. Wir dagegen konnten ja zumindest schon über unsere Stores Geräte verkaufen. Du kannst natürlich gerne das iPad online bestellen und dir in den Store liefern lassen, hierfür einfach bei der Versandbox im Shop den passenden Store (Dresden, Berlin Mitte oder Steglitz) bei der Bestellung auswählen. Sobald das iPad dann da ist, bekommst du eine Info per Mail, dass du dir es abholen kannst. Apple hat damit kein Problem, und wir erst recht nicht ;-).

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