iPad: 2.000.000 and counting…
Der jüngste Erfolg näher betrachtet.
Auch wenn ich aktuell immer noch nicht den Wunsch verspüre mir ein iPad zu kaufen, sind die jüngsten Verkaufszahlen allemal berichtenswert. 1.000.000 iPads wurden bereits nach 28 Tagen in den Handel gebracht, nachdem der internationale Verkauf am letzten Freitag anrollte (zumindest in einigen Ländern, u.a. auch Deutschland) konnte Apple bereits die 2.000.000-Marke durchbrechen – so wurde es am gestrigen Montag durch eine Pressemitteilung bekannt gegeben. Halten wir fest, in weniger als 60 Tagen, wurden 2.000.000 iPads weltweit veräußert, dies entspricht mehr als 33.000 Stück pro Tag, wohlgemerkt von einem kostspieligen Produkt eines einzelnen Herstellers. Zum Vergleich, Google ist stolz, dass jeden Tag mehr als 50.000 Android-Smartphones aktiviert werden, an sich zwar eine beachtenswerte Zahl, wenngleich der Smartphone-Markt in Gänze in seinen Absatzzahlen noch einige Millionen Stück dem iPad voraus ist und besagte Telefone von verschiedenen Produzenten stammen.
Oder um den Bogen weiter zu spannen und die tatsächliche Wachstumsdynamik vor Augen zuführen: 2.000.000 iPods wurden erst nach zwei Jahren erreicht, das iPhone benötigte hierfür immer noch gute vier Monate. Es ist zu erwarten, dass beim iPad bis zum Jahresende, diese Absatzzahlen noch vervielfacht werden können – zu beachten hierbei, dies gilt für die erste Generation, nicht wie beim iPod für mehrere Revisionen. Somit kann man Apple guten Gewissens bescheinigen, den Durchbruch bzw. die Revolution im Bereich der Tablets erfolgreich gemeistert zu haben, eine Leistung die die bisherigen Produzenten von Tablet-PCs innerhalb eines ganzen Jahrzehnts nicht vollbrachten – Apple benötigte hierfür gerade einmal weniger als 60 Tage. Natürlich konnte auch Apple dies nicht ohne die notwendige Vorarbeit bewerkstelligen, ohne iTunes kein iPod und der nachfolgende iTunes-Store im Zusammenhang mit dem Wunsch des Konsumenten die Kreditkarte zu zücken. Ohne iTunes-Store schließlich kein App-Store und keine Konditionierung nach dem Kauf des Gerätes nochmals Geld für Spiele, Apps und Klingeltöne auszugeben und letztendlich ohne iPhone (iPod touch) kein iPad. Die 2.000.000 iPads sind aber nicht nur in Hände von Hardcore-Apple-Fans gewandert, sondern auch in die Hände derer, die einen Computer zum ersten Mal benutzen, bspw. Kinder und die, die einen Laptop bzw. Computer niemals kaufen oder anfassen würden. Unterm Strich: Unendliche Möglichkeiten der Absatzsteigerung – Designed in California.








