Tech-Facts: Tipps zur Schonung des Smartphone-Akkus

von Johanna Leierseder

· 3 min Lesezeit

Und schwups, da war er schon wieder leer: Mein Akku. Und das ausgerechnet dann, wenn ich nachts in der Kälte an der Bushaltestelle stehe. Der Akku meines Smartphones ist eben einfach nicht mehr der Neueste. Auch wenn ein längerer Blick auf den Fahrplan mir zumindest bei meiner Verbindung weiterhilft, Musik kann ich jetzt nicht mehr hören und im Notfall telefonieren geht auch nicht.

Solche Akkuprobleme kennt ihr mit Sicherheit. Damit euch so etwas nicht passiert, bekommt ihr hier die besten Tipps und Tricks, wie ihr die Lebensdauer eures Smartphone-Akkus verlängert und das Beste aus ihnen herausholt! Außerdem wird mit Akku-Mythen wie Memory-Effekt und Co. aufgeräumt.

Nicht zu heiß & nicht zu kalt

Damit der Akku lange hält, darf er weder zu heiß noch zu kalt werden. Bei Kälte, also bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius, entlädt sich der Energiespeicher schneller und es kann vorkommen, dass das Smartphone sich vorsorglich selbst ausschaltet. Durch die niedrigen Temperaturen werden die chemischen Prozesse im Akku verlangsamt, was zu einem höheren Stromverbrauch führt. Aufgrund der schnell abfallenden Spannung im Akku schaltet sich das Smartphone dann letztendlich ab.

Aber auch Hitze macht dem Smartphone-Akku zu schaffen. Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius kann der Lithium-Ionen-Akku dauerhaft Schaden nehmen. Je heißer er wird und je länger er dieser Hitze ausgesetzt ist, desto schlimmer. Deswegen sorgt dafür, dass ihr euer Smartphone nie in der Sonne liegen lasst und es beim Ladevorgang aus der Hülle nehmt. So wird die Wärme, die beim Aufladen entsteht, besser an die Umgebung abgegeben und es überhitzt nicht.

Das Smartphone bei Kälte nicht zu lange an der eisigen Luft lassen.
Das Smartphone bei Kälte nicht zu lange an der eisigen Luft lassen.

Richtig laden

Ein weiterer Faktor, der die Lebenszeit des Akkus deutlich verlängern kann, ist das richtige Laden. Es gibt viele, die sagen, dass der Akku auf jeden Fall immer ganz ent- und dann wieder auf volle 100 Prozent geladen werden sollte. Das gilt beziehungsweise galt jedoch lediglich für Nickel-Cadmium-Akkus, die jetzt nur noch in den wenigsten Smartphones zum Einsatz kommen.

Mittlerweile kommen jedoch in fast allen Smartphones Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz, für die andere Regeln gelten. Der Akkustand sollte hier nämlich stets zwischen 40 und 85 Prozent liegen. Der Akku sollte nie vollständig entladen werden, da er sonst Schaden nimmt. Mittlerweile schalten sich aber so gut wie alle Smartphones automatisch aus, wenn der Akkustand in einen kritischen Bereich kommt.

Ebenso ungünstig ist es, den täglichen Begleiter trotz 100 Prozent Ladung am Stromkabel zu lassen –  wie es viele über Nacht machen. Hersteller wie Sony haben hier mit der Funktion „Batteriepflege“ schon einen Schritt weiter gedacht und laden den Akku erst dann vollständig auf, wenn ihr danach auch direkt die Stromzufuhr trennt. Das funktioniert, indem das Smartphone die Zeiten eurer Ladevorgänge speichert und anhand dieser Daten weiß, wann ihr das Smartphone für gewöhnlich absteckt.

Das Smartphone am besten nur bis 90 Prozent laden und dazu wegen Hitzestau-Gefahr aus der Hülle nehmen.
Das Smartphone am besten nur bis 90 Prozent laden und dazu wegen Hitzestau-Gefahr aus der Hülle nehmen.

Stromfresser ausschalten

Das Display deines Smartphones benötigt am meisten Energie. Deswegen ist es wichtig, die Helligkeit immer möglichst gering einzustellen. Außerdem solltest ihr euer Smartphone unterwegs nicht ständig nach WLAN-Netzwerken suchen lassen. Das ist übrigens nicht nur für den Akku relevant, sondern beispielsweise auch für die Sicherheit der Passwörter, die du unterwegs über dein Smartphone eingibst.

Genauso wesentlich ist es, die Bluetooth- sowie GPS-Funktion deines Begleiters zu deaktivieren, wenn ihr sie nicht benötigt, da sie sonst sinnlos Energie verbrauchen. Weitere Stromfresser sind diverse Apps, die im Hintergrund ausgeführt werden. Welche das in eurem Fall sind, könnt ihr in deinen Einstellungen unter Akku oder Batterie sehen. Wer Strom sparen möchte, sollte diese Apps deaktivieren oder deinstallieren.

Viele Apps laufen im Hintergrund, obwohl sie geschlossen sind & verbrauchen somit unnötig Strom.
Viele Apps laufen im Hintergrund, obwohl sie geschlossen sind & verbrauchen somit unnötig Strom.

Letzter Retter in der Akku-Not

Auch wenn euer Akku noch gut in Schuss ist, neigt sich der Ladestand irgendwann einmal dem Ende zu. Damit euch das nicht in ungünstigen Situationen, beispielsweise nachts an der Bushaltestelle, passiert, empfehle ich euch, immer eine Powerbank dabei zu haben.

Die kleinen Helfer werden in den unterschiedlichsten Größen, Farben, Formen, mit verschiedenen Kapazitäten und sogar mit Solar-Aufladung angeboten. Einfach ans Smartphone stecken: Schon sind alle Akku-Probleme vergessen – und ich kann während der Fahrt doch noch Musik hören.

Kommentare

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Gepostete Kommentare

Martin 04.03.2018, 02:09 Uhr

Das mit den "nicht auf 100% laden" würde ich nicht als guten Tip durchgehen lassen. Tatsächlich ist die Differenz zwischen max und min wichtig (möglichst gering). Für alles andere haben alle aktuellen Telefone eine umfangreiche Ladesteuerung. Auch um einen Hitzestau zu vermeiden. Grüße

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Peacedove Europa 19.05.2023, 09:41 Uhr

Hallo die heutigen Lith...Akkus sind alle mit 3.0v 3.2v 3.6v 3.7v. 3.8v. Die Hersteller haben bereits schon lange Massnahmen ergriffen. Zb. ein 3.7v Akku im Smartphone mit 0% ist dann nur noch mit 3,2v "leer" und bei 100% nur mit 5.0v "voll". Geregelt durch in Ankus eingebauten Chips(manchmal kann man diese sehen(nichtauswechselbare). Doch ein 3.7v akku ist erst mit 100% voll bei ca 6.1v bis 6.2v und erst wirklich leer bei 2.6v bis 2.9v. Je nach Hersteller und Je nach für welche Eigenschaften Einsatzbereiche. Gleiche Technik ist auch in Baureihen wie 12.8 14.4 etc (3.7v in Serie geschaltet erhöht die Voltzahl. In Paralelle erhöht es die Ampereleistung bzw Power..., So sind auch die neusten Solarakkus Auto-LWK-Akkus (LiFeP04) aufgebaut bzw hergestellt. Also Alle Akkus wie Smartphone Tablets GPS Auto LKW Solar etc sind LiFeP04 Akkus und mit meist 1x 3,7v, Tablets 2x bis 4x 3.6v bis 3.8v((bei Autoakkus etc in Bauart 18650(2A-2.6A) 26650(3A-6A) 32650(6A+) Serien und Parallel)) Auch in Solarlampen Fahrradlampen Powerbank Powerstation Starthelfer etc. Also alles was LiFeP04-Akkus hat, ist quasi ein und das selbe.Es unterscheidet sich jeglich nur Bauform Grösse und Einsatzart. Des weiteren können dieae Akkus (Reine Akkus zb. Akku mit eingebautem Chip und mit 3,2v bis 3,8v aus Handy auch mit einem Adapter mit bis zu 5,5v und sogar mit stärkerer Amperangabe geladen werden. Diese Chips sind so programmiert, das nur einaximum von Ampere in den Akku geladen wird. Akkus ohne Chip können sogar extrem schnell geöaden werden. Doch hierbei sollte man lieber nur Akkus mit hoher Amperzahl nehmen. Da kleinere sofort warm werden. Beispiel. Akku ohne Chip 12.8v 100A Oft wird gesagt, man solle diese mit max nur 10A laden. Das ist falsch. Denn wie bei Solar und E-ladestationen(Fahrzeige) werden Ladungen gegeben, die z.Zt. bis 200A/h (im moment max möglich) Also Eine 12.8v 100A benötigt mit 10A Ladung 11Std(10Std bis 99% und 15 bis 60Min. Wartungsladung 1%) Die gleiche benötigt mit 50A/h nur 2Std und wenige Minuten Wartungsladung. Natürlich werden die Akkus wie auch die alten Akkus jeglicher Art warm. Und mittlerweile auch verbessert in Temperatur... Laden dieser Akkus sollte niemals bei Umgebungsteperaturen von unter 7°C und über 30°C geladen werden. Die idealste Temperatur ist 17°C bis 19°C...... Über diese Art von Akkus kann ich noch so viel mehr berichten, da ich jeden Tag mit diesen arbeite bzw selbst Systeme(Energiespeicher Hausstromversorgung DC-Strom) erstelle Gleiches auch über alte und neue Technik wie zb. Alle Haushaltgeräte mit eingebauten Transformationen in wirklichkeit nir 12vDC Strom benötigen. Transformatoren wandeln 230VAC in 12VDC um AC =Wechselstrom (Atom, Kohle, Gas Kraftwerke etc) DC = Gleichstrom (Batteriestrom) Kleiner Tip LiFeP0 nutzt man in der Weltraumforschung seit ca 1990, als die ersten Computer mit Knopfzellen"Batterien" herstestellt wurden(um die Uhrzeit des PCs auch bei ausschalten des PCs aktuell zu haben) Litzium-3.0v bis 3.7v CR20xx(zuvor ARxxxx bzw BRxxxx. ISS ist seit Gründung mit LiFeP0 akkus bebaut worden.... Ausserdem vwrbrauchen alle Geräte, die einen 230V>12V Transformator eingebaut haben, verbrauchen meist 3 bis 5 mal mehr Srrom über 230VAC als bei 12vDC und heutige haben einen Adapter der auf 12v umwandelt. Zb: Schau ich TV (LED) mit der Angabe 25W(Über Adapter) 230VAC verbrauche ich 25W und auf 12VDC 100W bis 150W Grund ist das Umwalndeln des Stromes. Schliess ich mein TV mit 25W (oft steht auf der Rückseite dws TV klein 12V zb. 24W oder 2A ) einem Zigaretrenanzünder(Ohhne drosselung/Wiederstand). so verbraucht mein TV sogar nur 9W bis 11W(Abhängig von Helligkeit und Lautstärken Einstellung) . Auf 230BAC berechnet sind es nur 1,5W bis 2,0W Entdeckt habe och dies vor vielen Jahren mit einer "Powerstation 250W 230V und 12v250WAkku. Auf Basis von 230V war diese in nur 4 Stunden leer. Doch aif Basis von 12V kann ich fast 24Stunden land mein TV durchgehend öaufen lassen. und TV schaltet sich bei 11,5V automarisch ab. (Standartbatrerien mit 12v sind leer bei 10,7V dann erst leer. (Seit ca 35 Jahren meine Hobbys Solar LED Jegliche Art von Erneuerbare Energie inkl. Kalte Fusion(Eigenantriebssysteme ohne externe zufuhr) und noch viel viel mehr... Mein Lichtsystwm in der Wohnung läuft sogar nur mit 2,5v bis 5,5V (mit nur einer LiFeP04 und 10.000mAh 3.7V und reicht mit einer Ladung ca 24h/7d Ohne mach zu laden...Ladung via Solar 6Vzelle (aus einer Powerbank dessen Ladebuckse ein vom Gesetzgeber verbotenen ZusatzChip beinhaltet(Datum Defekt ab....) Leider noch heute überall in allen Eletrogeräten eingebaut wird.... Fürs erste.... Bis bald.

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