Tests

Panasonic Lumix DMC-GX7 Systemkamera im Test



Zugeordnete Tags Panasonic | Lumix | Kamera
Bereiche

Bewertung
Hervorragende DSLM
4,5

 Pro

  • Sehr gute Bildqualität
  • Zahlreiche, leicht erreichbare Funktionstasten
  • Geringes Body-Gewicht
  • Touch-Display & Sucher neigbar
  • Kamera-Blitz & Blitzschuh
  • Wireless-Funktionalität
  • Steuerung per App

 Contra

  • Position des AF-Hilfslichts
  • Hakeliger Batteriefach-Verschluss
  • RW2-Codec-Probleme in Lightoom & Co.

Noch vor wenigen Jahren ließ sich kaum ein Fotograf, der mit einem gewissen kreativen Anspruch an die Fotografie herantrat, von einer Kompaktkamera hinter dem digitalen Ofen hervor locken. Eine Spiegelreflex musste es schon sein – möglichst mit Vollformat-Sensor.

Das änderte sich, als Panasonic mit der Lumix DMC-G1 die weltweit erste digitale Systemkamera vorstellte, die einerseits mit professioneller Bedienung begeisterte, andererseits aber dank spiegelloser Bauweise mit besonderer Kompaktheit glänzte. Eine DSLR für die Westentasche, sozusagen, Wechselobjektiv inklusive.

Nun hat Panasonic sein neues DSLM-Flaggschiff, die Lumix DMC-GX 7, vorgestellt und zeigt mit technisch voller Breitseite, warum moderne Systemkameras sowohl als Alternative als auch als Ersatz für manche DSLR gesehen werden können. Was die DMC-GX7 auf dem – oder vielmehr im – Kasten hat und ob der doch stattliche Preis von derzeit 979,- Euro gerechtfertigt ist, wird der Praxistest zeigen.

Unboxing

Unboxing, das richtig Spaß macht

Wer schon einmal eine Spiegelreflexkamera gekauft hat, weiß, wie viel Spaß das Auspacken einer neuen Technik-Errungenschaft machen kann. Ähnlich viel Spaß macht mir auch der erste neugierige Blick in die Verpackung der Lumix DMC-GX7.

Nach einer Reihe kleiner Broschüren, die auch in die grundlegenden Funktionen der Kamera einführen, sowie einer Software- und einer Handbuch-DVD begrüßt mich die Lumix im edlen Retro-Design. Sie wird begleitet vom Akku, dem entsprechenden Ladegerät sowie einem USB-Kabel. Natürlich ist auch der übliche, gebrandete Tragegurt mit von der Partie.

Was nun noch fehlt, ist ein passendes Objektiv. Hier haben Systemkamera-Interessenten einerseits die Möglichkeit, zum Kit zu greifen und erhalten so ein 14-42-mm-Objektiv dazu. Mir hingegen stand für den Test der Sinn nach etwas mehr Brennweite. Meine Wahl fiel daher auf das Lumix Vario HD 14-140 mm, das derzeit für 649,- Euro über den Ladentisch wandert.

Auch hier beinhaltet der Karton alles, was für den sofortigen Einsatz des Objektivs wichtig ist: Neben dem Objektiv selbst, finden sich erneut einige Info-Blättchen, die obligatorische Objektivtasche sowie die passende Gegenlichtblende. Damit ist die Lumix mit einem umfassend ausgestatteten Immerdrauf-Objektiv für den Foto-Einsatz bestens gerüstet.

Kamera & Objektiv
Alles drin, was das Kamera-Herz begehrt
Der edle Body der Lumix im Retro-Design
Zahlreiche Funktionstasten garantieren Bedienkomfort
Das passende Immerdrauf-Objektiv: Vario HD 14-140 mm
Schau' mir in die Linse, Kleines.
Kamera & Objektiv
Display & Sucher

Intuitive Bedienung: Touch-Display & Sucher

Was bei der Lumix DMC-GX7 als erstes auffällt, ist natürlich das ebenso schicke wie durchdachte Design. Stilistisch gehört die Lumix eindeutig der Kategorie „Retro“ an; technisch ist die neue Systemkamera von Panasonic hingegen alles andere als rückwärts gewandt, sondern präsentiert alles, was aktuell zum guten Kamera-Ton gehört.

Zunächst ein Wort zum Display: Hier setzt die Lumix auf einen 3 Zoll großen Multitouch-Screen, der 90° nach oben und zirka 45° nach unten neigbar ist. Hinsichtlich Farbe, Kontrast und Details überzeugt das Display dabei auf ganzer Linie und erlaubt detaillierte Einblicke in die geschossenen Fotos und Videos. Die Multitouch-Funktion hingegen beeindruckt mich nur bedingt, da 3 Zoll eindeutig zu wenig sind für eine genaue und zielführende Mehrfinger-Steuerung. Beim Fokussieren via Fingertipp macht das Display allerdings eine gute Figur. Jenseits davon könnte das Display gerade im Outdoor-Einsatz noch etwas mehr Helligkeit vertragen.

Zusätzlich zum Display bietet die Lumix einen digitalen Sucher. Der soll vor allem Sucher-verwöhnten Spiegelreflex-Freunden entgegenkommen, ist aber aufgrund der digitalen Funktionsweise recht gewöhnungsbedürftig. Einzigartig ist der Sucher dahingehend, dass er um 90° nach oben geklappt werden kann und dadurch ungewöhnliche Blickwinkel ermöglicht.

Allerdings ist auch das Sucherbild im Außeneinsatz bei starker Sonneneinstrahlung ähnlich schlecht zu erkennen wie das Displaybild. Zudem reagiert der Sensor, der eigentlich vom Display zum Sucher umschalten soll, sobald sich das Auge dem Sucher nähert, oft wenn ich ihm mit der Hand zu nahe komme und schaltet so ungewollt das Display ab.

Klappbares Touch-Display, klappbarer Sucher
Klappbares Touch-Display, klappbarer Sucher
Bedienung

Auf DSLR-Niveau: die Funktionstasten

Das Besondere an Spiegelreflexkameras ab Mittelklasseniveau sind die zahlreichen einfach erreichbaren und teils frei belegbaren Funktionstasten. Diesem Vorbild eifert die Lumix DMC-GX7 erfolgreich nach. So kann ich ISO, Weißabgleich und Fokusmethode bequem und ohne Umweg ins Menü per Tastendruck einstellen. Die vier Funktionstasten belege ich nach Wunsch und weise so die Funktionen zu, die ich häufig benötige. Alle Tasten sind auf der rechten Seite der Lumix angebracht und somit bequem mit dem Daumen erreichbar.

Innovativ gestaltet sich auch der Einsatz der Rändelräder, derer die DMC-GX7 gleich drei mitbringt. Eins davon dient ganz klassisch der Moduswahl, die beiden anderen steuern weitere Kamerafunktionen. Besonders clever erweist sich das Rändelrad an der Kamera-Rückseite: Grundlegend steuere ich damit die Belichtungszeit, drücke ich das Rad aber wie eine Funktionstaste einmal ein, wechselt die Lumix zur Belichtungskorrektur – clever gelöst.

Ob Systemblitz-Taste, Aufnahmetaste oder Umschalter der Fokus-Methode: An den Bedienelementen der Lumix gibt es kaum etwas zu meckern. Lediglich das AF-Hilfslicht ist ungünstig positioniert und wird schnell von den Fingern überdeckt.

Rändelräder, Auslöser & Blitzschuh
Der Kamera-eigene Blitz
Zahlreiche Funktionstasten & Szenen-Presets
Rändelräder, Auslöser & Blitzschuh
Bildqualität

Gestochen scharfe Bilder, gutes Rausch-Verhalten

Die neue Lumix bietet einen 17,3 mal 13 Millimeter großen Live-MOS-Sensor, der mit 16 Megapixeln auflöst. In Kombination mit dem Vario-HD-Objektiv liefert die DSLM von Panasonic durchweg überzeugende und scharfe Bilder. Die Farben wirken natürlich, chromatische Aberrationen umschifft das Duo souverän und dank optischem Bildstabilisator im Kameragehäuse sind auch längere Belichtungszeiten ohne Stativ noch gut zu meistern.

Als zielsicherer Assistent erweist sich dabei das Kontrast-Autofokus-System, das sich in nahezu allen Testsituationen bewährt und stets schnell und zuverlässig fokussiert. Auch der kontinuierliche Autofokus leistet hervorragende Arbeit und empfiehlt die Lumix vor allem in Kombination mit dem besonders leisen Ultraschallmotor des Objektes als sehr gute DSLM-Lösung fürs nächste Filmprojekt. Für Freunde der manuellen Fokussierung bietet die Lumix die Fokus-Peaking-Funktion, die die Kanten der Objekte, die auf der Fokusebene liegen, farblich kennzeichnet und so eine genauere Fokussierung ermöglicht.

Bei Bokeh und Schärfeverlauf lässt sich mit Kamera und Objektiv sehr gut spielen, wenngleich jeder im Hinterkopf behalten sollte, dass das Objektiv mit einer maximalen Blendenöffnung von 4.0 nicht zu den lichtstärksten Vertretern seiner Gattung zählt. Mit Schärfentiefe kann ich so nur begrenzt, mit der Brennweite von 14 bis 140 Millimetern hingegen umso mehr experimentieren.

Interessant in diesem Kontext für alle, die ihre Bilder bereits mit der Kamera durchgestalten möchten: Die Lumix bietet auch zahlreiche Effekte wie Miniaturisierung, Schwarz-Weiß oder High Contrast. Diese werden vor der Aufnahme und im entsprechenden Kameramodus gewählt. So sehe ich auf dem Display bereits eine Vorschau des finalen Bildes. Das an sich wäre ein hübsches Feature, würden die Effekte nicht für die Nachbearbeitung verloren gehen, wenn ich im Raw-Format fotografiere und dann via beiliegender Software zur Optimierung schreite.

Zuletzt noch ein Wort zu ISO und Rausch-Verhalten: Zunächst verwundert mich, dass der niedrigste ISO-Wert bei 200 liegt. 100 ist DSLR-Standard und für mich der sichere Hafen, wenn es um rauschfreie Bilder geht. Dahingehend finde ich die Leistung der DMC-GX7 verbesserungswürdig. In der Praxis zeigt sich, dass die Panasonic-DSLM bis ISO 1.600 sehr gute Bilder mit geringem Rauschen liefert, die auch für Ausschnittsvergrößerungen taugen. Ab ISO 3.200 sinkt die Bildqualität sichtbar und beim Höchstwert von ISO 25.600 sind die Aufnahmen nicht mehr zu gebrauchen. Allerdings scheitert daran auch die Konkurrenz und solch hohe ISO-Werte finden in der Praxis ohnehin kaum Anwendung.

Ein erster Schnappschuss (Blende 5.8, 1/100 s, ISO 800)
"Auf der Suche nach dem Netz" (Blende 5.8, 1/320 s, ISO 200)
Scharfe Details auch bei Schnappschüssen aus dem Handgelenk
Mit der Lumix durch den Motiv-Herbst (Blende 5.8, 1/800 s, ISO 200)
Weitwinkelstark dank Vario HD 14-140 mm (Blende 5.8, 1/400 s, ISO 200)
Tolles Kreativwerkzeug (Blende 5.8, 1/320 s, ISO 800)
Panoramas per Kameraschwenk (Blende 5.6, 1/640 s, ISO 200)
Gestochen scharfe Bilder bei ISO 200
Akzeptable Leistung bis ISO 3.200
Massives Bildrauschen bei ISO 25.600
Ein erster Schnappschuss (Blende 5.8, 1/100 s, ISO 800)
Videofunktion

Die Lumix als Videokamera

Videos zeichnet die DMC-GX7 in Full HD im progressiven AVCHD-Modus auf. Wahlweise stehen mir 24 oder 50 Frames per Second zur Verfügung. Als besonders vorteilhaft erweist sich dabei die Möglichkeit, alle Einstellungen in den Modi P, A, S und M manuell vorzunehmen und so kreativ Einfluss auf das Videoergebnis zu nehmen.

Ebenso begeistert der Autofokus, der treffsicher arbeitet und dank leisem Motor im Objektiv ist das Fokussieren im Film auch kaum zu hören. Apropos Ton: Auch der überzeugt, allerdings fehlt mir der Mikrofon-Eingang an der Lumix. So kann ich leider kein externes Mikrofon anschließen – verwunderlich, da zum Beispiel dank Blitzschuh jenseits davon zahlreiche andere Peripherie-Optionen bedient werden.

Eine weitere clevere wenn auch nicht generische Videofunktion soll hier nicht verschwiegen werden: Im Menü der Kamera kann ich via Bildintervall- und Bildanzahleinstellung kleine Zeitrafferaufnahmen definieren, die die Lumix zu Timelapse-Kurzfilmen zusammenfaßt – eine schicke Video-Option auf Einzelbildbasis, die allerdings etwas Fingerspitzengefühl und Experimentierfreude voraussetzt.

Konnektivität

Hervorragende Konnektivität & geniale App

Als alter DSLR-Nikonianer staunte ich nicht schlecht, als ich die Wi-Fi-Taste entdeckte. Über Social-Media-Funktionalität liest man heute viel bei zahlreichen Kompakten. Die Lumix hingegen erhebt die Wireless-Kommunikation zur DSLM-Tugend. Nach intuitiver Einrichtung übertrage ich so auf Wunsch meine Bilder auf Notebook, Tablet oder Fernseher und lade sie nach Belieben bei Facebook hoch.

Auch auf NFC versteht sich die Systemkamera von Panasonic. Dadurch gelingt die Kopplung mit jedem NFC-fähigen Smartphone oder Tablet ohne langen Einrichtungsaufwand – einfach Kamera und Mobil-Device aneinander halten und die Verbindung baut sich im Handumdrehen auf.

Ein besonderes Highlight bildet in diesem Kontext die „Panasonic Image App“, denn die kostenlose Anwendung für iOS und Android erlaubt die Steuerung der Lumix per Smartphone oder Tablet. Und das funktioniert richtig gut. Via App stelle ich Weißabgleich, ISO und Co. ein, betrachte das Sucherbild und drücke den digitalen Foto- und Videoauslöser. Die Ergebnisse schaue ich mir in der Galerie auf meinem Androiden an und sichere sie in der Cloud oder auf dem Smartphone. Bei so manchen DSLR-Konkurrenten müsste ich eine vergleichbare Funktionalität teuer dazukaufen.

Bequeme Kamera-Steuerung via "Image App"
Die App erlaubt auch Zugriff auf die Galerie.
Bequeme Kamera-Steuerung via "Image App"
Software

Beiliegende Software mit Mängeln

Natürlich hat die Lumix auch ein Software-Paket im Gepäck, allem voran das „SILKYPIX Developer Studio 3.1 SE“, das Panasonic für die Nachbearbeitung der Bilder empfiehlt. Interessanterweise muss ich hierfür tatsächlich dieses Programm bemühen, da es selbst bei Komplettinstallation der beiliegenden Software nicht möglich ist, Photoshop und Lightroom auf das RAW-Format der DMC-GX7 (RW2) zu eichen.

„SILKYPIX“ selbst offenbart ein weiteres Defizit: Ich habe durchweg im RW2 -Format fotografiert, auch beim Test der Bildeffekte. Die DSLM selbst zeigt die mit Effekt geschossenen Bilder auch wie aufgenommen an. Als ich die Fotos jedoch in „SILKYPIX“ lade, schmeißt mir das Programm die Effekte aus der Datei und macht sie für eine Nachbearbeitung unzugänglich. Da hätte ich wohl im Bearbeitungs-unfreundlichen JPEG-Format fotografieren müssen. Im Übrigen hilft auch das ebenso beiliegende „PHOTOfunSTUDIO 9.2 PE“ hier nicht weiter.

Die Lumix baut auf Wunsch auch Bildeffekte ein ...
... die SILKYPIX kurzerhand wieder aus der Datei schmeißt (RAW/RW2).
Die Lumix baut auf Wunsch auch Bildeffekte ein ...
Objektives Fazit

Objektiv: Top-Technologien en masse

Ich widme mich zunächst meinem „objektiven“ Fazit: Die Panasonic Lumix DMC-GX7 vereint eine Vielzahl topaktueller Technologien und nimmt zugleich einige Trends vorweg. Der elektronische Sucher, der um 90 Grad nach oben geklappt werden kann, ist gleichsam ein Novum wie auch ein technisches Highlight der Systemkamera.

Das 3-Zoll-Display besticht mit hervorragender Schärfe und komfortablem Multitouch. Ebenso beeindrucken die Wiresless-Funktion und die Fernsteuerung via App. Und auch hinsichtlich des Bedienkomforts ist die Lumix dank dreier Rändelräder und einer Vielzahl an Funktionstasten hervorragend aufgestellt.

Ein zuverlässiger Autofokus unterstützt den Fotografen bei der Motivgestaltung, sodass das Ergebnis bei System-Programmen wie auch bei eigenen Settings durchweg überzeugt. Videofilmer finden in der Lumix ebenso ein potentes Tool und dank modernem Retrodesign in elegantem Silber-Schwarz ist die Panasonic-DSLM auch in ausgeschaltetem Zustand ein kleines Technik-Highlight.

Mit einem Body-Preis von derzeit 979,- Euro fallen die Anschaffungskosten der DMC-GX7 allerdings recht stattlich aus. Wer die High-End-DSLM aber als neue Hauptkamera ins Auge gefasst hat, bekommt ein überragendes Portfolio an technischen Fotografie-Möglichkeiten.

Subjektives Fazit

Subjektiv: Meine DSLR ist mir lieber

Jenseits aller technischen Finesse muss ich sagen: Es gibt wenig, was ich nach dem Test der Lumix DMC-GX7 vermissen werde. Wirklich beeindruckt hat mich die werksseitige Wireless-Funktionalität, die ich bei meiner Nikon D7000 nur mit entsprechendem Zubehör und gegen massiven Aufpreis nachrüsten müsste.

Die Touch-Funktion des Displays fand ich sympathisch, allerdings sind 7,5 Zentimeter Diagonale zu klein für einen sinnvollen Mehrfinger-Einsatz. Klappbarkeit von Display und Sucher haben mich nicht überzeugt, da ich davon kaum Gebrauch gemacht habe. Als alter Spiegelreflex-Knipser wälze ich mich eben zu gern im Dreck für ein außergewöhnliches Motiv.

Ebenso haben mich die digitale Funktionsweise des Suchers und das Sucherbild nicht überzeugt und mich selten durch das eigentliche Lieblingstool jedes DSLR-Nutzers blicken lassen.

Hinsichtlich des vemeintlich geringen Gewichts hatte ich bei der getesteten Kamera-Objektiv-Kombination den Nachteil, dass das Duo nur noch gut 200 Gramm und damit unwesentlich leichter als meine DSLR war. Darüber hinaus schätze ich einfach die Haptik der DSLR, mag es, dass ich das investierte Geld auch spüre und empfinde die größeren Abstände zwischen den Funktionstasten als deutlich angenehmer.

Mein subjektiver Rat daher an alle Kaufinteressierten: Prüft, ob euer Herz für Spiegelreflex oder DSLM schlägt und wägt beim Kauf eines jeden Objektivs den Gewichtsfaktor ab. Technisch befinden sich die Kamera von Panasonic und aktuelle Spiegelreflex-Vertreter auf Augenhöhe. Letztere punkten hingegen mit größerem Sensor, einer oft höheren Megapixel-Zahl und einer tendenziell überlegenen Bildqualität.

Wer sich für die Lumix entscheidet, sollte sie bewusst als Hauptkamera und nicht als Mobil-Ersatz für die DSLR kaufen. Mit dies im Hinterkopf erweist sich die DMC-GX7 als erstklassiges Stück Kameratechnik, das DSLM-Fotografie neu definiert, ohne dem DSLR-Äquivalent den Rang abzulaufen.

kw1239_c-panasonic-lumix-dmc-g3-micro-four-thirds-kamera-wechselobjektiv-_d22920i1

RSS-Feed

Werde Autor!

Dieser Beitrag wurde von veröffentlicht.
hat bereits 84 Artikel geschrieben.
Sei auch dabei: Werde jetzt Autor und teile dein Wissen!

Kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*

Ähnliche Beiträge

Panasonic ES-DEL8AEP – Epilierer-Spitzenmodell im Test

Tests

06.06.2018

 | Dirk Lindner

Schnell und sanft zu seidenglatter Haut ist nicht nur für viele Frauen, sondern auch für Radsportler ein Traum. Auf die Gründe bin ich hier schon eingegangen. Wenn die Haarentfernung dann auch noch gründlich und langanhaltend ist, kann man als... mehr +

Lichtstarke Bridgekamera: Panasonic Lumix DMC-FZ200 im Test

Tests

31.01.2018

 | Daniel Barantke

Als letztes durfte ich eine Kompaktkamera für euch testen, die mich aber leider weniger überzeugt konnte. Daher bin ich nun umso gespannter auf ein Modell aus der Kategorie Bridgekamera, welche vielleicht mehr zu bieten hat und sich deutlicher... mehr +