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#erstmalverstehen: Tipps für längere Akkulaufzeiten



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Wer kennt das nicht? Man denkt sich: „Ah, noch vier Stunden Akkulaufzeit, das müsste locker reichen.“ und am Ende versagt die Batterie dann doch schneller. Das ist vor allem ärgerlich, wenn man gerade mitten in einer Präsentation steckt.

Damit euch so etwas nicht passiert, haben wir die besten Tipps und Tricks zusammengetragen, mit denen euer Notebook-Akku viele Stunden durchhält und das nicht nur in den ersten Monaten nach dem Kauf.

Faktor 1: Akku-Größe

Grundsätzlich gilt: Je mehr Milliamperestunden, desto länger läuft das Notebook oder Smartphone auch. Wie lange der Akku dann wirklich hält, ist abhängig von der persönlichen Nutzung und der Ausstattung des Geräts.

Ein sehr gute Akku-Laufzeit und trotzdem eine hervorragende Ausstattung kann beispielsweise das Acer Swift 5 vorweisen. Mit 4.670 Milliamperestunden Kapazität versorgt der Akku das Notebook bis zu acht Stunden mit Strom und das, obwohl es einen leistungsfähigen Intel Core i7-Prozessor und ein 14 Zoll großes Full-HD-Display mit sich bringt.

Großer Akku und trotzdem kompakt - Notebooks wie das Acer Swift 5 verbinden beides.
Großer Akku und trotzdem kompakt - Notebooks wie das Acer Swift 5 verbinden beides.

Faktor 2: Datenträger & Verbindungen

Alle Geräte, die ihr gerade nicht benötigt, wie beispielsweise die Maus, einen USB-Stick, die Webcam oder eine Speicherkarte sollten von Notebook getrennt werden, um Akku zu sparen. Bei Windows könnt ihr diese Einstellungen im Geräte-Manager vornehmen. Diese verbrauchen nämlich auch Rechenleistung und damit Strom, wenn sie nicht aktiv genutzt werden.

Gleiches gilt für WLAN- oder Bluetooth-Verbindungen. Wenn diese nicht gebraucht werden, sollten beide Funktionen deaktiviert werden. Das Bluetooth-Modul des Notebooks oder Smartphones sucht ansonsten ständig nach einem Gerät zum Koppeln.

Auch Dinge wie die Tastenbeleuchtung fressen Strom.
Auch Dinge wie die Tastenbeleuchtung fressen Strom.

Faktor 3: Display-Helligkeit

Einer der größten Stromfresser ist der Bildschirm. Je höher dessen Auflösung ist, desto mehr Rechen- und Akkuleistung benötigt er. Davon abgesehen ist die Helligkeits-Einstellung ein wichtiger Faktor. Am besten stellt ihr das Display also immer so dunkel wie möglich ein, wenn ihr lange etwas von eurem Notebook im Akku-Modus haben möchtet.

Die automatische Helligkeitsregelung kann hier schon behilflich sein. Dort kann man auch einstellen, ab wann sich der Bildschirm komplett ausschaltet und ab wann das Notebook in den Standby-Modus wechselt. Auch die Deaktivierung der Tastatur-Hintergrundbeleuchtung kann ein paar Prozente Akku sparen.

Ein Ladestand zwischen 40% und 85% lässt den Akku länger leben.
Ein Ladestand zwischen 40% und 85% lässt den Akku länger leben.

Faktor 4: Lebensdauer des Akkus

Die in Notebooks vorwiegend verwendeten Akkus sind Lithium-Ionen-Akkus. Diese halten im Schnitt circa 500 bis 1000 Ladevorgänge oder anders ausgedrückt circa zwei bis drei Jahre ohne etwas von ihrer Leistung einzubüßen.

Um die Lebensdauer eines Akkus zu verlängern, sollte man vor allem auf zwei Dinge achten: die Temperatur und den Ladestand. Die optimale Betriebstemperatur liegt ungefähr zwischen zehn und 35 Grad Celsius. Ihr solltet euer Notebook oder Smartphone also auf keinen Fall in der Sonne liegen lassen, auch weil dabei einzelne Bauteile schmelzen können, was zu einem Defekt führt.

Außerdem solltet ihr den Ladestand des Akkus immer zwischen 40 und 85 Prozent halten. Eine volle Aufladung ist also nicht vorteilhaft, wenn ihr die Lebensdauer maximieren wollt, auch weil sich der Akku dabei stark erhitzen kann. Das Arbeiten bei niedrigem Akkustand ist aber ebenso wenig förderlich.

Wenn ihr diese Tipps beachtet, könnt ihr nochmal einiges an Leistung aus euren Akkus rauskitzeln. Dann klappt’s auch mit Präsentationen – und das ganz ohne Blackout.

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