Angespielt: Rage für iPad und iPhone verfügbar

von ansgar-babucke

· 2 min Lesezeit

Angespielt: Rage für iPad und iPhone verfügbar

id-Software lockt mit Schnäppchenpreisen
Kaum eine Spieleschmiede hat wohl eine solche Historie wie id-Software: Das Team um John Carmack war schon für bekannte Games wie die Doom-Reihe oder Wolfenstein-Titel verantwortlich und hat jede Menge Erfahrung im Shooter-Genre. Schon längere Zeit für Konsolen angekündigt, hatte Carmack eine Technik-Demo zu einem iOS-Ableger des kommenden Titels Rage gezeigt. Schon diese überzeugte vor allen Dingen in Sachen Grafik und sah nach ganz großem Kino für iPhone, iPod touch und iPad aus. Nachdem es um Rage für die iOS Geräte lange ruhig war, ist das Spiel nun in zwei Varianten im App Store verfügbar.
Welche Version nehme ich denn?
Sucht man im App-Store nach dem Titel „Rage“ stößt man gleich auf zwei Versionen mit ähnlichen Logos und verschiedenen Preisen. Zum einen ist da Rage zu momentan 79 Cent (App-Store-Link) und zum anderen Rage HD zu 1,59 Euro (App-Store-Link). Dabei handelt es sich nicht um eine Unterscheidung zwischen einer iPad- und einer iPhone-Version, sondern eher zwischen hochauflösenden und weniger hoch auflösenden Displays beziehungsweise zwischen schnellen und weniger schnellen Geräten. Während die Standard-Version von Rage auch auf alten Geräten läuft und dementsprechend nur iOS 3.1 voraussetzt, läuft Rage HD lediglich auf dem iPhone 4, dem iPod touch der vierten Generation und dem iPad. Etwas mehr als das doppelte des Preises der „Standard“-Version zahlt man vor allen Dingen für höher aufgelöste Texturen und dementsprechend eine bessere Grafik. Abgezockt wird man jedoch nicht: Beide Versionen sind Universal, so dass man sie sowohl auf iPad als auch den kleinen iOS-Geräten nutzen kann.

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Worum geht’s überhaupt?
Mit viel Story wird man als Spieler der iOS-Version von Rage nicht konfrontiert: Man erfährt lediglich, dass man als Teilnehmer einer Fernsehshow gegen jede Menge Mutanten antreten muss. Womit? Na klar, mit Waffen! Zum Schießeisen-Repertoire gehören neben einem Revolver ebenso auch eine Schrotflinte oder das Maschinengewehr, mit dem man um sich ballern muss.

Und die Steuerung?
Einen Shooter via Tastschirm zu steuern ist nicht leicht. Kein Wunder also, dass die Rage-Entwickler das Spiel zu einem so genannten Rail-Shooter machten. Hier steuert man lediglich die Sicht und Aktionen wie die Schussabgabe oder das Nachladen, die Fortbewegung geschieht automatisch. Das klappt via Fingerbewegung erstaunlich gut, beim iPhone 4 kann man das Ganze zusätzlich noch mit dem Gyroskop unterstützen.

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Das Wichtigste: Macht’s Spaß?
Klare Antwort: Jede Menge. Abgesehen davon, dass Rage auch in der HD-Version absolut flüssig läuft und erstklassig aussieht, macht das schnelle und unkomplizierte Shooter-Gameplay einfach Laune. Der Schwierigkeitsgrad ist anpassbar, so dass nahezu jeder in dem id-Spiel die passende Herausforderung findet.

Noch dazu ist das Spiel als universelle iPad-iPhone-Version für 1,59 Euro in der HD-Version ein absolutes Schnäppchen. Wer sowohl iPhone 4 als auch iPad besitzt, hat die Qual der Wahl: Dank des Retina-Displays sieht Rage auf dem aktuellen Apfel-Telefon einfach großartig aus, auf dem iPad wirkt das Ganze zwar etwas grober aber ebenfalls hervorragend. Rage zeigt eindeutig, was auf den iOS-Geräten grafisch im Rahmen des möglichen liegt.

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