Produkttest: Bodenstaubsauger Bosch ergomaxx professional BSG81466
Produkttest: Bodenstaubsauger Bosch ergomaxx professional BSG81466
Ein verdienter Testsieger im Alltags-Check…
Nachdem der Mac auf Flüsterbetrieb umgestellt wurde, wird nun die nächste Lärmquelle in Angriff genommen – der Staubsauger. Nach längerem hin und her, sollte es kein ganz so preiswertes Model sein, wichtig waren eine verträgliche Lautstärke, ein gutes Filtersystem der Abluft und einfache Bedienbarkeit. Pünktlich zu diesen Überlegungen kam Ausgabe 05/2010 der Stiftung Warentest, welche sich unter anderem mit Bodenstaubsaugern beschäftigte. Testsieger war und ist der Bosch ergomax professional BSG81466. Gegenüber dem zweit platzierten Gerät von Miele, bietet dieser einen Hepa-Filter, einen größeren Staubbeutel und größeren Aktionsradius – dies alles bei einen um gut 30 prozent günstigeren Preis.
Pluspunkt 1
Mit dem AirflowControlSystem werden laut Hersteller 99,997 Prozent aller in der Luft befindlichen Partikel herausgefiltert. Somit bleibt der Staub im Staubbeutel, da wo er hingehört. Erreicht wird dieser hohe Wirkungsgrad durch ein hermetisch abgeschlossenes System so dass die gesamte angesaugte Luft auch wirklich durch den Filter hindurch muss. In dem zum Staubsauger gelieferten Filterpaket ist auch ein Mikro-Hygienefilter enthalten, so das dieser regelmäßig, ohne Extrakosten ausgetauscht werden kann. Ebenso verhält es sich bei den Filterpaketen der Konkurrenz. Für vier Beutel und einem Microfilter zahlt man ca. 10 Euro. Wobei die Filterbeutel mit sechs Litern Fassungsvermögen recht groß sind und daher nicht so schnell gefüllt sind.
Pluspunkt 2
Das Gerät bietet zwar bis zu 1400 Watt Leistung, aber bisher haben wir sie nicht gebraucht. Durch die im Gerät verwendete Kompressor-Technologie betreiben wir das Gerät bei gleicher Saugleistung (gegenüber unserem bisherigen Gerät) eher im mittleren Leistungsbereich. Bei voller Leistung (Turbo) wird das Gerät dann doch laut und man hat auf Grund der sehr hohen Saugleistung Probleme beim Bewegen, denn die Staubsaugerdüse saugt sich quasi am Boden fest. Die Lautstärke ist vom Hersteller mit 73-74 dB angegeben, im Ökobetrieb konnte ich dagegen „nur“ 55 dB messen, im Turbobetrieb waren es 77 dB wobei hier die Lautstärke durch den Luftzug an der Düse und nicht durch das Gerät selber entstand. Ohne Staubsauger zeigte das Messgerät 55 dB „Zimmerlautstärke“ an. Wie genau das Messgerät dabei misst, weiß ich nicht, aber der Messfehler wäre bei allen Messungen der Selbe – ergo, es ist ein angenehm leises Gerät.
Pluspunkt 3
Dieser stellte sich zwar erst im Nachhinein heraus, ist aber durchaus erwähnenswert. Wer hat nicht schon einmal geflucht, wenn der Staubsauger doch nicht bis in die letzte Ecke des Zimmers reichte und man dafür extra das Kabel noch einmal umstecken musste? Das sollte sich mit diesem Staubsauger erledigt haben, denn er hat ein sehr langes Stromkabel – laut Hersteller sind es 13 Meter Reichweite, was ich allerdings nicht nachgemessen habe. So groß ist die Wohnung nicht, dass ich es tatsächlich ausnutzen könnte.
Pluspunkt 4
Die vielen kleinen Dinge, die die Handhabung erleichtern: Durch die vier Rollen lässt er sich sehr leicht bewegen, für (fast) alles was man saugen könnte, gibt es eine entsprechende Düse: Rollendüse (umschaltbar für Teppich und glatten Bodenbelag), große und kleine Posterdüse, Möbeldüse, Fugendüse (ausziehbar). Teilweise verstecken sich die Düsen ineinander oder müssen um 180 Grad gedreht montiert werden. Diese lassen sich zwar per Halter am Saugrohr befestigen, aber da sie nicht so oft benötigt werden, liegen sie bei uns im Schrank neben den Filterbeuteln. Über eine kleine Halterung am Gehäuse lässt sich das Saugrohr bequem „abstellen“ und damit liegt es nicht irgendwie im Weg herum. Für den stationären Betrieb bietet die Unterseite eine Aufhängelasche. Nicht zuletzt sieht der Staubsauger in Rot richtig schick aus :-).
Minuspunkte?
Diesmal habe ich nichts zum Meckern gefunden ;-) , daher gibt es auch für den Bosch ergomaxx professional BSG81466 eine klare Kaufempfehlung von mir. Es scheint schon zu stimmen, wer billig kauft, kauft zweimal – oder wie in diesem Falle bei billigen Geräten eben laut.













