MyKronoz ZeFit Fitnessarmband im Test
MyKronoz ZeFit Fitnessarmband im Test
Jetzt, da die dunkle Jahreszeit beginnt, wird es wieder schwer, den inneren Schweinehund zu überzeugen, die gemütliche Couch zu verlassen. Da kommt ein neues Fitnessarmband genau richtig, um nicht den kompletten Winter über in der muckelig-warmen Wohnung zu sitzen.
Hierfür habe ich mir das MyKronoz ZeFit Fitnessarmband ausgesucht und verrate euch nach meinem Test, was das Wearable auf dem Kasten hat.
Schickes Armband mit Abstrichen
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Bequemes Armband
App für Android & iOS
Schritte werden zuverlässig gezählt
Ausführliche Überwachung des Schlafs
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Leicht zerkratzbares & im Hellen schwer ablesbares Display
7-Tage-Speicher funktioniert nicht
Synchronisation mit erheblichen Mängeln
Design & Ersteindruck Leichtgewicht mit schlichtem Design
Das MyKronoz ZeFit ist vom Design her eher sportlich und schlicht, könnte aber durch seine Maße für das ein oder andere Handgelenk schon zu groß sein. Das ist aber eher persönlicher Geschmack. Für diesen bietet Kronoz zudem viele verschiedene Farbvatianten an, sodass hier jeder fündig werden sollte.
Das Gute an dem Armband ist definitiv sein Gewicht, das mit 25 Gramm kaum spürbar ist. Das kommt vor allem nachts angenehm, wenn die Uhr den Schlafrhythmus aufzeichnen soll. Darüber hinaus ist das Armband sehr gut verarbeitet, es kratzt nicht und fühlt sich angenehm auf der Haut an. Der Verschluss hält sehr gut und wird am Ende durch ein Metallplättchen verstärkt. Allerdings dürft ihr das Band nicht zu straff ziehen, da es sonst durch die Bewegung des Handgelenkes aufgehen kann.
Schlecht abzulesendes Display
Bei der Benutzung fällt bereits auf, dass der Bedien-Knopf leicht knarzt und leider setzt sich dieser negative Eindruck fort.
So ist das Display die große Schwäche des Armbandes. Die Schrift ist sehr schmal und nur in einem Blauton gehalten. Zudem lässt die Helligkeit zu Wünschen übrig. Bei Sonnenschein ist es nahezu unmöglich, etwas zu erkennen; selbst bei normalem Tageslicht gibt es Probleme alles vernünftig abzulesen. Bei einem Preis von 59,90 Euro kann sicherlich kein Top-Display wie bei einer hochpreisigeren Smartwatch erwartet werden. Allerdings wirbt der Hersteller mit der guten Anzeige der Uhrzeit, kann dieses Versprechen aber nicht halten. Zusätzlich weist das Display schon nach der ersten Benutzung leichte Kratzer auf. Schade!
Übersichtliche App & Probleme mit der Synchronisation
Das ZeFit arbeitet mit einem 3-Achsen-Beschleunigungssensor, mit dessen Hilfe die Schritte zuverlässig und exakt gezählt werden. In der Vergangenheit konnte ich bereits den Fitbit Ultra Tracker testen und im Bereich Schritte zählen haben beide Produkte nahezu identische Ergebnisse geliefert.
Damit ihr eure Schritte auch auswerten könnt, steht euch eine kostenlose App in Apples App Store oder im Google Play Store zur Verfügung. Ich habe die ZeFit-App mit dem iPhone getestet.
Nach einer kurzen Registrierung und der Eingabe von Größe und Gewicht kann es schon losgehen. Vom Aufbau her ist die App sehr intuitiv und gut bedienbar. Damit sich das Armband auch mit eurem Smartphone verbindet, muss Bluetooth eingeschaltet sein. Zum anschließenden Synchronisieren ist es wichtig, dass das Display des ZeFit aktiviert wurde. Der Vorgang selbst dauert nur wenige Minuten.
Hierbei soll das Armband eure Fitness-Daten bis zu 7 Tage lang speichern – das konnte ich leider nicht feststellen. Denn solltet ihr an einem Tag das Synchronisieren vergessen, gehen auch die vorhergehenden Tage verloren. Dieses Ärgernis wurde noch getoppt, als ich meine Daten in der Mitte des Tages synchronisiert habe. Hier wurden dann nur die Schritte des ersten Synchronisations-Vorgangs übertragen, die Rest-Schritte hat die App anschließend ignoriert. Somit stimmten weder meine Tages- noch meine Wochenstatistik. Sehr ärgerlich!
Mit der App könnt ihr euch auch Ziele setzen, die ihr erreichen wollt. Voreingestellt sind 7.000 Schritte, 5 Kilometer Strecke und 8 Stunden Schlaf. Je nach Bedarf könnt ihr diese Voreinstellung nach oben oder nach unten korrigieren. Zudem habt ihr die Möglichkeit, sogenannte „Reminders“ einzustellen – so vibriert das Armband an an bestimmten Tagen und Zeiten, wenn ihr zum Beispiel eure Medikamente einnehmen müsst. Die Vibration ist sehr intensiv, sodass ihr euch getrost vom ZeFit wecken lassen könnt – ich bin jedes Mal wach geworden. Leider gibt es hier keine Schlummerfunktion, da ihr aber bis zu 7 „Reminders“ einstellen könnt, habt ihr die Möglichkeit, einen zweiten Wecker zu stellen.
Besonders hat mir die Auswertung des Schlafrhythmus gefallen. Hier wird euch Folgendes angezeigt:
- Dauer leichter Schlaf
- Wachzeit
- Dauer Tiefschlaf
- Zeit des Einschlafens
- wie oft aufgewacht
- gesamte Schlafzeit
Alle Daten werden euch per Balkendiagramm angezeigt und übersichtlich visualisiert.
Fazit Stylishes Fitnessarmband mit klaren Mängeln
Meine Begeisterung für das MyKronoz ZeFit hält sich leider in Grenzen. Das Armband ist nicht ausgereift und die Synchronisation mit meinem iPhone funktioniert nur schlecht. Mittlerweile gibt es auf dem Markt etliche Fitnessarmbänder oder Smartwatches – die Konkurrenz ist also groß, sodass sich der Hersteller mit diesem fehlerhaften Produkt sicher nicht behaupten kann.
Allerdings hat sich Kronoz auf „Wearables“ spezialisiert, da bleibt nur zu hoffen, das die anderen Produkte wesentlich besser funktionieren. Solltet ihr euch dennoch ein eigenes Urteil bilden wollen, findet ihr die MyKronoz ZeFit für 59,90 Euro im Cyberport-Webshop.











