Festnetztelefon Gigaset S820A im Test
Festnetztelefon Gigaset S820A im Test + Verlosung
Der Festnetzanschluss ist auf dem Rückzug: 2011 gaben bereits 12 Prozent der deutschen Haushalte an, nur noch über das Handy erreichbar zu sein, Tendenz steigend. Dabei ist bei den meisten Internet-Tarifen der Festnetzanschluss für zu Hause inklusive. Warum ihn also nicht nutzen? Zumal es heutzutage immer bessere und schickere Festnetztelefone gibt. Ich hab eines getestet und – so viel vorweg – mir genau dieses Gerät im Anschluss gekauft.
Der Name ist Programm: Das Gigaset S820A hat einen gigantischen Funktionsumfang und lässt kaum Wünsche offen. Smartphone-Freunde bekommen einen 2,4 Zoll großen Touchscreen und ein Adressbuch, das satte 500 Einträge fasst und sich mit einem vorhandenen Google-Konto synchronisieren lässt. Das Gerät bietet die Möglichkeit, verschiedene Shortcuts auf den Homescreen zu legen, aber auch individuelle Anruferbilder, Melodien und sogar eine Sperrliste für unerwünschte Rufnummern.
Gigaset S820A
-
Touch-Display
Funktionsumfang
Eco-Modus
Akku
-
Resistives Touch-Display
Drin ist, was draufsteht
Beim Lieferumfang gibt es keine großen Überraschungen. In der Packung befinden sich die Basisstation mit Netzteil und Telefonkabel, das Mobilteil und die dazugehörigen Akkus sowie ein Trageclip und die Bedienungsanleitung.
Farbe, Touch, Bluetooth und Mini-USB
Bevor es um die Inbetriebnahme geht, hier erst einmal die Fakten:
- 240 x 320 Pixel auf 2,4 Zoll (6,1 cm) mit 64k Farben
- Freisprech- und SMS-Funktion
- Bluethooth, miniUSB
- Adressbuch für 500 Einträge
- Sperrliste für 15 unerwünschte Anrufer
- Kalender mit Terminplaner
- 250 Std. Stand-by (20 Std. Sprechzeit)
- Reichweite 50 – 300 m
- 20 Klingelmelodien
- Personalisierbares Display
- Anrufbeantworter mit 55 Min. Aufnahmezeit
- ECO DECT
Ersteindruck Was fällt auf, was ist besonders?
Öffnet man die Verpackung ist alles sehr aufgeräumt. Die Basisstation im glänzendem Schwarz und das Mobilteil mit seinem 2,4-Zoll-Display wirken modern und hochwertig. Schnell ist das Gigaset einsatzbereit. Einfach die Basis mit dem beiliegendem Kabel an die Telefondose anschließen und mit dem Netzteil für Strom sorgen. Jetzt noch die zwei 1300 mAh starken Akkus in das Mobilteil einlegen und schon versucht selbiges eine Verbindung zur Basis herzustellen.
Sobald sich das Mobilteil an der Basisstation angemeldet hat, startet der Installationsassistent, der einen durch die Grundeinstellungen führt. Nach der Eingabe von Datum und Uhrzeit ist klar, die leuchtenden Tasten sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch gut verarbeitet. Im Telefonbuch ist Platz für bis zu 500 Einträge, die jeweils neben vier Telefonnummern auch E-Mail-Adresse, Geburtstag, Anruferbild und einen individuellen Klingelton aufnehmen können.
Wem die 20 vorhandenen Melodien nicht gefallen, der kann über die Software Gigaset QuickSync (kostenfrei downloadbar auf der Homepage) ganz einfach seine eigenen Lieblingslieder verwenden.
Der mit resistive 2,4-Zoll-Touchscreen gefällt mit seinen 64k Farben auf Anhieb. Leider ist das Scrollen etwas schwierig.
Akku Ausdauernder Akku
Der Akku des Mobilteils ist sehr ausdauernd. Bei einer täglichen Gesprächsdauer von 30 bis 50 Minuten kommt das Gerät knapp eine Woche ohne Aufladung über die Runden. Wer nur in seiner Wohnung telefoniert, kann den Eco-Modus verwenden und so die Sendeleistung der Basisstation um bis zu 80 Prozent senken. Wer ein komplett strahlungsfreies Mobilteil im Stand-by-Betrieb wünscht, kann den Eco-Modus Plus wählen.
Gesprächsqualität Alles klar und verständlich
Im Test gab es bei der Klangqualität keinerlei Beeinträchtigungen: Sie ist sehr klar und klingt auch im Freisprechmodus nicht kratzig. Möchte man beim Telefonieren die Hände frei haben, ohne die Freisprechfunktion zu nutzen, lässt sich über Bluetooth ein Headset anschließen, wie man es vielleicht von seinem Smartphone kennt.
QuickSync-Software macht's möglich
Auf der Homepage von Gigaset kann man kostenlos die QuickSync-Software herunterladen, die dem Telefon zu einem gewaltigem Mehrwert verhilft. Mit der Software lässt sich über einfaches Drag-and-Drop das Mobilteil mit neuen Anruferbildern, Klingeltönen oder Bildschirmschonern ausstatten. Die Software hilft zum Beispiel auch dabei, eine MP3- oder JPG-Datei für das Telefon passend umzuwandeln.
Kontakte können mit dem eigenen Google-Konto synchonisiert werden und auch die Firmware lässt sich bei Bedarf aktualisieren. Wer also sein Haustelefon zu einem echten Unikat machen möchte, der sollte dieses Programm unbedingt installieren.
Fazit Vielseitig, schick und individuell
Das Gigaset S820A überzeugt durch seine vielen Funktionen und die zahlreichen Möglichkeiten, das Telefon an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die QuickSync-Software ist dafür unverzichtbar und sollte unbedingt heruntergeladen werden. Wer auf den Anrufbeantworter verzichten kann, greift zum S820 und spart sich die knapp 20 Euro Aufpreis. Die Leser der „connect“ haben das Gigaset S820A übrigens gerade zum Produkt des Jahres in der Kategorie Schnurlostelefone gewählt. Mehr Empfehlung kann man nicht aussprechen.
Verlosung Verlosung: Testgerät Gigaset S820A
Wir verlosen unser Testgerät des Gigaset S820A. Um teilzunehmen, schreibt bis 01. August 2013 eine Mail mit dem Stichwort „Gigaset“ an cyberbloc@cyberport.de. Unter allen Einsendungen zieht unsere Losfee den glücklichen Gewinner, den wir anschließend per Mail benachrichtigen. Viel Glück!
















