Back to black
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Canon HV30 weiter im Test
Wir setzen unseren Test der Canon HV30 fort und berichten von weiteren Aktionen mit dieser Handkamera. Die Drehzeit für unser derzeitiges Projekt Flashback neigt sich langsam dem Ende zu und wir reizen die Fähigkeiten der Kamera noch mal voll aus. Der letzte Dreh trieb uns nun in eine Rinderschlachthalle bei der Messe Dresden, ehrlich gesagt für das gesamte Team schon mal etwas sehr Spannendes. Doch der Drehtag wollte uns gar nicht angenehm überraschen…
Bei einem Blick aus dem Fenster morgens 05:15 Uhr musste ich feststellen, dass es die ganze Nacht durchgeschneit hatte. Dabei spielt der Film ja nun mal im Sommer und wir wollten eigentlich Außenaufnahmen machen. Was soll’s – man muss mit allem klarkommen.
Am Drehort angekommen, erstreckte sich vor mir erstmal eine riesige Halle, eine wirklich tolle Drehlocation für ambitionierte Jungfilmer. Bald ging es dann auch schon los. Diesmal wurde die komplette Technik aufgrund unserer Eile und den negativen Temperaturwerten besonders in Anspruch genommen. Während unsere Tontechnik schon fast den Geist aufgab, stand die HV30 draußen auf dem Stativ souverän im Schnee und machte alles mit. Nach einer Weile aber wackelte unser Bild auf dem Regiemonitor, es schien etwas an der AV-Buchse nicht in Ordnung zu sein. Als wir dann das Kabel wechselten, wurde es nicht besser. Scheinbar hatten die Kontakte Probleme mit der Feuchtigkeit und den Temperaturen. Dafür blieb das Netzteil der Kamera aber permanent funktionsfähig, obwohl es hunderte Male über den Betonboden der Halle gezogen wurde. Zu Hause am Schnitt konnten wir uns dann wieder von der herausragenden Bildqualität auch bei schwierigen Lichtverhältnissen mit Schnee und starker Bewölkung überzeugen. Damit ihr euch auch ein Bild machen könnt, habe ich einige Stills unserer Aufnahmen gemacht.










