Ausgepackt: LG Optimus Speed
Ausgepackt: LG Optimus Speed
Mit der Kraft der zwei Herzen
Das Optimus Speed ist eines der ersten Smartphones, welches mit Doppelkern-Technologie daher kommt. Der nVidia Tegra 2 Chip befeuert Android 2.2 mit zwei Kernen, die jeweils mit einem Gigahertz getaktet sind. Im Kampf um die Android-Krone hat es also momentan zumindest leistungsmäßig kaum einen Gegenspieler zu fürchten. Unser kleiner Test soll zeigen, ob das P990 also momentan die beste Wahl für Android-Anhänger ist.
Schwarz zu braun
Während Apple bisweilen Probleme hat, die aktuelle Telefongeneration auch in einer zweiten Farbe anbieten zu können, scheint das Ganze bei LG zu funktionieren: Das P990 Optimus Speed ist in zwei Farben zu bekommen, entweder mit einer braunen oder einer schwarzen Rückseite ausgestattet. Auch wenn ich die braune Variante gerne einmal in Natura gesehen hätte, muss ich bei meinem Testgerät mit der schwarzen Rückseite vorlieb nehmen. Macht ja nichts, vermutlich zählen ohnehin die inneren Werte.
Und die können sich sehen lassen: Mit dem Tegra 2 System aus dem Hause nVidia ausgestattet ist das P990 zumindest auf dem Papier eines der schnellsten Smartphones. Natürlich ist Konkurrenz in Sicht, zum Beispiel HTCs Sensation oder das Samsung Galaxy S2. Bis die allerdings verfügbar sind, werden noch einige Tage verstreichen. Noch dazu kann das LG im direkten Vergleich mit den Erzfeinden einige Preispunkte einheimsen. Schließlich wird das Galaxy S2 rund 100 teurer gelistet, das Sensation soll gar mit 598 Euro zu Buche schlagen. Doch hier ist der Preis mit Sicherheit noch nicht final, da HTC das Telefon ja erst kürzlich präsentiert hat. Doch zurück zum Optimus Speed.
Neben dem Doppelherz kann das Optimus Speed außerdem mit weiteren Features und Spezifikationen aufwarten. Ein paar der Highlights sind zum Beispiel:
Was ist dabei?
In Sachen Zubehör haben die Handy-Hersteller inzwischen von Apple gelernt und legen nur noch das Nötigste bei. Im Falle des Optimus Speed sind das neben dem USB-Netzteil das USB-Kabel und ein Headset. Ganz wie bei der Konkurrenz eben. Wirklich schade ist, dass LG kein HDMI auf Micro HDMI Kabel beilegt. Will man sein Optimus Speed also am Fernseher anschließen, sollte man ein solches Kabel in jedem Falle mitbestellen.
Hat man das Gerät zusammengebaut, also Akku und normal große SIM-Karte rein, fällt sofort auf, dass das Optimus Speed doch recht schwer ist. Mit 147 Gramm knackt das Gerät die magische 150-Gramm-Grenze annähernd, ist aber in jedem Falle noch gut in der Hosentasche tragbar. Mit 10,9 Millimetern ist es außerdem auch recht hoch, insgesamt wirkt das Gerät durchaus etwas klobig, liegt aber erfreulich gut in der Hand und lässt sich auch prima in einer Hand bedienen. Recht markant wirkt der „with Google“-Balken im Metallstil auf der Rückseite, der sich direkt unter der leicht herausstehenden Kamera befindet.
Obwohl der Akkudeckel aus extrem dünnen Kunststoff ist, macht das Gerät einen richtig wertigen Eindruck. Nimmt man es etwas bestimmter in die Hand, knarzt oder wackelt nichts. Lediglich wenn man etwas fester aufs Display drückt, gibt dieses mit einem leisen Knarzen nach.
Den ersten Test hat LGs neues Top-Smartphone P990 Optimus Speed also bestanden. Ob der Dual-Core-Prozessor Android 2.2 so richtig einheizt oder ob man von den theoretischen Werten auf dem Papier in der Praxis kaum etwas bemerkt, erfahrt ihr im ausführlichen Testbericht, der in den nächsten Tagen folgt.
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