Ausgepackt: Acer beTouch E400
Ausgepackt: Acer beTouch E400
Günstiges Smartphone mit Android 2.1
Für ein Smartphone kann man eine ganze Menge Geld auf den Tisch legen. Das fängt bei den Oberklasse-Android-Geräten an, die gerne mal an der 400 Euro Grenze kratzen und hört beim neuen iPhone 4 auf, dass wegen der T-Mobile-Exklusivität bei einem großen Online-Auktionshaus auch schon mal für weit über 1000 Euro über die virtuelle Ladentheke wandert. Dass solche Mondpreise nicht sein müssen, beweist Acer mit dem neuen Gerät der beTouch-Reihe, dem E400. Denn das kostet derzeit nur 244,90 Euro bei Cyberport und hebt sich alleine durch den Preis auf eine positive Art und Weise von der Konkurrenz ab.
Betrachtet man die technischen Daten, ist das Ganze eigentlich noch überraschender, da das Acer beTouch E400 eigentlich mit allem daher kommt, was ein gutes Smartphone braucht:
Im Gegensatz zu vielen anderen, modernen Smartphones ist der verbaute Touchscreen kein kapazitiver, sondern ein resistiver: In der Vergangenheit zeigten sich diese eher als träge und ungenau, weshalb man aus guten, alten Smartphones auch gerne einmal den Stylus herauszog. Berührt man den Bildschirm des E400 fühlt man sich sofort in die Vergangenheit versetzt: Die Oberfläche des Touchscreens ist eher weich und gibt bei einem Druck minimal nach. Schließlich reagiert die resistive Form des Touchscreens auf Druck und nicht über die Veränderung eines elektrischen Feldes.
Doch bevor es um technische Details geht, muss das Gerät samt Zubehör erstmal aus der Verpackung. In der recht großen Kiste findet sich jede Menge Zubehör. Schüttet man den ganzen Kram aus, finden sich folgende Dinge in der Verpackung des Acer beTouch E400:
Betrachtet man den verhältnismäßig günstigen Preis, packt Acer also jede Menge Zubehör zum Acer beTouch E400 in die Kiste: Vor allen Dingen die verschieden farbigen Back-Cover gefallen. Erinnert man sich an frühere Zeiten, als Nokia 5110 und 3210 in Mode waren, war es bereits ein Feature, dass man überhaupt „Handyschalen“ wechseln konnte. Heute liegen diese dem Smartphone sogar bei. Das Acer eine Displayschutzfolie miliefert, überrascht mich hingegen nicht. Offensichtlich ist man sich einer Schwäche des resistiven Touchscreens bewusst: Auf Grund der weichen Touch-Oberfläche ist das Display vermutlich recht kratzempfindlich.
Zusätzlich zum im Verhältnis zum Gerät recht kleinen Bildschirm findet man an der Vorderseite noch vier Tastfelder, die ebenfalls auf Berührung reagieren. Darunter Android-typisch die Home-Taste, eine fürs Suchen, ein Zurück-Knopf und das Tastfeld für Einstellungen. Schaut man sich das E400 einmal von allen Seiten an, fällt neben dem USB-Anschluss lediglich ein 3,5-Milimeter-Klinke-Anschluss für Headset oder Ohrhörer an der Oberseite des Gerätes auf. An der linken Seite findet man den Einschalt-Knopf, auf der rechten Seite hat Acer den Auslöser für die 3,2 Megapixel-Kamera und eine Lautstärke-Wippe untergebracht.
In Sachen „Look“ macht das Acer auf den ersten Blick keinen schlechten Eindruck, in puncto „Feel“ macht sich der günstige Preis des E400 allerdings schon bemerkbar: Selbst die Chromfarbenen Tasten an den Außenseiten sind aus Kunststoff, ein Gefühl von Wertigkeit macht sich leider mit dem beTouch in der Hand nicht breit. Trotzdem: Zum Preis von rund 250 Euro bietet das Acer beTouch E400 auf den ersten Blick eine ganze Menge. Der zweite Blick folgt in den nächsten Tagen…










