App-Test: OffMaps 3.5 – Teil 2
App-Test: OffMaps 3.5 – Teil 2
Offline-Karten für Unterwegs (iPhone und iPod touch)
Einstellungen: In den Anzeigeeinstellungen kann zwischen vier verschiedenen Kartenstilen gewählt werden: OffMaps, dem Original OpenStreetMap-Stil, FineLine und Midnigjt Commander (Nachtmodus). Nach jeder Änderung müssen alle schon vorhanden Karten erneut geladen werden, wenn sie ein gleichen Aussehen haben sollen. Die Entfernungsanzeige / Maßstabsleiste am unteren Rand des Kartenfensters kann zwischen Kilometer und Meilen umgeschaltet werden. Ebenso existieren Einstellungen wenn OffMaps für die Navigation genutzt wird. Womit der iPod touch erst einmal ausgeschlossen ist, denn dieser besitzt keinen integrierten GPS-Empfänger, hier haben die iPhone-Besitzer einen klaren Vorteil.
Eine sinnvolle Einstellung ist, das Guides automatisch gewechselt werden, wenn in den Bereich eines anderen, als des aktuellen, gesprungen/gescrollt wird. In der Cache-Verwaltung kann sowohl der komplette Cache geleert oder einzelne Bereiche aus dem Speicher gelöscht werden. Mit aktiviertem „Geladene Teile erneut laden“ wird bei jeder Onlineverbindung der dargestellte Bereich erneut vom Server geladen und nicht aus dem Cache.
Im Bereich Hilfe wird vieles sehr ausführlich beschrieben und bleiben dennoch Fragen offen, antwortet das OffMaps-Team sehr schnell per eMail. Über den Kartenfehler-Melder lassen sich gefundene Fehler (z.B. falsche Straßennamen oder wenn Fußwege für die Auto-Routenplanung verwendet werden), direkt an die OpenStreetBug-Webseite übertragen. Dort findest sich hoffentlich jemand der den Fehler korrigiert.
Suche
Im Offline-Modus ist die Suche auf die gekauften/geladenen Guides und den aktuell gewählten Guide beschränkt. In den Ergebnissen erfolgt eine Unterteilung in Treffer im aktuellen Kartenausschnitt und im Guide. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel von der aktuellen Position (iPod touch-Besitzer/innen wählen den Bereich manuell, iPhone-Besitzer/innen nutzen GPS) aus alle Restaurants in der Umgebung angezeigt haben möchte. Auch hier wieder ein kleiner Nachteil von OSM: nur dort vorhandene Daten werden berücksichtigt und dadurch gibt es eben zig Mal den Eintrag „Restaurant“ ohne genauere Informationen dazu. Oder die Suche nach dem nächsten Briefkasten – schade nur, dass immer nur ein Treffer in der Karte angezeigt wird und man sich nicht alle Treffer darstellen lassen kann. Eine Suche ist sowohl nach Stichwörtern (z.B. Restaurant, Briefkasten usw.) als auch nach Straßen und Hausnummer (wenn in OSM vorhanden) und Favoriten möglich. Die Suche nach Hausnummern muss allerdings noch verbessert werden, im Beispiel werden die Hausnummern zwar angezeigt, das Suchergebnis liegt aber etwas daneben.
Im Online-Modus kann ergänzend zum Offline-Modus weltweit gesucht werden, auch wenn kein Guide für die entsprechende Stadt/Region gekauft wurde.
Vergleich zu CityMaps2Go
Pro:
+ höherer Zoom als CityMaps2Go
+ freie Kartenauswahl, zusätzlich zu den angebotenen Guides
+ auch in Deutsch verfügbar
+ freies bewegen auf der Karte möglich
+ Vollbildmodus
+ Landschaftsmodus (Bildschirm quer nutzbar)
+ Stadt/Regionen-Auswahl übersichtlicher gestaltet
+ seit Version 3.3 wieder frei von Spyware (IPA-Scanner)
Contra:
– Favoriten-Ordner wird mit der Zeit etwas unübersichtlich, eine automatische Sortierung (Wikipedia, Routen usw. wäre wünschenswert)
Persönlicher Hinweis: Ich persönlich habe absolut nichts gegen eine geringe Gebühr für einen Karten-Bereich. Schließlich müssen die Programmierer auch von irgendetwas leben und die „Kostenlos-Mentalität“ einiger Anwender/innen –geäußert im AppStore und div. Blogs – nervt teilweise doch erheblich. Diese Leute sollten sich einfach vorstellen, dass sie ihre Arbeit auch kostenlos zur Verfügung stellen sollen…












