Adobe Elements 2019 – solide Software mit kleinen Updates

von Daniel Barantke

· 4 min Lesezeit

Adobe Elements 2019 - solide Software mit kleinen Updates

Vor Kurzem hat Adobe seine neue Version der Foto- und Video-Bearbeitungssoftware Elements vorgestellt und genau diese Software durfte ich nun testen. Da ich bereits mehrere Vorgänger von Adobe Elements 2019 in Besitz hatte, kann ich euch jetzt auch die direkten Unterschiede zeigen und verraten, ob sich ein Update auf die Version 2019 lohnt.

Mehr Filter mit Adobe Elements 2019

PRO
    Übersichtlicheres & einheitlicheres Design
    Mehr Filter & Vorlagen
    Videobearbeitung deutlich besser
    Bundle-Preis relativ günstiger
    für Einsteiger bestens geeignet
CONTRA
    Zu wenig Neuerungen
    Zu hoher Preis für Einzelsoftware
Gesamtbewertung 3,5

Lieferumfang Was ist in Elements 2019 enthalten?

Wie bisher besteht Adobe Elements 2019 wieder aus zwei großen Softwarelösungen. Dazu zählt die Fotosoftware Photoshop Elements 2019 sowie die Videosoftware Premiere Elements 2019. Außerdem gibt es den Foto-Organizer, welcher die Fotos verwaltet und eine Übersicht der Bibliothek darstellt. 

Zu beachten ist hierbei, dass es die spezielle Elements-Software und nicht die allgemeine Photoshop- oder Premiere-Software von Adobe ist, welche vor allem von Profis genutzt wird. Adobe Elements richtet sich vorrangig an Einsteiger ohne Erfahrung in der Nachbearbeitung und bietet einfache Tutorials und Automatiken für Fotos und auch Videos lassen sich damit ohne Grundwissen einfach schneiden sowie verfeinern.

Photohop Elements 2019 Überschaubare Neuerungen in Photoshop Elements

Da ich bereits in einem älteren Artikel über die Funktionen und Möglichkeiten von Elements geschrieben habe, möchte ich diesmal nur auf die Neuerungen der aktuellen Softwareversion eingehen. Die von mir zuletzt benutze Adobe Elements Version 13 ist bereits einige Zeit her, sodass ich auch größere Updates erwartet hatte.

Die Installation ist, wie gewohnt, einfach, jedoch enttäuscht mich das, was ich danach sehe, etwas. Bis auf winzige Designänderungen sind auf den ersten Blick alle Funktionen gleich geblieben. Im Modus „Schnell“ gibt es keine Veränderungen, der Profi-Modus sieht genau aus wie der vor zwei Jahren und der Assistent funktioniert ebenfalls identisch und wurde nur etwas besser an das restliche Design angepasst. Wirkliche Neuerungen oder zusätzliche Funktionen bemerke ich beim ersten Testen keine.

Nach Recherche habe ich dann doch noch ein paar Neuerungen gefunden. So hat der Assistent ein paar mehr vorgefertigte Filter und Vorlagen erhalten. Beispielsweise ist es möglich, Memes zu erstellen, die aus einem Bild mit Rahmen und einem Text darüber bestehen. Außerdem könnt ihr eine Collage aus neun fest vorgegeben Rastern mit dazugehörigen Filtern erstellen. Hierbei sind jedoch weder die Filter noch die Raster frei anpassbar, sodass die Gestaltungsmöglichkeiten leider sehr eingegrenzt sind.

Begrüßungsbildschirm mit Übersicht
Begrüßungsbildschirm mit Übersicht
Der erste Import
Der erste Import
Eingabe der Seriennummer
Eingabe der Seriennummer
Der Organizer stellt Bilder übersichtlich dar.
Der Organizer stellt Bilder übersichtlich dar.
RAW Bilder müssen entwickelt werden.
RAW Bilder müssen entwickelt werden.
Identische Bearbeitungsfunktionen
Identische Bearbeitungsfunktionen
Nicht immer übersichtlich
Nicht immer übersichtlich

Premiere Elements 2019 Der eigentliche Star: die Video-Software Premiere Elements 2019

Die Software zum Bearbeiten von Videos gibt es als Bundle für einen günstigen Preis mit dazu und hat meines Erachtens das bessere Update erhalten. Zwar sieht es auch hier aus wie bei den älteren Versionen, jedoch sind Verbesserungen in Hinblick auf die Performance und den Bearbeitungsmöglichkeiten deutlich spürbar. Die Verwacklungsreduzierung arbeitet nun sauber und ein paar neue Filter und Animationen könnt ihr einfach einfügen. Im einfachen Modus lassen sich Videos auch für Anfänger leicht schneiden oder aus mehreren Clips wieder zusammenfügen. Hier lohnt sich der Kauf meiner Meinung nach aber nur, wenn ihr noch nicht im Besitz der Vorgängerversion seid. Adobe Premiere Elements 2019 ist für Videoschnitt-Einsteiger oder YouTube-Anfänger aber auf jeden Fall geeignet und in meinen Augen sehr zu empfehlen.

Einfaches Schneiden & Zusammensetzen von Videos
Einfaches Schneiden & Zusammensetzen von Videos
Übersichtlicher Profi-Modus
Übersichtlicher Profi-Modus
Viele Vorlagen zur Bearbeitung
Viele Vorlagen zur Bearbeitung

Fazit Kauf unter bestimmten Bedingungen empfehlenswert

Als Fazit kann ich euch mit auf dem Weg geben, euch den Kauf dieser Software genau zu überlegen. Wer bereits mit einer der zwei letzten Versionen arbeiten, kann sich das Update auch sparen, da nur wenig Mehrwert erkennbar ist. Wer als YouTuber aber ein günstiges und gleichzeitig umfangreiches Schnittprogramm sucht, ist mit Adobe Premiere Elements 2019 gut beraten. Den Kauf von Adobe Photoshop Elements 2019 kann ich hingegen nur empfehlen, wenn ihr absoluter Einsteiger seid, viele Tutorials und Schritt für Schritt Anleitungen benötigt und öfters auf eine vollständige Automatik statt manueller Anpassung setzen wollt. Der Preis für die Einzel-Software ist in meinen Augen dafür allerdings etwas zu hoch. Als Bundle erhaltet ihr beide Versionen jedoch deutlich günstiger, so dass ihr hier getrost zuschlagen könnt.

Thumbnail Beitrag Samsung Galaxy S25 FE

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Samsung GALAXY S25 FE im Test

Tumbnail Test Google Pixel 10

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Google Pixel 10 Test – KI-stark und eines der besten Smartphones 2025

Nothing Phone 3 Test

Tablet & Smartphone im Test

von Simone Hartmann

Nothing Phone im Cyberport Produkttest

Lautsprecher & Kopfhörer im Test

von André Nimtz

Nachhaltig und klangstark? Our Pure Planet Signature Headphones im Test

Haushaltsgeräte im Test

von André Nimtz

Kompakter Kühl-Profi: Dometic CFF 18 Kompressorkühlbox im Test

Fernseher im Test

von Johannes Geissler

AWOL Vision LTV-3000 Pro: Der Ultrakurzdistanzbeamer mit 150 Zoll Diagonale im Test

Gadgets im Test

von André Nimtz

Nie mehr allein zuhause: enabot EBO X Überwachungsroboter im Test

Gaming-Hardware im Test

von Sarah Park

ROG Ally im Test: Was taugt das erste Gaming-Handheld mit Windows 11?

Monitore & Bildschirme im Test

von André Nimtz

Office-Ergonomie pur: EIZO FlexScan EV3240X 4K-Monitor im Test