WMF KULT X Mix & Go Standmixer im Test

von Elsa Philipp

· 5 min Lesezeit

WMF KULT X Mix & Go Standmixer im Test

Das war’s mit dem Sommer. Die kalte Jahreszeit steht mit Grippe und Erkältung im Schlepptau vor der Tür. Dem lässt sich natürlich vorbeugen, wenn ihr rechtzeitig vor der nächsten Epidemie auf gesunde und ausgewogene Ernährung achtet. Gerade Smoothies gelten als Vitaminbomben, doch die Sorten im Supermarkt bieten für meinen Geschmack nur wenig Abwechslung und gerade grüne Smoothies sind eher spärlich vertreten. Das ist schade und allein deshalb würde ich mir meine Obst- und Gemüse-Cocktails gern selbst mixen.

In meinen Test konnte ich genau dies tun und dabei den WMF KULT X Mix & Go Standmixer auf Herz und Nieren prüfen. Wie gut das von der Hand ging und welche Obst- und Gemüse-Sorten dabei zum Einsatz kamen, verrate ich euch hier.

Smoothies to go

PRO
    Einfache Handhabung
    Gefäß lässt sich verschließen & mitnehmen
    Leistungsstarke Zerkleinerung
CONTRA
    Nur sehr kleine Obststücke werden reibungslos zerkleinert
Gesamtbewertung 4,5

Standmixer ohne Schnickschnack

Der KULT X ist schnell ausgepackt und steht in Einzelteilen auf meiner Arbeitsplatte. Das Zubehör ist angenehm überschaubar, denn neben einer Bedienungsanleitung besteht der Lieferumfang aus dem KULT X, einem Gefäß sowie einem Aufsatz mit Schneidwerkzeug und einem Trink-Verschluss.

Der zweite Verschluss stellt die Besonderheit des WMF KULT X dar. Dank ihm habt ihr die Möglichkeit, eure gemixten Smoothies direkt im Mixbehälter mitzunehmen und auf Arbeit, in der Uni oder an jedem beliebigen Ort zu trinken. Praktisch!

Da sich mir keine Fragen in der Benutzung stellen, fange ich an, die Zutaten zu schnibbeln.

Der WMF KULT X Mix & Go Standmixer in seiner Verpackung...
Der WMF KULT X Mix & Go Standmixer in seiner Verpackung...
...und ausgepackt in meiner Küche.
...und ausgepackt in meiner Küche.

Vorbereitung Obst, Spinat & der KULT X Mix & Go

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir um die Zusammenstellung der Zutaten wenig Gedanken gemacht (was sich am Ende ein wenig gerächt hat). Einzig grün sollte er sein, weshalb Spinat ganz oben auf meiner Einkaufsliste stand. Zu dem grünen Blattwerk gesellten sich eine Nektarine, eine halbe Banane, ein Apfel sowie etwas Galiamelone.

Nach dem Waschen landeten die Zutaten, in meines Erachtens ausreichend kleine Stückchen zerteilt, in dem Mixbehälter. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr Obst, Gemüse und Co. nur bis zur gekennzeichneten Linie einfüllt. Sonst kann das restlose Zerkleinern nicht gewährleistet werden.

Anschließend schraubt ihr den Mixer-Aufsatz auf den Behälter und platziert ihn im KULT X. Dann kann es losgehen.

Spinat!
Spinat!
Alles geschnibbelt
Alles geschnibbelt
Bereit zum Mixen!
Bereit zum Mixen!

Let's mix Warum zerkleinert es nur die unteren Stückchen?

In der Mitte des WMF KULT X wurde der Power-Button verbaut. Haltet ihr diesen Gedrückt, verrichtet das Zerkleinerungswerkzeug seine Arbeit. Das klappt zu Beginn auch gut, allerdings nur bei der untersten Zutaten-Schicht. Es setzt kein Sog ein, der die oberen Stückchen in Richtung Schneidvorrichtung manövriert und so stehe ich da und schüttle den KULT X, um Flüssig und Fest per Hand zu vermischen. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt, dennoch ist meine Methode erfolgreich und ich erhalte letztendlich einen stückchenfreie Smoothie.

Da durch den Pürier-Vorgang wieder Platz im Behälter geworden ist, fülle ich noch einmal Obst und Spinat nach, bevor sich Zerkleinern und Schütteln wieder abwechseln. Auch im zweiten Anlauf klappt diese Methode und ich erhalte 600 Milliliter eines giftgrünen Smoothies.

In meinem nächsten Testlauf habe ich das Obst noch kleiner geschnitten, dann musste ich den Standmixer auch nicht mehr schütteln – sehr gut!

Einen Teil des Getränks gieße ich in ein Glas, der andere Teil verbleibt in der Flasche. Ich tausche den Mixer-Aufsatz gegen den Trink-Verschluss und nehme mir den restlichen Smoothie später mit auf einen Spaziergang.

Praktischer Verschluss...
Praktischer Verschluss...
...zum direkten Trinken & Mitnehmen.
...zum direkten Trinken & Mitnehmen.

Geschmackstest Verzichtet besser auf Galiamelone

Im Geschmackstest konnte mich mein erster Smoothie nicht ganz überzeugen – hier rate ich euch, die Galiamelone wegzulassen, sie verleiht dem Ganzen ein unreifes Aroma. Ansonsten kann ich euch die Kombination von Spinat mit Nektarine und Banane wärmstens ans Herz legen. Ob ihr noch etwas Wasser dazu gebt, ist euch überlassen – ohne zusätzliche Flüssigkeit bekommt der Smoothie eine breiige Konsistenz und die mag bekanntlich nicht jeder.

Neben Obst und Gemüse kann der KULT X auch Eis crushen. Aus Ermangelung eines Tiefkühlfachs konnte ich das leider nicht ausprobieren. Doch gerade an warmen Tagen erscheint mir die Möglichkeit des eiskalten Fruchtcocktails sehr verlockend.

Ist leckerer als es aussieht. Wirklich!
Ist leckerer als es aussieht. Wirklich!

Fazit Smoothies zum Selbstmachen & Mitnehmen

Was soll ich sagen – ich bin begeistert. Ich mag es, mir die Zutaten meiner Smoothies selbst zusammen zu stellen. Und die Möglichkeit, das fertige Getränk nicht in eine separate Flasche füllen zu müssen, sondern gleich im Mixbehälter mit auf Arbeit zu nehmen, ist ein Feature, auf das ich nicht mehr verzichten mag. Zudem ist das Gefäß mimt 600 Millilitern Fassungsvermögen nicht überdimensioniert und passt bequem in die Handtasche.

Einzig und allein stört es mich, dass ich mein Obst und Gemüse in wirklich kleine Stücke schneiden muss, damit die Zerkleinerung optimal funktioniert. Aber vielleicht ist das auch einfach nur Jammern auf hohem Niveau.

Alles in allem macht ihr mit dem WMF KULT X Mix & Go Standmixer nichts falsch und könnt ihn aktuell für 29,90 Euro im Cyberport-Webshop erstehen.

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WMF KULT X & frische Zutaten
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