VESA-Montierung: Acer Aspire R3600 REVO
VESA-Montierung: Acer Aspire R3600 REVO
The Missing Manual
Bevor wir uns noch diese Woche in Bild und Ton mit den technischen Raffinessen der ION-Plattform beschäftigen, widmen wir uns zunächst einem etwas sehr profanen Thema, der Anbringung des REVO hinter einem Monitor. Klingt jetzt nicht unbedingt so kompliziert, möchte man meinen, jedoch da Acer es versäumt dieses Kapitel im beiliegenden „Handbuch“ (genauer betrachtet ein „Schnellstart-Poster“) ausführlich zu erwähnen und ich so meine Probleme hatte, ist es mir eine wahre Freude diese weitere Lebenserfahrung mit euch zu teilen. Zunächst gilt es zu beachten, dass der Monitor entsprechende Schraubstellen für eine VESA-Halterung mitbringt (nachzuschauen vor Neukauf, üblicherweise im Datenblatt). Bei meinem Testmuster – ein Samsung SyncMaster 2233BW – ist dies der Fall. Des Weiteren benötigen wir noch einen genügend großen Kreutzschlitzschraubendreher, soweit zu den Vorbereitungen: legen wir los!
Verwirrung im Vorfeld
Anfangs gab es bei mir eine kleine Konfusion, es sei erwähnt, dass ich bis heute der Thematik „VESA-Halterung“ jungfräulich gegenüber stehe, sprich keine praktischen Erfahrungen bisher damit gesammelt habe. Zunächst hielt ich, wie im Datenblatt erwähnt, das VESA-Mounting-Kit in meiner Hand, Schrauben oder ähnliches vermisste ich zunächst. Ein Blick ins Handbuch verriet mir, dass das passende Montagezubehör wohl optional ist. Ergo kam ich zum Schluss, die passenden Schrauben müssen als Zubehör gesondert erworben werden. Eine Nachfrage im Produktmanagement und direkt bei Acer verneinte dies jedoch. Siehe da, nach nochmaliger Untersuchung des Lieferumfangs fand ich tatsächlich eine winzige Tüte mit vier kleinen Schräubchen. An dieser Stelle währe es schön, wenn Acer sein Handbuch etwas weniger zweideutig formulieren würde, die für mich peinliche Suche währe somit obsolet. Nun denn, nun konnte es losgehen.
Die Installation
Schaut man sich vorderhand die VESA-Halterung näher an, so vermisst man auf den ersten Blick die passenden Löcher zur Befestigung, bzw. diese sind nicht frei zugänglich. Dieser Zustand dauert so lange an, bis man feststellt, dass sich die untere Platte verschieben lässt. Auf diese Weise macht das „VESA-Puzzle“ dann auch Sinn und die Schrauben können sich ihren Weg bahnen. Es sei jedoch gesagt, dass dies sehr schwergängig von der Hand geht, anfangs schreckte ich etwas zurück, die Angst ein Teil meines Testgerätes zu zerstören war allgegenwärtig. Der Rest indes gerät dann zum Kinderspiel. Die VESA-Halterung ist schnell an der Rückseite des Displays montiert. Hier sollte man allerdings darauf achten, dass dies in der korrekten Richtung erfolgt (die mittlere Halterung zeigt nach unten). Danach nimmt man sich den REVO und klickt ihn mit dem An/Aus-Schalter nach oben, der Front des Displays zugeneigt, ein. Hierbei sind zwei seitliche „Einraster“ behilflich, die später für einen sicheren Halt sorgen. Das war es auch schon, wer will kann die bewegliche Platte der VESA-Halterung nun noch nutzen, um den REVO in der Höhe zu verstellen, besonders praktisch bei größeren Monitoren.
Fazit
Hat man die Installation hinter sich gebracht, verstaut sich der REVO platzsparend auf dem Schreibtisch, direkt hinter dem Monitor. Ohne Kabellage macht dies auch zunächst einen aufgeräumten Eindruck. Im kommenden Film werden wir jedoch natürlich alle benötigten Kabel einstecken, das Ergebnis wird mit Sicherheit nicht vollends überzeugen können, aber lassen wir uns überraschen. Es sei noch zu bemerken, dass man darauf achten sollte, dass das Display einen festen Stand mitbringt. Der von mir verwendete Samsung ist schon ohne den REVO etwas wackelig, mit REVO lässt er sich eigentlich nur aufrecht nutzen. Denn neigt man ihn ein wenig nach hinten, bemerkt man, dass er dank des REVO kopflastig ist und kippt nach hinten weg. Das Gewicht des REVO reicht zwar nicht aus um den Samsung vollends aus dem Gleichgewicht zu bringen, jedoch verfällt das Display in den maximalen Neigungswinkel, Zwischenstufen sind nicht mehr möglich. Insgesamt eine nette Idee aus einem Nettop einen Quasi-All-in-One zu machen, auch wenn es auf das Display ankommt (Stabilität), ist diese Lösung sicherlich dem „Klebeband“ vorzuziehen ;-). Nur währe es schön, wenn Acer dieses von mir beschrieben Prozedere, im Schnellstart-Poster mit erwähnt, denn mit Sicherheit bin ich nicht der einzige Kunde, der bei der Installierung seine Probleme hatte.

















