Unboxing und Ersteindruck: Samsung Galaxy Tab
Unboxing und Ersteindruck: Samsung Galaxy Tab
Ein „iPad-Killer“?
Wie bereits versprochen, erhielten wir am gestrigen Mittwoch die ersten Geräte des Samsung Galaxy Tab. Auch mich erreichte inzwischen ein Testgerät, so dass ich der geneigten Leserschaft den traditionellen „Striptease“ und meinen persönlichen Ersteindruck nicht vorenthalten möchte. Das Tablet „Made in Korea“ möchte keinen Geringeren als das iPad vom Throne stoßen, ob dies gelingen kann möchte ich in den nächsten Tagen genauer untersuchen. Doch zunächst gilt es das Samsung Galaxy Tab aus seiner Verpackung zu befreien und in Betrieb zu nehmen – auf geht’s…
Lieferumfang
Die relativ schicke Box überrascht mich zunächst mit ihren kompakten Abmessungen: Hier soll ein ganzes Tablet drin stecken? Das tut es in der Tat, zusätzlich finden sich noch die notwendigsten Zubehörteile mit in der Verpackung, die da wären:
Den Akku (Leistung 4400mAh) sucht man vergebens, dieser ist wie beim iPad im Galaxy Tab integriert und kann allem Anschein nach, nicht ohne weiteres gewechselt werden. Der Lieferumfang überrascht somit nicht sonderlich mit Fülle. Samsung folgt dem Beispiel Apples und bietet bspw. diverse Dockingstationen, Taschen und weiteres Zubehör optional für einen „günstigen“ Preis an.
Ersteindruck: Überzeugend
Vor der Inbetriebnahme ist es ratsam – wenn vorhanden – die SIM-Karte ins Gerät einzulegen. Der notwendige Slot befindet sich auf der rechten Seite, ist leicht zugängig und nimmt auch Karten in „normaler“ Größe auf. Dies erspart den Wechsel der Karte beim Provider und macht auch etwaige Bastelaktionen mit Lineal und Cuttermesser obsolet – praktisch! Auf dieselbe Art und Weise kann der Nutzer auch eine zusätzliche Micro-SD-Card (bis 32 GB) installieren. Notwendig ist dies jedoch anfangs nicht unbedingt, bietet das Samsung Galaxy Tab doch schon einen internen Speicher mit 16 GB Kapazität. Nach dem Start, der recht zügig geschieht, erblickt man den Android-Homescreen (Version 2.2). Dieser ist nach Manier Samsungs etwas umgestaltet, dennoch aber leicht verständlich. Das kapazitive Display reagiert schnell und verhältnismäßig akkurat, Farben und Helligkeit kommen fast an die Qualität des iPads heran.
Was mich vom Anfang an begeistert ist der Formfaktor. Das 7-Zoll-Display (Auflösung 1024 x 600 Pixel) ist groß genug für die Darstellung von Webseiten und anderen Inhalten, dennoch lässt sich das Gerät fest mit beiden Händen packen – im Anschluss erfolgt bspw. die Texteingabe ergonomisch bequem beidhändig per Daumen. Beim iPad undenkbar, muss man hier doch stets das Gerät mit einer Hand mehr schlecht als recht halten, die Eingabe erfolgt dann zwangsweise einhändig. Ich möchte noch nicht zuviel erraten, aber das Samsung Galaxy Tab begeistert mich alten „Apple-Fanboy“ tatsächlich. Apropos: Es stimmt, das „Korea-iPad“ beherrscht Flash – dies sogar recht flott.
Der Ersteindruck hinterlässt ein durchweg positives Bild, der Test übers Wochenende wird zeigen, ob dieser Zustand bei mir anhält – mehr dann nächste Woche hier im CyberBloc.


















