Testbericht Samsung YP-U3
Testbericht Samsung YP-U3
MP3 Player – mal ohne Apfel
Auch andere Hersteller als Apple produzieren schöne MP3-Player, die ihren Sinn und Zweck perfekt erfüllen. So z.B. mit dem Samsung YP-U3, den ich im Folgenden teste. Einleitung: Nimmt man einen der YP-U3 in der Verpackung zur Hand, könnte man meinen, man habe einen shuffle der ersten Generation vor sich. Allerdings ist der Samsung deutlich vielseitiger als ein iPod shuffle. Mein YP-U3 ist schwarz und hat 1 GB Speicher, es gibt aber auch noch Farben für jeden anderen Geschmack (pink, hellblau, grün und weiß). Der Preis liegt mit knapp 50 Euro im guten Preis/Leistungsverhältnis.
Lieferumfang
* MP3 Player YP-U3
* In-Ear Kopfhörer
* Kabelaufwickler
* Transparenter Gürtelclip
* Mini CD mit Software
Inbetriebnahme/Haptik
Beim ersten Anfassen fühlt sich der Samsung-MP3-Player etwas zart und klapprig an, aber der Player liegt nicht unangenehm in der Hand. Der USB-Stecker zum Aufladen des Akkus und zum Synchronisieren ist auch nicht sichtbar, jedoch fand ich schnell heraus, dass sich die USB-Kontakte per Schieber aus dem Gehäuse herausschieben lassen. Sehr ärgerlich ist die Tatsache, dass sich auf den Player keine MP3s per Drag&Drop verschieben lassen, hier muss das Samsung Media Studio von der Mini CD installiert werden. Auch versucht die Software, mir den Lame MP3 Encoder und den XviD Codec zu installieren, hier kann ich aber die Installation der beiden Progrämmchen abbrechen.
Features
Wie Eingangs schon erwähnt kann der Samsung YP-U3 mehr als der iPod shuffle, namentlich spielt der Samsung MP3, WMA, WAV, OGG und ASF ab, es gibt ein Diktiergerät, dass die Sprache als MP3 direkt auf dem Samsung ablegt und es gibt einen RDS-Radiotuner. Fast alles was man bei so einem kleinen MP3-Player erwartet. Das Befüllen ist nur mit der Software von Samsung möglich, die Bedienung ist nicht schwieriger als mit iTunes, allerdings währe mir Drag&Drop wesentlich lieber.
Bedienung
Mit dem OLE-Display (Auflösung 128×64 Pixel) ist die Bedienung ganz einfach gelöst. Die Menüstruktur oder der jeweilige Titel wird angezeigt, so kann man zielsicher das machen was man möchte, ohne auf den Zufall zu hoffen. Über das Menü werden auch die Zusatzfunktionen, das Diktiergerät und das Radio erreicht, im MP3-Player-Modus werden die Musikstücke nach Album, Interpret, Genre oder Titel sortiert – ganz wie man will. Playlists – die man vorher etwas mühsam im Samsung-Media-Studio erstellen kann, werden ebenfalls unterstützt. Die Tasten sind am Anfang etwas schwer erfühlbar, aber nach der Zeit bekommt man auch wahrend des Joggens den Titelwechsel hin.
Klang
Der Klang ist stark und kräftig, die mitgelieferten In-Ear Kopfhörer tragen hier einen guten Teil dazu bei, aber auch meine sonst genutzten Sennheiser Kopfhörer haben einen sehr guten Klang ausgegeben. Gefühlt ist der Klang des Samsungs besser als der des iPod shuffles.
Fazit
Alles im allen kann der Samsung YP-U3 überzeugen. Die Bedienung ist nach einiger Gewöhnungszeit gut, das Display hilfreich und der Klang ist gut. Einzig und alleine stört mich die Zwangsnutzung der mitgelieferten Software. Zu der Standby- und Laufzeit kann ich leider wenig sagen, weil ich den MP3-Player nur auf meinen (viel zu kurzen) Jogging Trips nutze und alle paar Tage automatisch den Player aufladen lasse.









