Testbericht Noxon iRadio
Testbericht Noxon iRadio
Die ganze Welt in meiner Küche…
Das Internet ist vielfältig an Webseiten und Informationen – aber auch an Radiosendern. Nur wer stellt sich den PC in die Küche oder ins Bad, um da Radio zu hören? DasTerratec Noxon iRadio schließt nicht nur diese Lücke, sondern noch viel mehr. Interessant hierbei ist es, dass Terratec eine in Deutschland gegründete Firma ist, die sich seit Mitte der 90er Jahre auf Soundkarten spezialisiert hat. Das Noxon iRadio gibt es in verschiedenen Ausführungen, das iRadio ohne iPod Docking Anschluss und das Noxon 2 radio for iPod mit iPod Docking Station. Hier im Test ist das iRadio. Die Grundvoraussetzung ist ein Breitbandanschluss, Netzwerkkabel oder WLAN in den Standards g oder n.
Installation
Bei vorhandenem Netzwerk ist die Installation wirklich einfach. Stromkabel einstecken, Netzwerkkabel anschließen oder die beigelegte Antenne anschrauben, den Netzwerkinstallationsassistenten starten, das eigene Netzwerk wählen, dann noch den korrekten WLAN-Schlüssel und auf geht’s. Wem der Assistent schon zu technisch ist, dem hilft die reich bebilderte Anleitung einfach weiter. Einmal an das Netzwerk angebunden, kann sofort losgelegt werden. Die Senderliste für das Radio sollte noch aktualisiert werden (natürlich kostenlos), damit wirklich alle aktuellen Radiosender im iRadio zu finden sind.
Radiosender
Es gibt eine kaum zu überblickende Auswahl an Radiosendern im iRadio. Da hilft es schon, dass man aus der Datenbank die Radiosender nach Musikgeschmack und nach Land auswählen kann. Seine Lieblingssender kann man in die Favoritenliste legen, so dass ein Zugriff schnell und einfach ist.
Eigene Musik
Das iRadio gibt auch die eigene Musik im Netzwerk wieder, hier muss der PC als Musikserver dienen. Terratec liefert die entsprechende Software namens TwonkyVision bereits mit. Die Installation ist einfach, schnell und nach einem Neustart des iRadios kann man zügig auf die Musikstücke des Servers zugreifen, dies geschieht über das iRadio und die Auswahl über Genre, Interpret, Album, Jahr oder einfach nur dem Ordner.
Klang
Das Radio hat lediglich einen Lautsprecher mit 4,5 Watt, der aber dafür ganz passabel spielt. Wer mehr Sound haben möchte, kann das iRadio an die Stereoanlage oder auch an ein aktives Lautsprechersystem hängen, hier gibt es eines 3,5mm Klinkenanschluss für den Ausgang. Bemängelt werden muss allerdings das Fehlen von Klangeinstellungen, „Loudness“ und Equalizer.
Funktionen/Bedienung
Das iRadio macht den PC-Unabhängigen Zugriff auf die Musik und die tausenden von Radiosendern einfach. Allerdings ist die Vielfalt der Funktionen im Gerät deutlich geringer, es hat zwar einen Sleeptimer, aber keinen Wecker. Das Display strahlt für meine Begriffe immer zu hell, daher ist leider das iRadio neben der fehlenden Weckfunktion im Schlafzimmer ein „NoGo“. Die Bedienung kann sowohl über die Tasten am Gerät als auch über die Fernbedienung erfolgen, allerdings ist diese nicht perfekt gestaltet (schwarzes Gehäuse mit grauen Tasten, die alle ziemlich lieblos und ungruppiert über die Fernbedienung verteilt sind). Da macht die Fernbedienung eher weniger Spaß, zumal man auch vielmehr genau zielen muss, um das iRadio zu bedienen.
Fazit
Grundsätzlich ist das iRadio eine ziemlich geniale Sache, wenn es um das Radio geht und die Sortierung der Sender, so dass man schnell und einfach das findet was man haben möchte. Das Gehäuse ist zwar auch schick, allerdings lassen Bedienungs- und Funktionsmängel die Freude darüber manchmal in Ärger umschlagen. Trotzdem würde ich es wieder kaufen, denn der Inhalt und das Design überzeugt.










