Testbericht Dell Latitude D630
Testbericht Dell Latitude D630
Ein absolutes Meisterstück
Vergangnen Sommer stand mal wieder ein neues Notebook auf dem Programm – mein altes Dell D520 war schon in die Jahre gekommen, außerdem war es mir mit seinem 15-Zoll/4:3-Display zu groß und auch zu schwer zum Mitnehmen. Weil ich aber bisher bei Dell sehr gut aufgehoben war, habe ich mich auf deren Seiten umgeschaut und schnell das schöne, neue Dell Latitude D630 gefunden, mit einem 14-Zoll-Display, einer Auflösung von 1.440 x 900 und einem Gewicht von unter 2,5 kg.
Technische Daten Dell Latitude D630
– Prozessor: Intel Core 2 Duo T7300 (2,0 GHz)
– X3100-shared-Grafikkarte
– 2 GB RAM, 120-GB-Festplatte mit 7.200 U/min
– 14-Zoll-Widescreen-Display (matt, 1.440 x 900)
– WLAN, Bluetooth
– Windows Vista Business
Display
Das Display ist eine Augenweide. Matt, wie ich es mag, weil ich auch mal häufiger im Freien oder am Fenster arbeite, und eine sehr hohe Auflösung. Diese entspricht zwar sicherlich nicht den Richtlinien für einen ergonomischen Arbeitsplatz, aber ich kann mit einer solchen Displayauflösung mehr anfangen als mit beispielsweise 1.200 x 800, weil meine letzten Dell-Notebooks ebenfalls eine hohe Auflösung besaßen und ich daher alles unter 1.440 x 900 als pixelig empfinde.
Geschwindigkeit
Der Core-2-Duo-Prozessor ist sehr leise und diskret und hat eine starke Rechenpower. Auch wenn ich eigentlich den zweiten Kern nur selten einsetze – es ist schon ein deutlicher Unterschied, wenn man leistungsfordernde Programme wie Photoshop oder Premiere einsetzt (selbst wenn nur eine integrierte Grafikkarte an Bord ist). Unter Vista sind der Prozessor und damit auch der Lüfter äußerst präsent; nicht, dass es nerven würde, aber sie sind halt da – in ganz stillen Nächten kann ich sogar das berühmt-berüchtigte CPU-Whining des Core 2 Duo hören. Die 2 GB Arbeitsspeicher und auch die schnelle Festplatte machen aus dem Notebook eine absolute Powermaschine, die mich bis auf einmal nie im Stich gelassen hat.
Software
Vorinstalliert ist Windows Vista Business samt aller nützlichen Anwendungen; die Recovery-DVD war selbstverständlich seperat enthalten. Bemerkenswert finde ich, dass Dell in der Business-Reihe keine Werbung in Form von vorinstallierter Software mitliefert, also kein AOL oder andere Crapware.
Akkuleistung
Ich komme mit dem 6-Zellen-Standardakku auf zirka drei bis vier Stunden Laufzeit, abhängig von der Nutzung des integrierten DVD-Laufwerks und vom Einsatz des Prozessors.
Verarbeitung
Die Verarbeitung ist eins a: Magnesiumgehäuse und solide Tastatur, auf der man gerne und viel tippen kann, dazu ein Mauspad, das nicht zu sensibel ist, und ein Trackpoint, der IBM mindestens das Wasser reicht. Die Haptik, die für mich auch kaufentscheidend ist, ist tiptop. Nur im Winter ist das Magnesium manchmal etwas zu kalt. ;-]
Fazit
Wieder einmal liefert Dell ein absolutes Meisterstück – wenn man bei der Business-Linie mit dem 3-Jahres-Support bleibt, bekommt man ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das ungeschlagen ist.






