Test-Telegramm: HP Compaq Mini 110c-1110sg

von sven-kaulfuss

· 2 min Lesezeit

Test-Telegramm: HP Compaq Mini 110c-1110sg

Was bekommt man heute für 199 Euro?
Wie gestern Abend schon vermeldet, sank der rechnerische Preis des HP Compaq Mini 110c-1110sg zum wiederholten (und vermutlich letzten) Male auf 199 Euro. Ein 10-Zoll-Netbook zu diesem „magischen“ Preis findet man auch im Jahre 2010 nicht an jeder Ecke. Noch kann man bis bis 28. Februar dieses Angebot wahrnehmen, danach beendet HP die hierfür notwendige Cash-Back-Aktion. Grund genug, sich diesen Rechner nochmals etwas genauer bei uns im Dresdner Ladengeschäft anzusehen. Der HP Compaq Mini 110c-1110sg gehört technisch eigentlich schon zum „alten Eisen“ – befeuert von einem Intel Atom N270 Prozessor, garniert mit 1 GB RAM, einer 160 GB Festplatte und dem „Klassiker“ Windows XP Home.
Zum derzeitigen „Normalpreis“ von 269 Euro verspricht dieses Bouquet keine sonderlichen Überraschungen, andere Modelle wie der Asus EeePC 1001P oder 1005 wildern bereits in diesem Revier. Bedenkt man jedoch die Eingangs erwähnte Gutschein-Cash-Back-Aktion, die einen Preis von 199 Euro ermöglicht, erscheint das Gerät in einem vollkommen neuen Lichte. Der N270 ist leistungsmäßig nicht wirklich langsamer als sein aktuelles Pendant N450, der Rest der technischen Finessen hat sich auch bei aktuellen Modellen nicht spürbar weiterentwickelt, insofern sind die Unterschiede bezogen auf die reine Hardware zu vernachlässigen. Doch wie schaut es im Detail aus?

HP Compaq Mini 110c-1110sg – Teil 1″

Der HP Compaq Mini 110c-1110sg ist kompakt gebaut und wiegt auch nur 1,1 kg. Leider fordert diese Miniaturisierung ihren Tribut, das Touchpad gerät sehr klein und die notwendigen Tasten sind zudem ungewohnt seitlich angeordnet. Dagegen überzeugt die Tastatur, auch wenn sie auf den Komfort einer Chiclet-Tastatur verzichtet. Dafür erhält man dankenswerter Weise ein mattes 10-Zoll-Display. Glossy dagegen der Netbook-Deckel, der Rest des Gehäuses ist indes auch matt und somit für „Fettfinger“ geeignet. Das der HP Compaq Mini 110c-1110sg aus seinem 6-Zellen-Akku nur fünf Stunden Laufzeit herausholt, ist im Jahre 2010 zwar nicht unbedingt rekordverdächtig, jedoch noch tolerierbar. Wer auf meinen Bildern den Akku vermisst (wird im Store nicht gezeigt), der schaue bspw. bitte hier. Die „Klorolle“ ist typisch für HP-Netbooks unten angebracht, was zumindest für eine komfortable Tastaturstellung sorgt. Dass der HP Compaq Mini 110c-1110sg nur Win XP mitbringt, ist eher Vorteil als Nachteil. Liegt aktuellen Netbooks doch meist nur die sehr abgespeckte und daher sinnfreie Windows 7 Starter Edition bei. Fazit: Insgesamt ist der HP als ein durchschnittliches Netbook, zum derzeit überdurchschnittlich, attraktiven Preis zu beurteilen – somit eine Kaufempfehlung für Sparfüchse allemal.

HP Compaq Mini 110c-1110sg – Teil 2″

Pro:

  • mattes Display
  • kompakte Abmessungen
  • sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • 6-Zellen-Akku
  • Hardware-Schalter für WLAN

    Contra:

  • kleines Trackpad mit seitlichen Tasteb
  • Glossy-Deckel
  • kein Bluetooth
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