Test Sony VCT-D680RM Stativ

von sven-kaulfuss

· 1 min Lesezeit

Test Sony VCT-D680RM Stativ

Eine standfeste Sache
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Ich hatte es ja schon angekündigt, in den folgenden Tagen werde ich die Bestandteile meiner Video/Podcast-Ausrüstung unter die Lupe nehmen. Nach dem Nova Mikro ist jetzt das Sony Stativ mit den glorreichen Namen VCT-D680RM an der Reihe.
Wie immer kommen wir anfangs zum Lieferumfang. Dieser ist logischerweise als sehr übersichtlich zu bezeichnen. Stativ, Anleitung und durchaus lobenswert eine passende Tasche. Das war es dann auch. Alles verpackt in einer bunten Pappe.

Halten wir uns nicht länger auf. Gedacht ist dieses Stativ sowohl für normale Fotokameras als auch Camcorder. Theoretisch passen, Dank des Standard-Gewindes, alle Produkte am Markt. Um jedoch den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, muss schon Sony auf der Kamera stehen. Später hierzu mehr.

Die maximale Höhe beträgt ca. 1.45m, dies sollte für die meisten Anwendungen ausreichen. Was man allerdings immer benötigt, ist konstruktionsbedingt (Dreibein-Stativ) einen genügend großen Aufstellplatz. Das Stativ ist somit nur eingeschränkt mobil zu verwenden. Eine Alternative stellt hier ein Einbein-Stativ dar. Die Verarbeitungsqualität ist als gut zu definieren, hier lohnt es sich etwas mehr Geld auszugeben. Sicherlich gibt es jede Menge preiswerte Stative, diese sind jedoch unter Umständen sehr wackelig. Das Sony VCT-D680RM besteht diesen Test. Begründethermaßen ist es selbstverständlich nicht für große Profi-Camcorder geeignet. Haupteinsatz sind normale Camcorder, wie z.B. die HC1.

Eine Besonderheit stellt die integrierte Kamerasteuerung über den Stativgriff dar. Folgende Funktionen sind hierüber steuerbar: Zoom, Aufnahme Start/Stop, Power An/Aus und Fotomodus. Jedoch mit der Einschränkung, dass nur Sony Digitalkameras und Camcorder steuerbar sind. Der Stativkopf lässt sich leicht bewegen, ein wichtiger Punkt wen es darum geht, gleichmäßige Kameraschwenks hinzubekommen.

Fazit:
+ gute, stabile Verarbeitung
+ integr. Kamerasteuerung

– Kamerasteuerung nur für Sony geeignet

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Die HC1 wird vorbereitet
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Das Stativ in voller Größe
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Eine Waserwaage findet sich mit an Bord
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Der Kamerasteuergriff
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Anschluss des Griffes an eine HC1
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Kommentare

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Gepostete Kommentare

Patrick 03.05.2006, 19:13 Uhr

Als sehr übersichtlich zu bezeichnen ist auch dieser Test. Wenn ich Sätze wie "halten wir uns nicht länger auf" oder "später hierzu mehr" lese, erwarte ich als Leser automatisch eine längere Abhandlung. Und dann ist da nichts, jedenfalls fast nichts. Vielleicht wäre eine tiefergehende Beschäftigung mit dem Testobjekt sinnvoll, um den Artikel als richtigen Test durchgehen zu lassen. Sicherlich ist das hier kein Fachmagazin für Film- und Video-Technik, aber irgendwo sehen alle Tests hier so aus, als wenn es jeweils nur ein kurzer Blick auf das Testobjekt war, der zu einem absolut knappen Fazit führt. Daumen hoch oder Daumen runter, so wirkt das auf mich. Nichts gegen das Cyberbloc oder den fleißigen Chefredakteur, ;-) aber lieber weniger und ausführlichere Tests als solche extrem kurzen Abrisse. In einem Blog erwarte ich keine hochtrabenden Artikel, sondern eher stark subjektiv gefärbte, kürzere Aussagen. Von beidem ist hier so gut wie nichts zu finden. Daher wäre es schön, wenn sich die Ausrichtung dieser Seite entweder in Richtung "Blog" oder "Corporate Website" ändern würde. :ohh:

Sven Kaulfuß 04.05.2006, 09:00 Uhr

@ Patrick: Über die Länge eines Testberichtes lässt sich meist trefflich streiten. Meiner Meinung nach gibt es hier zwei Ansätze. Zunächst kommt es darauf an, um was für ein Produkt es sich handelt. Hier im konkreten Fall geht es um ein Stativ. Ein relativ „unspannendes“ Produkt bzw. anders ausgedrückt, ein Gerät was nicht sooo viel hergibt. Glaube mir, wen ein Redakteur in einer Fachzeitschrift hierfür mehr als 10 Zeilen verwendet, wird er vom Chefredakteur wegen Platzverschwendung „zusammengeschissen“. Es sei denn, der Hersteller kauft sich ein ;-) Komplexere Produkte werden bei uns auch etwas intensiver getestet (vergleiche: Nikon D50, Nokia 770, Boot Camp etc.). Der zweite Ansatz betrifft den Schreibstil bzw. die Art der Produktbewertung. Ich zitiere Dich mal kurz: „…aber irgendwo sehen alle Tests hier so aus, als wenn es jeweils nur ein kurzer Blick auf das Testobjekt war, der zu einem absolut knappen Fazit führt. Daumen hoch oder Daumen runter, so wirkt das auf mich.“ Hmmm, da gebe ich Dir sogar teilweise recht. Aber (vor allem bei kleineren Produkten) genau darum geht es. Mein Anspruch ist eben gerade nicht ein sonderlich „objektiver“ Test, sondern mehr der (kurze) Blick eines DAU. Dies ist (auch von Dir gewünscht) absolut subjektiv. Wow, klingt nach einem Blog, oder? Natürlich haben auch die Produkt-Tests noch Verbesserungspotential, in diesem Sinne werde ich mich auch zukünftig bemühen diese in Zukunft noch segensreicher stilistisch und inhaltlich „abzuschleifen“. Also entspannen, zurücklehnen und lesen :)

Patrick 04.05.2006, 10:49 Uhr

Hallo Sven, ich freue mich, dass du dich so kritisch damit auseinander setzt. :-) Zu der Länge von Testberichten: in Fachzeitschriften finden sich sehr wohl auch längere Berichte über so "simple" Produkte wie Stative. Denn die Teile sind nicht gerade unbedeutend und können entweder helfen oder einem das Leben richtig schwer machen. In solchen meist teuren Publikationen will doch keiner etwas lesen, was jedes Blog zu finden ist. Technische Details und praxisrelevante Hinweise vom Experten sind da auch wichtig. Eure intensiveren Tests habe ich auch gelesen und selbst dort ist mir das als echter Testbericht noch zu kurz gewesen, jedoch noch O.K. Meine Anregung in Bezug der Ausrichtung der Seite hast du nicht richtig verstanden. Ich drücke es mal anders aus: von einem richtigen Blog erwarte ich z.B. einen Dreizeiler oder einen persönlichen Erfahrungsbericht, in dem dann kurz (oder auch mal länger) von den Vorzügen oder Rückschlägen des Produkts vom Eigentümer berichtet wird. Hier sind es aber Produkte, die aus dem Store stammen und die wohl kaum von dir persönlich gekauft werden müssen. Da liegt der große Unterschied. Also entweder persönlich werten und auch mal komplett verreißen oder einen seriösen, objektiven Test abliefern. ;-) Wie dem auch sei, es geht mir nur darum, dass dir der Unterschied zu "normalen" Blogs bewusst wird und dass diese Seite vielleicht eine genauere Ausrichtung bekommt. Blog oder Corporate Site. Das ist hier die Frage. ;-) Übrigens, diese Kritik spielt auf hohem Niveau, das sollte klar sein. Ich will hier nicht einfach nur kritisieren, um des Meckerns wegen. :cheese:

Sven Kaulfuß 04.05.2006, 11:10 Uhr

@ Patrick: Das hohe Niveau Deiner Kritik ist mir durchaus bewusst und auch sehr willkommen. Konstruktive Kritik (wie in Deinem Fall) stehe ich immer offen und bereitwillig gegenüber. Ich gebe zu, nicht alle Tests erfüllen den Charakter einer rein persönlichen Erfahrungssammlung. Positive Beispiele sind jedoch hier z.B. der Test des Samsung Projektors . An diesem habe ich nun wirklich kein gutes Harr gelassen. Auch ist mir bewusst, dass ich nicht jedes Produkt unter den gleichen Vorraussetzungen testen kann. Will sagen, nicht alle Geräte streifen meinen „Kompetenzfaktor“. Diesbezüglich wird sich das CyberBloc aber entscheidend weiterentwickeln. Wie, dass möchte ich heute noch nicht an dieser Stelle sagen. Wartet mal ab, im Juni ist es soweit und vorher wird man es hier lesen können. Oder mit anderen Worten: „ We never talk about future products!“ ;-) Die Ausrichtung für mich und die Firma ist klar in Richtung Blog zu sehen. Persönliche Sichtweisen sind hier entscheidend und gewünscht. Wie ich schon sagte, Erwartungen wird man nicht immer gerecht werden können, jedoch der Versuch ist es Wert. :coolsmile:

Peter 01.12.2006, 04:38 Uhr

Erstmal danke für deinen Bericht, habe aber noch zwei Fragen zum Stativ: Wie lange ist eine Seite des Dreieckes, das die Stativstangen bei voll ausgezogener Länge bilden? Kann man eine Stange näher/weiter zur/aus der Mitte einzeln bewegen oder ist das konstruktionsbedingt nicht möglich? Würde mich über eine Antwort sehr freuen! Gruß Peter

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