Sibylles Labor: Braun SenseoCare Hairstyler

von Sibylle Rönisch

· 4 min Lesezeit

Sibylles Labor: Braun SenseoCare Hairstyler

„Was ist denn mit deinen Haaren passiert?“ Ich mache gedanklich einen weiteren verbitterten Strich auf meiner Liste. Warum fragt mich das in letzter Zeit jeder? Alle sieben Jahre ändert sich die eigene Haarstruktur, habe ich mir sagen lassen. Dann sind die wohl gerade wieder um. Zumindest lässt das der Spaghetti-Style auf meinem Kopf vermuten. Das möchte ich als durchschnittlich eitler Mensch natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Auf der Suche nach dem passenden Zauberstab stoße ich auf den neuen Haarstyler von Braun. Der Satin Hair 7 ST 780 mit SensoCare-Technologie verspricht individuelles Styling gestützt durch eine intelligente Sensortechnologie. Diese soll verhindern, dass das Haar durch eine zu hohe Temperatur beschädigt oder angegriffen wird. Ein neuer Fall für Sibylles Labor.

Heißes Eisen!

PRO
    Sensortechnologie
    individuelle Styling-Temperatur
    3 Profile möglich
    Glätten und Locken möglich
    Feedback im SensoCare-Modus
    automatische Tastensperre
CONTRA
    keine Transportverriegelung
Gesamtbewertung 5
Braun Satin Hair 7 Styler mit SensoCare-Technologie
Braun Satin Hair 7 Styler mit SensoCare-Technologie

Vorbereitung Waschen und Trocknen bitte!

Bevor es ans Styling geht, sollten die Haare gewaschen und vollständig getrocknet werden. Bei ungewaschenen Haaren, in denen sich noch Reste von Stylingprodukten befinden, kann man kein optimales Ergebnis erwarten. Da ich sowieso gerade vom Laufen zurück bin, kann Duschen ja nicht schaden. Nach dem Trocknen kämme ich gründlich durch, damit der Styler später besser durchgleiten kann. Wer mag, könnte jetzt noch ein Hitzeschutz-Spray anwenden. Ich vertraue aber einfach mal blind auf die angekündigte SensoCare-Technologie.

Vorm Start können bei diesem Styler verschiedene Einstellungen vorgenommen werden. Wählt man den automatischen SensoCare-Modus, werden Haardicke, Länge und die Coloration abgefragt. Die Angaben lassen sich schnell mit den Steuerungstasten einpflegen und direkt als Profil abspeichern. Insgesamt sind 3 verschiedene Profile möglich. Alternativ könnte man auch den manuellen Modus auswählen, bei dem ihr selbst eine konstante Styling-Temperatur im Bereich 120 – 200 °C einstellen könnt. Nun heizt das Gerät auf, was aber ganz fix geht.

Vorher: trauriger Spaghetti-Style
Vorher: trauriger Spaghetti-Style
Vorab-Einstellungen
Vorab-Einstellungen
Profilauswahl
Profilauswahl
Haardicke?
Haardicke?
Haarlänge?
Haarlänge?
Gefärbt?
Gefärbt?
Alternativ: manueller Modus
Alternativ: manueller Modus
Und aufheizen bitte!
Und aufheizen bitte!

Durchführung Verlockender Praxistest

Ihr werdet mir sicher nicht widersprechen, dass Glätten bei meinen Haaren nicht viel Sinn machen würde. Zum Glück kann man mit dem neuen Braun-Styler auch anderen Schabernack treiben – Ich entscheide mich für Locken (zur Abwechslung direkt vorm Schlafen gehen). Bisher habe ich diese Prozedur mit meinem etwas älteren Glätteisen von Remington durchgeführt. Bei dem Modell hatte mich vor allem gestört, dass zum einen meine Haare am Rand der Styling-Platten hängen geblieben sind und rausgerissen wurden (wahrscheinlich der Grund für den Spaghetti-Look) und das man beim Stylen ständig unbeabsichtigt die Temperatur auf dem Bedienfeld verstellt hat. Die Ansprüche sind nun also hoch.

Nachdem ich alle Einstellungen im SensoCare-Modus vorgenommen hab, geht’s los. Gleich zu Beginn habe ich ein viel besseres Gefühl. Der Styler liegt gut in der Hand und eignet sich durch das abgerundete Design super zum Wellen und Locken machen. Durch die NanoGlide Keramikplatten gleitet der Styler widerstandslos durchs Haar. Die Sensoren auf den Styling-Platten checken 20x pro Sekunde die Haarstruktur und passen die Temperatur kontinuierlich an. Zudem bekommt man direkt Feedback, ob man zu langsam, zu schnell oder das Haar eventuell noch zu feucht ist. Gefällt mir gut – vor allem weil meine Haare an den Spitzen ganz anders beschaffen sind, als am Ansatz.

Ein weiterer Pluspunkt: Das gesperrte Bedienfeld während der Anwendung. So wird verhindert, dass man ausversehen die Temperatur oder ähnliches verändert während des Stylings. Die Spaghetti sind schnell „um den Finger“ gewickelt und können sich sehen lassen. Bevor alles wieder zusammenfällt, muss die Mitbewohnerin noch schnell ein Nachher-Foto schießen. Sie hat das ganze natürlich beobachtet und ist schon ganz heiß drauf, mein neues Testprodukt selbst auszuprobieren. Dank der drei möglichen Profile ist der Styler also auch noch WG-tauglich ;-)

Strähne für Strähne...
Strähne für Strähne...
... werden die Haare mit dem Styler zu Wellen geformt.
... werden die Haare mit dem Styler zu Wellen geformt.
Fertig!
Fertig!

Verlockendes Ergebnis

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit Bedienkomfort und Ergebnis. Das Haar glänzt und die Locken sehen natürlich aus. Die SensoCare-Technologie, welche die Temperatur individuell an meine Haarstruktur anpasst, beruhigt in jedem Fall mein schlechtes Gewissen, das mich sonst beim Styling begleitet. In Kombination mit der fortschrittlichen Displayführung und den NanoGlide Stylingplatten wird in meinen Augen auch beim derzeitigen Verkaufspreis von 65 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gewährleistet. Einzige Anmerkung: Ich hätte mir noch eine Transportverriegelung gewünscht, mit der man die Styling-Stäbe fixieren kann. Mein Fazit lautet dennoch: Fünf Sterne aus Sibylles Labor für den Braun Satin Hair ST 780 im Kampf gegen den Spaghetti-Style!

 

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