Produkttest: Philips GoGear Spark

von joerg-pittermann

· 3 min Lesezeit

Produkttest: Philips GoGear Spark

Kleiner, einfacher MP3-Player
Immer nur Apple-Produkte zu testen ist ja auf Dauer etwas langweilig, so habe ich nun zusammen mit einem Audible-Account den Philips GoGear Spark SA2920 bekommen – auf zum Test! Schauen wir einfach mal was der kleine Philips alles kann, und ob er mit einem iPod shuffle mithalten kann. Der shuffle hat zwar kein Display, dafür aber die gleiche Menge an Platz (4 GB) und einen ähnlichen Preispunkt wie der Philips (den Philips GoGear Spark gibt es auch noch mit zwei und acht GB). Den Vergleich zu einem iPod nano habe ich einfach mal rausgenommen, auch da der nano dank Videokamera, iPod Sync (Adressen und Kalenderdaten) und Verarbeitung in einer anderen Liga spielt.
Technischen Daten

  • Bildschirmgröße diagonal (Zoll): 1,46 Zoll, beleuchtet
  • Auflösung: 128 x 128
  • Typ: OLED
  • Ausgangsleistung: 2 x 3 mW
  • Signal/Rausch-Verhältnis: > 80 dB
  • Komprimierungs-Format: MP3, WAV, WMA
  • MP3-Bitraten: 8 bis 320 Kbit/s und variable Bitrate
  • ID3 Tag-Unterstützung: Titel, Interpret, Album
  • WMA-Bitraten: 5 bis 320 Kbit/s
  • WMA-Abtastraten: 8; 11,025; 16, 22,050; 32; 44,1; 48 kHz
  • MP3-Abtastraten: 16, 32, 48, 11,025, 22,050, 24, 8 kHz
  • Integrierter Speicherplatz: 4 GB
  • Kompatibel mit Massenspeicherklasse
  • Musik-Speicherkapazität, MP3: Bis zu 900 Titel*
  • Kopfhörer: 3,5 mm
  • USB: USB 2.0
  • Betriebszeit (interne Batterien): Bis zu 27 Stunden
  • Wiederaufladbar: Ja, über USB
  • Abmessungen (Zentimeter): 4,7 x 4,7 x 1,3
  • Gewicht (Gramm): 29
    Philips GoGear Spark“

    Lieferumfang

  • Philips SA2940
  • Kopfhörer
  • Mini-USB-Kabel
  • Silikon-Hülle

    Erster Eindruck
    Das kleine Gehäuse liegt fast federleicht in der Hand, dank der geringen Größe, zusammen mit einem Gewicht von gerade mal 29 Gramm, lässt sich der Philips angenehm tragen, wenn man unterwegs ist. Die Steuerung des MP3-Players wird über das Display realisiert, ein Touchdisplay im wahrsten Sinne des Wortes. Unterhalb des Displays sind die Drucksensoren angebracht, einfach das Display oben, unten, rechts oder links drücken und fertig ist die Bedienung. Das geht überraschend gut, auch beim Joggen muss man nicht nach kleinen Knöpfen fummeln, sondern kann den MP3-Player auch so bedienen. Das Gehäuse besteht aus Hochglanz-Plastik und ist wirklich nicht sonderlich griffig, aber dank der mitgelieferten Silikonhülle erhält das Gerät den nötigen Schutz vor Kratzer und auch die nötige Griffigkeit. Das OLED-Display mit 128 x 128 Pixel wirkt in der heutigen Zeit ein wenig „grobpixelig“, ist aber ansonsten gut aufgeräumt und erleichtert die Bedienung schon um einiges. Allerdings blendet die Sonne ganz schön, wenn man mal die Diafunktion nutzen und JPEG-Fotos anschauen will, hierfür geht man besser in den Schatten. Zum Befüllen des Gerätes reicht es, den Philips an den (Windows) PC zu hängen und die MP3s per Drag und Drop rüberzuziehen. Manche Menschen bevorzugen demgegenüber iTunes, ich finde das Befüllen des Players mittels iTunes wesentlich angenehmer. Die Laufzeiten des Akkus kann ich ungefähr nachvollziehen, jedoch habe ich das nicht auf die Stunde genau überprüft.

    Klang
    Das mitgelieferte Headset ist – nun ja, wie soll man es diplomatisch ausdrücken – sehr bescheiden. Mit vernünftigen Kopfhörern wie z.B. den Creative EP 630 kann man schon einiges mehr an Potential rausholen und halbwegs vernünftig Musik hören. Philips hat diverse Equalizer-Einstellungen dem Gerät mitgegeben, die standardmäßige Einstellung „Full Sound“ habe ich persönlich ausgeschaltet, irgendwie kam die nicht so rüber wie ich es mir vorgestellt habe, jetzt klingt in der neutralen Einstellung die Musik wesentlich natürlicher.

    Fazit
    Der Philips GoGear Spark SA2940 kann für den Preis ( durchaus überraschen. Klein, kompakt und dank des „Touchdisplays“ auch einfach zu bedienen – was will man mehr. Erwähnenswert ist in jedem Fall, dass Philips eine Schutzhülle mitliefert und so bis auf zusätzliche (bessere) Kopfhörer jeden weiteren Zubehörkauf überflüssig macht. Da gibt’s auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.

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