Produkttest: AEG Crema 130 Siebträger-Espressomaschine
Produkttest: AEG Crema 130 Siebträger-Espressomaschine
Preiswerte Alternative zum Kaffeevollautomat?
Die seit einiger Zeit recht beliebten Kaffee-Vollautomaten, mit denen man per Knopfdruck Capucchinos, Milchkaffees, Espressi und Creme-Cafès in seine Tasse rieseln lassen kann, sind mit Einstiegspreisen um 500 Euro einfach zu teuer für den privaten Einsatz. Dazu haben diese das Problem, dass sie nicht so gut zu reinigen sind und sich dementsprechend einiger Ranz bzw. Schimmel in der Tasse wieder finden kann. Wie man mit der günstigen (unter 100 Euro) AEG Crema 130, die ich mir als Weihnachtsgeschenk gegönnt habe, ebensolche Getränke herstellt und dass das überhaupt mit dieser „einfachen“ Espressomaschine geht, hab ich mal im Video festgehalten.
Anmerkung vorweg: Die AEG Crema 130 ist momentan nur noch über discount-electronic.de (Discountshop von Cyberport) in Einzelstücken erhältlich. Allerdings bietet Cyberport noch eine Reihe anderer Modelle verschiedener Hersteller an.
Zuerst mal zur Maschine selbst: im Lieferumfang enthalten ist die AEG Crema 130 selbst, ein Siebträger, ein Kaffeelöffel, drei Siebe für unterschiedliche Kaffeemengen und -arten (Espresso, doppelter Espresso und Cafe Creme) sowie ein kleiner Gummiüberzug für die Schaumdüse, der durch seine Bauform beim Aufschäumen der Milch hilft. Der heiße Wasserdampf wird mit etwa 15 Bar Druck durch das Kaffeepulver gedrückt, was Gastrogeräten gleich kommt.
Dadurch, dass die Brüheinheit eben nicht innenliegend ist, was zu den angesprochenen Reinigungsproblemen führen kann, muss man allerdings für jede Tasse den Siebträger neu mit Kaffeepulver befüllen. Auch das Milchaufschäumen von Hand, was bei den Vollautomaten eben automatisch geht, ist ein wenig aufwändiger und zeitintensiver. Dennoch gilt auch hier der Reinigungsvorteil; die offenliegende Düse kann viel einfacher von Milchresten befreit werden, als eine innenliegende Einheit. Nicht zuletzt sieht eine Siebträgermaschine auch immer ein wenig professioneller aus; in der Gastronomie kommen nahezu ausschließlich solche Geräte – natürlich deutlich größer und teurer – zum Einsatz.
Fest steht auf jeden Fall, dass man auch mit der AEG Crema 130 einen Capucchino, einen Milchkaffee oder Neudeutsch Latte Macchiato, einen oder zwei Espresso oder eine Tasse Creme Cafe zaubern kann. Etwas Geschick und Übung, die ich als ehemaliger Kellner noch nicht verloren habe, gehört zwar schon dazu, aber dafür spart man ja auch mehrere hundert Euro im Gegensatz zum Kauf eines Vollautomaten. Außerdem kann man vielleicht mal seine Gäste beeindrucken, weil man weiß „wie`s geht“ ;-)
P.S.: Der Milchkaffee ist ein wenig stark geworden, weil ich nur ein 0,2l-Glas genommen habe. Die richtige Größe wäre 0,3l gewesen.
P.P.S.: Leider war ich in den letzten Tagen etwas verhindert, da ich meinen Eltern bei und nach ihrem Umzug in ein neues Zuhause helfen musste und wollte. Das ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber ab jetzt könnt ihr wieder regelmäßiger von mir lesen.






