Produkt- und Erfahrungstest: Garmin Edge 500 und 605 GPS- Fahrradcomputer

von scott-generation-team

· 2 min Lesezeit

Produkt- und Erfahrungstest: Garmin Edge 500 und 605 GPS- Fahrradcomputer

Digitale Helferlein auf der Bike Trans Alp Challenge
Während der Bike Trans Alp Challenge bekamen wir von unserem Sponsor Cyberport einen Garmin Edge 500 (besseres Modell mit mit Herzfrequenz-, Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensor) und den Garmin Edge 605 (bei Cyberport nur noch als Vorführmodell erhältlich) GPS-Fahrradcomputer zur Verfügung gestellt. Die Mission: Praxistest bei dem härtesten Mountainbikerennen der Welt. 670 Kilometer und 22000 Höhenmeter in 8 Tagen verlangen Mensch und Technik dabei alles ab.
Erster Eindruck
Bereits beim Auspacken stand fest: Auf jeden Fall kein Zusatzgewicht, der Edge 500 ist mit 57 Gramm klein und handlich wie ein normaler Fahrradcomputer. Auch der Edge 605 ist mit 107 Gramm laut Hersteller nicht gerade als schwer anzusehen. Er wiegt zwar doppelt fast doppelt so viel wie der Edge 500 hat jedoch auch ein doppelt so großes Display.

Montage und Funktionen
Nach einem kurzem Überblick des Zubehörs bei beiden Produkten, folgt auch hier keine Verwirrung. Pulsgurt angelegt, Computer mit der variablen Halterung mit zwei Gummis an Vorbau oder Lenker festgemacht, und schon kann es losgehen. Jetzt stellte sich nur die Frage: Was können die Geräte? Sehr viel! Für Uns besonders wichtig, die per GPS gemessenen Geschwindigkeit, Wegstrecke und die dazugehörigen Maximal und Durchschnittswerte. Noch wichtiger der integrierte Höhenmesser, so konnten wir jeden Gipfel Meter für Meter herbeisehnen oder die entscheidende Attacke richtig setzen. Dazu erfolgte noch die Messung der Herzfrequenz und der Temperatur, die Herzfrequenz zeigte Höchstwerte, die Temperatur ging zeitweise in den Keller, hatten wir doch zwei Tage mit Schnee auf den Pässen zu kämpfen.

Garmin Edge 500 und 605″

In der Praxis
Das Aufladen des Akkus erfolgt bei beiden Geräten einfach per USB-Kabel, dauert ca. 2,5 Stunden bei einer kompletten Entladung und hält je nach Einstellung mehrere Tage oder gar Wochen. Beim ersten Start werden individuelle persönliche Einstellungen (Körpergröße, Gewicht, Alter, usw.) abgefragt und gespeichert. Die Menüführung ist dabei sehr einfach und selbsterklärend. Bis zu sechs Funktionen, wie z.B. Momentangeschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, Puls, gefahrene Kilometer, Höhenmeter und Koordinaten lassen sich dann gleichzeitig auf dem Display anzeigen. Man hat also jederzeit alles im Blick.

Vor jedem Start wird das GPS-Satelliten-Signal neu geortet, selbst in den verwinkelten Gassen der italienischen Altstädte funktionierte dies ohne Probleme innerhalb einer Minute. Das Signal riss auch unter starker Vegetation nicht ab, lediglich im Tunnel kann es zu Unterbrechungen kommen.

Fazit
Insgesamt haben uns der Garmin Edge 605 und Garmin Edge 500 durchaus überzeugt. Einfache Bedienung und Montage, ausreichend Funktionen, und das Wichtigste: Absolute Zuverlässigkeit – ob Schlamm, Schnee, oder Hitze – der Edge funktionierte immer einwandfrei. Das i-Tüpfelchen des Ganzen, ist dann noch die Möglichkeit die gespeicherten Daten online genau Anschauen und Auswerten zu können.

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Die detaillierten Etappen der Transalp könnt ihr so auf Garmin Connect genau nachverfolgen.

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