Nikon D50 Test Teil 2

von sven-kaulfuss

· 2 min Lesezeit

Nikon D50 Test Teil 2

Bedienung und technische Details
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Weiter geht es mit unserer Teststrecke. Im zweiten Teil legen wir funktional Hand an oder um einfachere Worte zur Umschreibung zu nutzen, ran an die Bedienung.
Die Nikon D50 ist eine Spiegelreflexkamera, konstruktionsbedingt kann man diese daher nicht vergleichen mit einer Kompaktkamera, mehr mit den immer weniger am Markt vertretenen „Bridge-Kamera“ die zwischen Kompakt und SLR positioniert sind. Auch der Preis zwischen 600 und 700 Euro spricht dafür. Die D50 liegt gut in der Hand, wie ich es schon im ersten Teil bemerkte. Nicht zu groß und nicht zu klein, die Bedienelemente sind gut zu erreichen. Die Knöpfe und Rädchen sind nicht zu klein geraten, sprich auch meine Männerpranke kommt zurecht.

Neben dem TFT Display findet sich im oberen Bereich, typisch für eine SLR, ein zweites LCD-Display, über dieses werden die üblichen Informationen eingeblendet. Im ausgeschalteten Zustand wird immer noch die mögliche Anzahl der zu schießenden Fotos angezeigt. Dies ist sehr praktisch, man ist nicht umständlich gezwungen die Kamera einzuschalten, um festzustellen wie viel Platz die Speicherkarte noch bietet.

Die Motivprogramme bzw. Programmmodi werden mittels eines Einstellrades im linken, oberen Bereich festgelegt. Der komplizierte Weg über das Display, wie bei einer Kompaktkamera, entfällt. Noch mal kurz zum Thema Display. Da es sich bei der D50 um eine Spiegelreflexkamera handelt, ist ein Betrachten des Bildes vor dem „Schuss“ baubedingt nicht möglich. Hierfür nutzt man den charakteristischen SLR-Sucher. Dies hat Vor- und Nachteile. Umsteiger von einer „normalen“ Digitalkamera wird dies zunächst verwirren, da man wie in antiken Zeiten gezwungen ist durch den Sucher zu schauen. Alte Hasen werden dies mehr als Vorteil verstehen, weil kein LCD-Sucher-Display an die Detailschärfe eines echten optischen Suchers heranreicht. Einen anderen Ansatz besitzt die neue Olympus E-330, diese kombiniert Vor- und Nachteile dieser Konstruktion zu einem einzigen Vorteil, weil man eine permanente Live-Vorschau auf dem Display als auch den Komfort eines optischen TTL-Suchers hat. Vielleicht kann ich diese Kamera demnächst näher in Augenschein nehmen.

In meinem Langzeittest habe ich mich hauptsächlich auf die Automatikeinstellung verlassen. Eher untypisch wenn man eine SLR benutzt. Die Ergebnisse können sich freilich durchaus sehen lassen. Ein kleiner Tipp in diesem Zusammenhang. Verzichtet bitte auf den internen Blitz, dieser ist nur eine Behelfslösung. Die Kamera schaltet dann bei Innenaufnahmen auf eine längere Belichtungszeit, zu diesem Zweck benötigt man dann zwar ein Stativ oder eine ruhige Hand, die Bilder sehen aber wesentlich natürlicher aus. Den Rest kann man im Folgenden per Photoshop erledigen.

Trotz Automatikeinstellung ist es möglich das Objektiv manuell zu fokussieren, eine schöne Sache. Man kann bewusst mit Unschärfen experimentieren. Die Justierung erfolgt mittels Fokusring am Objektiv, adäquat zur Brennweiteneinstellung. Dies ist wesentlich angenehmer als digital über Knöpfe wie bei einer Kompaktkamera, da wesentlich feinmotorischer einstellbar.

Ein kleiner Negativpunkt ist die Akkuanzeige, wie ich im Langzeittest feststellen konnte. Der EN-EL3 hat zwar jede Menge Dampf, jedoch täuscht die Anzeige etwas. Wenn man am Vorabend denkt, man hätte noch 2/3 Strom und macht am nächsten Tag zwei, drei Aufnahmen rutscht sie plötzlich ins letzte Drittel. Eine detaillierte Anzeige wäre hier wünschenswert.

Im letzten Teil werde ich den Datenaustausch mit dem Mac besprechen, bis dahin!

Bisheriges Fazit:

+ Größe der Bedienelemente
+ Detailreicher SLR-Sucher
+ gute Bildqualität auch im Automatikmodus
+ Manuelle Fokussierung

– keine „Live-Vorschau“ am Display
– eingebauter Blitz
– Akkuanzeige

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Wahlrad zur Motivprogramm-Einstellung
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Das TFT Display
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Automatische oder manuelle Fokussierung, Schalter am Objektiv
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Der manuelle Fokusring
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Guter Akku aber ungenaue Akkuanzeige
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Der interne „Behelfsblitz“
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