Nachhaltiger ANC-Kopfhörer Fairphone Fairbuds XL im Test: Umweltbewusster Klanggenuss

Das niederländische Unternehmen Fairphone stellt nicht nur revolutionäre Smartphones mit Nachhaltigkeitscharakter her, sondern widmet sich seit 2022 auch Kopfhörern. Nach den Fairphone True Wireless Earbuds folgte im Mai 2023 das Release der Fairphone Fairbuds XL Over-Ear-Kopfhörer. Es handelt sich um Kopfhörer mit Active-Noise-Cancelling (ANC), die Umgebungsgeräusche minimieren können. Erhältlich sind sie in den Farben Grün und Schwarz. Die grünen Kopfhörer sind farblich etwas verspielter als die nüchterneren schwarzen, die ich ausgiebig testen konnte. Spoiler:
„Das Gesamtpaket finde ich hervorragend gelungen und gesprenkelter Kunststoff sieht unheimlich cool aus.“
Erfahrt im Testbericht, wie sich die Fairbuds XL anfühlen und anhören, wie sie bedient werden können und ob sie reisetauglich sind. Natürlich gehe ich auch dem großen Versprechen der Nachhaltigkeit auf die Spur.
Reparierbare, faire & bequeme Klangwunder
- Umweltfreundliches Nachhaltigkeitskonzept & Reparierbarkeit
- Fein abgestimmte Klangprofile
- Zwei Bluetooth-Verbindungen gleichzeitig möglich
- Lange Akkulaufzeit
- Eingeschränkte App-Einstellungen
- ANC-Leistung nicht auf Top-Niveau
Ausgewählte technische Daten | |
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Dynamischer 40-Millimeter-Treiber mit einem Frequenzbereich von 20 – 20.000 Hertz und einer Impedanz von 32 Ohm | |
6 Mikrofone: 2 links, 4 rechts | |
IP54 spritzwassergeschützt | |
Bluetooth 5.1 mit einer Wireless-Reichweite von bis zu 10 Metern | |
USB-C-Anschluss zum Laden und Verbinden | |
Akku mit 800 Milliampere für über 30 Stunden Musikgenuss | |
Gewicht der Kopfhörer: 330,7 Gramm (selbst ermittelt) |
Unboxing & Hands-On: Der erste Eindruck ist nie fair
Die Verpackung aus recycelter Pappe kommt ohne viel Schnickschnack daher. Dennoch sieht sie wertig aus. Uns geht es jedoch vorrangig um die inneren Werte, und diese bietet der Lieferumfang. Die Liste ist kompakt, denn in der Verpackung befinden sich der Kopfhörer selbst, ein Transportbeutel, der innen angeraut und außen glatt ist, und eine Kurzanleitung. Abstriche müssen Käuferinnen und Käufer beim Zubehör hinnehmen, denn USB-C-Ladekabel oder USB-C-zu-3,5-Millimeter-Adapter sind separat zu erwerben. Zumindest ersteres Kabel besitzen die meisten wohl bereits im Haushalt, daher hält sich der Schmerz in Grenzen.
Die Bedienelemente, Status-LEDs und ein USB-C-Anschluss sind allesamt auf der rechten Seite des Over-Ear-Kopfhörers platziert. An oberster Position befindet sich ein länglicher Button zum Umschalten zwischen Noise-Cancelling an/aus und Ambient-Sound. Im Ambient-Sound-Modus werden die Umgebungsgeräusche verstärkt an die Ohren weitergeleitet, etwa um als Fußgänger im Straßenverkehr achtsam sein zu können. Längeres Drücken des Buttons lässt den Kopfhörer in den Bluetooth-Kopplungsmodus wechseln. Unterhalb des Buttons ist eine Status-LED, die langsam blinkt, wenn die Fairbuds XL eingeschaltet sind, und schneller, wenn sie sich im Kopplungsmodus befinden. Unter dieser LED thront ein grüner Joystick, der gedrückt und nach oben, unten sowie zu den Seiten geschoben werden kann. Mit ihm schaltet ihr die Over-Ear-Kopfhörer ein und aus, steuert die aktuelle Wiedergabe sowie die Lautstärke und nehmt eingehende Anrufe an oder beendet sie. An der Unterseite der rechten Seite des Kopfhörers befindet sich eine weitere LED für den Ladezustand, die erleuchtet, wenn ihr ein USB-C-Ladekabel anschließt.
Optik & Haptik: Wie sich nachhaltige Kopfhörer anfühlen
Die Verarbeitung der Fairbuds XL ist solide. Beim Auseinanderziehen der Bügel knarzt es ein wenig, jedoch auf dem Kopf nicht mehr, und das ist schlussendlich entscheidend. Beim Materialmix setzt Fairphone bei den Fairbuds XL auf eine Mischung aus Kunststoff und veganem Leder, das vielen als Kunstleder oder PU-Leder bekannt sein dürfte. Bügel und Ohrpolster sind in dem weichen Lederimitat gehalten. Eine sichtbare Besonderheit ist der gesprenkelte Kunststoff, auf dem die Ohrpolster sitzen. Spaltmaße sowie Materialübergänge sind bei meinem Testgerät gleichmäßig gut verarbeitet und bilden eine Symbiose zu einem attraktiven Gesamtwerk.
„In der Preisklasse von unter 250 Euro überzeugen Haptik und Optik deutlich, denn selbst bei kostspieligeren Kopfhörern ändert sich an der Verarbeitungsqualität nicht viel.“
Soziale Verantwortung bei Fairphone: Mission Nachhaltigkeit
Erlaubt mir einen kurzen Gedankenexkurs zur Einordnung: Bereits der Markenname Fairphone löst in meinem Kopf ein Hin und Her der Gefühle aus. Einerseits finde ich den Ansatz der Nachhaltigkeit, also den gewissenhaften Umgang mit Ressourcen und die Sicherstellung fairer Herstellungsbedingungen, mehr als löblich. Andererseits frage ich mich, wie ein Hersteller von Hardware sich je aufrichtig nachhaltig bezeichnen kann, ohne Green-Washing zu betreiben. Ich glaube, hier ist ein Paradigmenwechsel nötig, um einen guten Beurteilungswinkel zu finden. Nach meiner Wahrnehmung befinden wir uns sozio-ökonomisch auf dem Weg zu mehr Umweltbewusstsein: Viele Konsumenten sind mittlerweile bereit, einen Aufpreis für nachhaltigere Produkte zu bezahlen. Wir sehen das unter anderem bei der Nachfrage nach Bio-Landwirtschaft, freiwilliger CO2-Kompensation bei Flügen oder der Nachfrage nach erneuerbaren Energien. Eine immer größer werdende Anzahl von Konzernen, beispielsweise Apple, stellt seit vielen Jahren ihre Produktion und/oder ihren operativen Betrieb möglichst umweltschonend um. Genau diesen Ansatz ernsthaft zu verfolgen, macht für mich den Unterschied.
Ebenda setzt auch die Firma Fairphone an, indem sie ihre Produktion unter möglichst fairen Bedingungen durchführt und die Gewinnung der verbauten Rohstoffe nicht zur Finanzierung von Bürgerkriegen verwendet. Mit den Fairbuds XL schreibt das Unternehmen ein neues Kapitel in ihrer nachhaltigen Geschichte, da auch bei dieser Geräteklasse jede Baugruppe austauschbar ist. Dazu müssen die Fairbuds XL nicht einmal in eine Werkstatt, denn den Austausch könnt ihr selbst durchführen.
Was ihr alles einzeln erwerben und tauschen könnt:
- Lautsprecher-Abdeckung (Plastikkappe mit Fairphone-Schriftzug)
- Akku (mit einer Lebensdauer von über 500 Ladezyklen)
- Lautsprechereinheiten
- Ohrpolster
- Kopfbügelbasis (verbindet Lautsprechereinheiten mit Kopfbügel)
- Kopfbügel (Metallbügel aus federndem Metall)
- Kopfbügel-Überzug (gepolsterte Verkleidung aus Kunstleder)
- USB-C-Verbindungskabel zwischen linker und rechter Lautsprechereinheit
Die verwendeten Kunststoffe sind laut Fairphone zu mehr als 80 Prozent recycelt. Beim verwendeten Aluminium und dem Zinn aus der Lötpaste sind es sogar 100 Prozent, und das Gold in der Elektronik stammt vollständig aus einer Fairtrade-Lieferkette. Der Transportbeutel besteht ebenfalls aus wiederverwerteten Stoffen. Fairphone setzt sich nach eigener Aussage aktiv für bessere Arbeitsbedingungen entlang der Wertschöpfungskette ein.
Pairing & App: Housten, haben wir ein Problem?
Eine Bluetooth-Verbindung zu den Fairbuds XL herzustellen, ist denkbar einfach. Nach dem ersten Einschalten befinden sich die Over-Ear-Kopfhörer von Fairphone automatisch im Kopplungsmodus und können in den Einstellungen eures Geräts gekoppelt werden. Solltet ihr ein zusätzliches Endgerät verbinden wollen, drückt ihr den länglichen Button an der rechten Seite des Kopfhörers für zwei Sekunden und gelangt in den manuellen Kopplungsmodus. Nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse ist, dass ihr zwei Geräte gleichzeitig mit den Fairbuds XL koppeln könnt. Die duale Mehrpunktverbindung ist sehr praktisch, wenn ihr beispielsweise am PC oder Notebook Musik hört und ein Anruf auf dem Smartphone eingeht, da ihr direkt am selben Kopfhörer rangehen könnt. Die Musikwiedergabe am Computer pausiert, der Kopfhörer wechselt zu eurem Smartphone, und nach dem Ende des Anrufs setzt die Wiedergabe am Computer fort. Neben Bluetooth 5.1 unterstützen die Fairbuds XL die Audio-Codecs AAC, SBC und APTX HD für hochauflösenden Hörgenuss.
Den ersten Testtag habe ich die Fairbuds XL „out-of-the-box“, also ohne weitere Klangeinstellungen, gehört. Die Einrichtung war für mich intuitiv, und der Klang war super, sodass ich bis dahin keine App zur Optimierung der Einstellungen vermisst habe. Die Neugier brachte mich am Folgetag dazu, die Fairbuds-App herunterzuladen. Dem Mehrwert der App stehe ich zwiegespalten gegenüber. Warum? Ihr benötigt sie für die Klangeinstellungen, die ich im nächsten Kapitel näher betrachten werde, für Firmware-Updates, als Bedienungsanleitung und gegebenenfalls zum Bestellen von Ersatzteilen. Leider ist das auch schon alles, und nachdem ihr eure Einstellungen anfänglich angepasst habt, sehe ich kaum einen weiteren Verwendungszweck für die App. Wünschenswert wären meiner Meinung nach eine Mediensteuerung, die Verwaltung gekoppelter Geräte, Optionen für automatischen Standby und eine echte Equalizer-Funktion.
Klang & Active Noise Cancelling: Vier Klangprofile geben den Takt an & himmlische Ruhe
Wozu benötigt man eine manuelle Einstellung des Equalizers, wenn die in der App verfügbaren vier Klangprofile bereits sehr gut klingen? Diesen Punkt möchte ich mit einem Wort beantworten: Individualität. Es ist einfach schön, seine eigenen Präferenzen im Hörgenuss detailliert bearbeiten zu können. Braucht man das unbedingt? Vermutlich nicht. Ich hätte es dennoch gerne. Nachdem ich nun die einzige klangtechnische Schwäche kritisch betrachtet habe, lasst uns über den Klang der Fairbuds XL sprechen.
Die Klangprofile tragen die Namen der Städte Amsterdam, Tokio, Boston und Kopenhagen. Hinter den Namen verbergen sich Klang-Einstellungen, die gemeinsam mit dem aus Riga stammenden Audiotech-Unternehmen Sonarworks definiert wurden. Für die datengetriebene Entwicklung des „Fairphone-Sounds“ flossen die Hörgewohnheiten von über 150.000 Personen und tausende Kopfhörer-Messungen ein. Jedes Klangprofil hebt sich deutlich von den anderen ab, und mein Lieblingsprofil verrate ich in der Vorstellung aller Klangprofile.
„Amsterdam“ heißt das erste Profil und ist eine Hommage an die Heimatstadt von Fairphone. Der Klang ist tief, warm und gedämpft. Man hört, dass die Pegel der Frequenzbereiche niedrig gehalten wurden und der Bassbereich eine leichte Erhöhung erfahren hat. Im Vergleich zu den anderen drei Profilen klingt „Amsterdam“ zunächst fast ein wenig flach, doch gerade daraus ergibt sich ein besonderer Charme. Gitarrenstücke wie „Moonlight Walk“ von Erik Borelius oder Luca Stavos „El Camino de Mallorca“ werden zu einem gemütlichen, unaufdringlichen Hörvergnügen. Die anderen Profile scheinen in den Höhen zu klar zu sein.
„Tokio“ hebt sich von „Amsterdam“ mit mehr Bass, mehr Mitten und sanften Höhen ab. Für mich ist dieses Klangprofil der perfekte Allrounder der vier Optionen. Der moderne Klassiker „Bad Kingdom“ von Moderat wird von diesem Klangprofil mit melancholischer, schwungvoller Tiefe und ausreichender Helligkeit in den Höhen für ein stimmiges Gesamtbild zelebriert. Der „Slave Song“ von Sade ist für mich mit „Tokio“ ebenfalls perfekt abgemischt, da Vocals und Instrumente eine wunderbare Symbiose eingehen.
„Boston“ verändert die Lebendigkeit des Klangbildes grundlegend, indem es den Höhen ordentlich Luft zum Atmen lässt und der Bassbereich ein gleichwertiges Fundament bietet. Während mir Gitarrenklänge hier zu quietschig erscheinen, erhalten elektronische Klänge eine wunderbare Bühne für ihren gebührenden Auftritt. Mein ruhiger All-time-favorite „All I Need“ von Air erhält durch das Profil „Boston“ eine klare Brillanz. Gleiches gilt für „Such Great Heights“ von The Postal Service, wobei mir beim Hören des ersten Refrains sogar Tränen in die Augen steigen. „Boston“ kommt meiner bevorzugten Equalizer-Einstellung am nächsten und ist daher mein Favorit.
„Kopenhagen“ schließt die vier Klangprofile ab. Es klingt am lebendigsten, ist mir aber zu verschwommen und zu wenig klar. Hören ist so subjektiv, dass ihr es einfach selbst ausprobieren müsst. „Kopenhagen“ hat weniger Tiefbass als „Boston“, bietet dem Bass jedoch insgesamt eine breite Basis. Verspielte Songs wie „The Falls“ von K-Lone oder „Bubbles“ von Yosi Horikawa gefallen mir in diesem Klangprofil sehr gut. Es klingt hell, dennoch warm, und auch die Mitten werden schwungvoll dargestellt.
Da war noch etwas: ANC – das Active Noise Cancelling oder auf Deutsch die aktive Geräuschunterdrückung. Viele Hersteller haben diese Technologie mittlerweile im Angebot, bei der Mikrofone Umgebungsgeräusche aufnehmen und um 180 Grad phasenverschoben an die Ohren weiterleiten, um Frequenzen auszulöschen, wenn die Ursprungsfrequenzen auf die Gegenfrequenz treffen. Mathematisch kann dies mit der einfachen Gleichung 1-1=0 veranschaulicht werden. Die Technologie wurde in der Luftfahrt entwickelt, um das laute Brummen der Motoren zu eliminieren, sodass die Piloten den Funkverkehr besser verstehen können.
Bauartbedingt eignen sich Over-Ear-Kopfhörer besonders gut für ANC, da sie passiv bereits eine gute Geräuschdämpfung bieten. Die Fairbuds XL dämpfen tiefe Außengeräusche sehr gut ab, haben jedoch aufgrund der kurzen, schnellen Wellenlängen Schwierigkeiten mit höheren Frequenzen. Ich finde das jedoch absolut akzeptabel, da wir uns in der Preisklasse bis 250 Euro befinden und das ANC-Ergebnis insgesamt gut ist. Wenn ihr eine stärkere Abschirmung durch aktive Geräuschreduzierung benötigt, solltet ihr bei den Over-Ear-Kopfhörern von Bose oder Sony Ausschau halten.
Mobility & Tragekomfort: Reisetauglichkeit mit warmen Ohren
Die Fairbuds XL von Fairphone lassen sich falten, wodurch ihr Packmaß reduziert wird. Der Transportbeutel ist zwar gut für die Mitnahme geeignet, doch hätte ich mir eher ein Hardcase gewünscht, da es die Kopfhörer besser vor mechanischer Einwirkung von außen schützt. Dank der IP54-Zertifizierung überstehen die Fairbuds XL jedoch auch ein paar Regentropfen oder Schweiß ohne Probleme. Eine Akkulaufzeit von circa 30 Stunden ist ein beeindruckender Wert. Die Kopfhörer wiegen knapp 331 Gramm und sind damit keine Leichtgewichte. Auf dem Kopf stört das jedoch überhaupt nicht.
„Der Tragekomfort ist meiner Meinung nach hervorragend.“
Natürlich werden die Ohren unter geschlossenen Over-Ear-Kopfhörern warm, doch das ist eine bauartbedingte Gegebenheit, die bei allen Herstellern akzeptiert werden muss. Selbst nach mehreren Stunden Hörgenuss gibt es keinen Druck am Kopf oder Knarzen an den Bügeln der Fairbuds XL. Es gab weder Aussetzer in der Bluetooth-Verbindung noch irgendwelche Störungen, wenn zwei Geräte gleichzeitig mit den Kopfhörern verbunden waren.
Fazit: Das Gesamtpaket im Schnell-Check
Die Fairphone Fairbuds XL sind ein beeindruckendes Beispiel für nachhaltige und hochwertige Over-Ear-Kopfhörer zu einem attraktiven Preis. Mit ihrem ansprechenden Design, ihrer starken Umweltausrichtung und ihrem Fokus auf Reparierbarkeit bieten sie ein überzeugendes Gesamtpaket. Das Unternehmen Fairphone setzt mit den Fairbuds XL seine Philosophie der Nachhaltigkeit konsequent um, indem es recycelte Materialien, faire Arbeitsbedingungen und umweltfreundliche Produktionspraktiken fördert. Die Möglichkeit, verschiedene Komponenten selbst auszutauschen, erhöht die Langlebigkeit der Kopfhörer und verringert den Elektroschrott.
Die vier Klangprofile der Fairbuds XL bieten eine breite Palette an Klangeinstellungen, die gemeinsam mit den Experten von Sonarworks entwickelt wurden. Leider lässt sich der Klang nicht individuell per Equalizer anpassen. Das Active Noise Cancelling der Over-Ear-Kopfhörer reduziert Umgebungsgeräusche effektiv, kann jedoch nicht ganz mit dem ANC von Bose oder Sony mithalten.
In puncto Konnektivität überzeugen eine stabile Bluetooth-Verbindung und die duale Mehrpunktverbindungsoption. Beides gibt Flexibilität bei der Verwendung mit verschiedenen Geräten, und die lange Akkulaufzeit ist beeindruckend. Der Tragekomfort der Kopfhörer ist ebenfalls hoch, obwohl sie mit circa 331 Gramm nicht zu den leichtesten gehören. Während die Fairbuds-App zusätzliche Einstellungen und Möglichkeiten für Firmware-Updates bietet, könnte sie in Bezug auf nützliche Funktionen wie Mediensteuerung und Bluetooth-Geräteverwaltung noch erweitert werden.
„Insgesamt bieten die Fairphone Fairbuds XL eine bemerkenswerte Kombination aus hochwertigem Klang, nachhaltigem Design und praktischen Funktionen. Sie sind eine ausgezeichnete Wahl für umweltbewusste Verbraucher, die nach Over-Ear-Kopfhörern suchen, die sowohl technische Leistung als auch soziale Verantwortung bieten.“



















