Move your AiO: der HP Envy Move All-in-One-PC im Test

von André Nimtz

· 16 min Lesezeit

Wenn ich an ein Notebook denke, dann sehe ich vor meinem inneren Auge ein MacBook Pro oder einen schnittigen Alienware-Rechner. Bei Smartphones denke ich an die Flaggschiffe von Google, Samsung und Huawei. Und bei Audio-Equipment? Zuhause Sonos und unterwegs Sennheiser oder Bowers & Wilkins. Aber was kommt mir in den Sinn, wenn ich an einen All-in-One-PC denke? Ehrlich gesagt, nichts, und das ist ziemlich schade, denn ein AiO ist weit mehr als ein Rechner-Hybrid für alle, die sich nicht zwischen Notebook und Tower-PC entscheiden können.

Ich gebe euch mal ein Beispiel, ohne allzu viel von den coolen Seiten meines neuen Testgerätes vorwegzunehmen: Der HP Envy Move ist ein schlanker, leichter All-in-One-PC mit jeder Menge aktueller Technik und einem Henkel. Ja, ihr habt richtig gelesen, der Envy Move hat einen Tragegriff. Und damit hören die unerwarteten Features noch lange nicht auf. Die Details verrate ich euch gleich, wenn ich mir anschaue, wie gut sich der All-in-One-PC im Test schlägt. Für gut 1.300 Euro kann ich sicherlich Einiges erwarten.

Ungewöhnlich, aber gut

Pro
  • Sehr gutes Touch-Display
  • Mehr als genug Alltags-Leistung
  • Toller Sound
  • Gute Akkulaufzeit
  • Hohe Mobilität dank Griff, integrierten Standfüßen und Transporttasche für die Tastatur
  • Guter Lieferumfang inkl. Sleeve
  • Relativ leicht
Contra
  • Eingeschränkte Ergonomie
  • Wenig SSD-Speicher
  • Wenige Anschlüsse
  • Power-Button an ungewohnter Stelle
  • Keine Maus im Lieferumfang enthalten
Unsere Gesamtbewertung4,5

Unboxing: Ein etwas ungewöhnliches All-in-One-PC-Unboxing

Auch wenn ich kein konkretes Bild im Kopf habe, wenn ich an einen All-in-One-PC denke, so habe ich doch eine bestimmte Erwartungshaltung, was das Unboxing angeht. Da ein AiO prinzipiell ein Monitor ist, sollte ein Standfuß beiliegen. Außerdem erwarte ich ein Keyboard und eine Maus im Lieferumfang. Wie ich gleich sehen werde, geht der HP Envy Move All-in-One-PC einen etwas anderen Weg.

Als erstes öffne ich den Karton und entferne ein paar Lagen Pappe. An der Stelle sei schon einmal positiv erwähnt: HP gibt sich nachhaltig und verzichtet auf Plastik-Umverpackungen. Natürlich entdecke ich im Karton dann auch zunächst den HP Envy Move, aber von einem separaten Standfuß ist keine Spur. Warum das so ist, erkläre ich gleich noch. Unter dem AiO und einer weiteren Schicht Pappe kommt das weitere Zubehör zum Vorschein. Wider Erwarten hat HP auf eine Maus verzichtet, aber eine Tastatur mit einem ziemlich großen Touchpad liegt nebst benötigten Batterien bei. Das Netzteil besteht aus einem herkömmlichen Netzkabel und dem Ladegerät in recht klassischer HP-Optik. Ein paar wenige Papierbeilagen gibt es ebenfalls.

Was ich bei meinem ersten Blick in den Karton jedoch völlig übersehen hatte: Im Deckel lugt zwischen zwei Pappschichten noch ein grau-meliertes Etwas hervor, das sich nach zwei Handgriffen als großes Filz-Sleeve mit Aussparung für den Tragegriff entpuppt. Ins nächste Unwetter sollte ich damit zwar sicherlich nicht marschieren, aber dennoch ist der All-in-One-PC damit beim Transport ein wenig besser geschützt. Und: Das Sleeve muss ich nicht separat kaufen, was ebenfalls positiv erwähnt sein soll.

Design: Nahezu schlicht im Design & sparsam bei den Anschlüssen

Ich muss noch ein Kapitel länger in diesem All-in-One-PC-Test um die augenscheinlichen Besonderheiten herumdrucksen, denn ich finde, sie sind einen eigenen Abschnitt wert. Deshalb werfe ich erst einmal einen etwas allgemeineren Blick auf das Design des HP Envy Move AiO. Und dabei muss ich als erstes an die Bedeutung des Rechner-Namens denken: Envy – Neid. Das Gefühl konnte ich in der Vergangenheit bei so manchem HP-Rechner dieses Namens nachvollziehen. Allein auf Grund der Materialwahl kann ich das beim Envy Move allerdings nicht. Wie der zweite Namensteil im Gegenzug dazu aber verrät, ist dieser All-in-One-PC auf ein gewisses Maß an Mobilität ausgelegt. Daher kommt er mit 4,1 Kilogramm recht leichtgewichtig daher.

Er ist rundherum gekleidet in raues, weißes Plastik der Farbgebung “Muschelkalk”. Das äußert sich in kleinen, unregelmäßigen schwarzen Pünktchen über das ganze Gehäuse verteilt, was ich wiederum recht ansprechend finde. Verarbeitet ist der All-in-One-PC von HP durchaus gut, ich kann keine störenden Unebenheiten oder Grate feststellen. Allerdings ist das Display spürbar ungleichmäßig in den Rahmen eingelassen. Im Alltag stört das allerdings nicht.

Vorn und hinten am unteren Rand des HP Envy Move finde ich noch eine ziemlich weiche Stoffabdeckung. An der Vorderseite verbirgt sie die Lautsprecher und was sie an der Rückseite macht, verrate ich gleich. Werfen wir zuvor aber noch einen Blick auf die Anschlussausstattung. Hier kommt für mich ein wenig Ernüchterung auf, denn viele Ports kann der Rechner nicht gerade sein Eigen nennen. An der rechten Seite des AiOs finde ich den Netzanschluss und gleich darüber einen Standard-HDMI-Port. Danach kommt ein kleiner Button und ein Doppeltaster für die Bildschirmhelligkeit. Über den kleinen Button gelange ich per langem Tastendruck in die Einstellungen oder schalte per kurzem Tastendruck zwischen Windows und dem HDMI-Eingang um.

Oben an der rechten Seite finde ich schließlich noch den Power-Button. Seine Position finde ich ein wenig unglücklich, denn als ich den All-in-One-PC im Test zum ersten Mal starten wollte, hatte ich schon wieder vergessen, dass der Knopf da oben ist. Stattdessen habe ich auf dem Input-Button unten herumgedrückt und mich gefragt, wie ich den Rechner endlich zum Booten bekomme.

Oben am Envy Move finde ich einen kleinen Schiebeschalter, mit dem ich die Webcam verschließen kann. Linkerhand erwartet mich nur noch die Lautstärkewippe sowie ein USB-A- und ein USB-C-Anschluss, während die Unterseite des PCs lediglich die Standfüße beherbergt – das Lüftungsgitter einmal ausgenommen. Auch die beiliegende Bluetooth-Tastatur ist anschlussfrei und kann nicht kabelgebunden betrieben werden.

Letzten Endes kann ich zwar behaupten, dass alle für meinen Bedarf nötigen Anschlüsse vorhanden sind, aber es gibt sie eben nur genau einmal. Mit ein wenig Peripherie könnte es also schnell eng werden.

Besonderheiten: Die Besonderheiten des HP Envy Move All-in-One-PCs

Ich muss zugeben: Die meisten Besonderheiten des HP Envy Move haben mich deshalb so überrascht, weil ich mich im Vorfeld nicht näher mit dem All-in-One-PC beschäftigt hatte. Als die Anfrage reinkam, dachte ich mir eigentlich: “Einen AiO testen? Klar, warum nicht.” Doch dann hatte ich ein Aha-Erlebnis nach dem anderen, weil ich letztlich eine Black Box ausgepackt habe. Das Erste war für mich eindeutig: Der HP Envy Move hat doch tatsächlich einen Tragegriff. Dass der All-in-One-PC besonders mobil ist, hätte ich mir bei seinem Namen aber schon denken können.

Die nächste Überraschung waren die ungewöhnlichen Standfüße. Die sind längs an der Unterseite des Rechners fest verbaut und klappen sich automatisch rechtwinklig zum HP Envy aus, wenn ich den AiO abstelle. Dieser ungewöhnliche Mechanismus ist doch ziemlich neckisch und cool, wenngleich die eisstielförmigen Standfüße nicht den robustesten Eindruck machen. Ein Nachteil an der Bauweise zeigt sich allerdings schnell: Der HP Envy Move steht, wie er steht. Er ist nicht höhenverstell-, dreh- oder neigbar und damit nur bedingt flexibel und ergonomisch zu platzieren.

Danach entdeckte ich die stoffbedeckten Lautsprecher und fand den gleichen Stoff zudem auch auf der AiO-Rückseite. Hier weist mich ein Schildchen darauf hin, was es mit dem Stoff auf sich hat: Er bildet eine Tasche, in der ich die Tastatur verstauen kann, wenn ich den HP Envy Move transportieren will. Das ist clever, sieht schick aus und hat mich ordentlich schmunzeln lassen.

Alles, was man bewegen können soll, sollte auch einen Akku haben. Das konnte ich bei einem All-in-One-PC zunächst nicht glauben, aber der HP Envy Move hat tatsächlich einen Akku mit 83 Wattstunden Kapazität, der den Computer ohne Netzteil bis zu vier Stunden in Betrieb halten soll. Ein weiteres Gimmick findet sich im Umschalter zwischen Betriebssystem und HDMI-Port. Nachdem ich den kleinen Knopf zuerst für den Einschalter hielt, habe ich erstaunt verstanden, was es damit auf sich hat: Ich kann beliebige externe Zuspieler per HDMI direkt an den All-in-One-PC anschließen und ihn so als Monitor nutzen.

Mein letztes Highlight schließlich fand ich in der Touch-Funktionalität, die bei dieser Geräte- und Preisklasse absolut kein Standard ist. Da der HP Envy Move AiO mit seinen 4,1 Kilogramm auch gerade noch annehmbar leicht ist, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, ihn auch einmal wie ein 24-Zoll-Tablet auf dem Schoß zu bedienen. 

Es sind diese vielen Besonderheiten, über die ich gestaunt und geschmunzelt habe und die mich letzten Endes sogar die Frage stellen ließen: “Wäre das nicht ein cooles Allround-Gadget, wenn ich einen neuen Rechner bräuchte?” Aber dazu müssen noch ein paar andere Faktoren passen.

Display: QHD-Touchscreen mit 99 Prozent sRGB-Abdeckung

Schauen wir uns den HP Envy Move All-in-One-PC im Display-Test an. Zunächst die technischen Daten: Der Bildschirm wartet mit einer Diagonale von 23,8 Zoll auf und bringt eine Auflösung von 2.560 mal 1.440 Pixeln mit. Laut Hersteller schafft er eine maximale Helligkeit von 300 Nits und eine Farbraumabdeckung von 99 Prozent des sRGB-Farbraums. Touch kann er, wie bereits erwähnt, auch und bringt damit alles für einen extrem vielseitigen Einsatz mit. Und dank einer Bildwiederholrate von 75 Hertz sollte er im Alltag und auch in nicht allzu anspruchsvollen Gaming-Situationen punkten können.

In der Praxis erweist sich das Display des HP Envy Move als durchweg sehr gut. Farben und Kontraste konnten mich absolut überzeugen und erlaubten mir auch die Bildbearbeitung auf gutem Hobby-Niveau. In Sachen Blickwinkelstabilität gibt es absolut nichts zu meckern und auch die maximale Helligkeit hat für meinen Indoor-Einsatz mehr als ausgereicht. Zwar ist das Panel nicht ganz gleichmäßig ausgeleuchtet und am unteren Rand sowie in der oberen rechten Ecke ist ein dezenten Backlight Bleeding zu verzeichnen. Dennoch lieferte der HP-AiO in jeder Alltagssituation ein sehr gutes und sehr scharfes Bild ab. Die 75 Hertz Bildwiederholfrequenz sorgen für flüssige Bildläufe und besonders beim Streaming haben es mir die warmen und natürlichen Farben des Envy Move angetan.

Über die Touch-Funktion brauchen wir eigentlich gar nicht großartig zu reden. Sie leistet einen äußerst zuverlässigen und treffsicheren Dienst, sodass ich den All-in-One-PC während des Tests auch immer wieder ausschließlich per Multitouch-Bedienung gesteuert habe.

Tastatur: Knackige Tastatur, winzige Pfeiltasten & ganz viel Klickbereich

Ich als Rechtshänder bin auch mit der Tastatur und ihrem ausladenden Touchpad sehr gut klar gekommen. Für die Bedienung mit der linken Hand liegt letzteres zwar an der denkbar ungünstigsten Position, aber wenn man es denn nutzen kann, liefert es ein sehr präzises Steuerungsverhalten mit klaren Klick-Eingaben über den Großteil des Touchpads hinweg. 

Die Tastatur des HP Envy Move punktet mit einem spürbar-knackigen Tastenanschlag und einem angenehmen Hub, allerdings erscheint mir der Druckpunkt ein wenig schwammig. Beim Tippen hatte ich stets das Gefühl, dass das sehr angenehme initiale Tastenfeedback in ein insgesamt etwas verwaschenes Tippen überging. 

Gewöhnungsbedürftig fand ich außerdem die etwas kleine Enter-Taste und die fast schon winzigen Pfeiltasten. Gerade bei Letzteren musste ich immer wieder hinschauen, um auch sicher zu sein, die richtige Taste zu treffen. Und ich habe den Nummernblock vermisst, denn ich bin beim Schreiben ein passionierter Alt-Code-Nutzer für zum Beispiel Gedankenstriche und das fehlte mir im Test schon spürbar. Alles in allem macht das aus dem Keyboard aber keine grundlegend schlechte Eingabeoption. Es braucht eben ein bisschen mehr Eingewöhnung.

Hardware: Ein Blick auf die Hardware im Inneren des All-in-One-PCs

Bevor ich über die Hardware-Leistung im Alltag berichte, gebe ich noch einen schnellen Überblick über meine Testkonfiguration. In meinem HP Envy Move All-in-One-PC sind verbaut:

  • ein Prozessor vom Typ Intel Core i5-1335U mit bis zu 4,6 Gigahertz und 10 Kernen
  • Intel UHD Grafikeinheit
  • 16 Gigabyte LPDDR5 Arbeitsspeicher
  • 512 Gigabyte interner SSD-Speicher

Ich gebe zu: Das ist eine Hardware-Ausstattung, von der ich nicht allzu große Wunder erwarte. Dazu fehlt mir die dedizierte Grafikeinheit und der noch etwas performantere Prozessor. Außerdem sind 512 Gigabyte SSD-Speicher auch bei einem Preispunkt von 1.299 Euro für meinen Geschmack zu wenig. Immerhin ist die SSD nicht fest verlötet und kann gegen einen größeren Speicher getauscht werden. 16 Gigabyte RAM hingegen sind okay. Jetzt bin ich gespannt, wie sich der HP Envy Move All-in-One-PC im Alltag schlägt. 

Der HP Envy Move All-in-One-PC bringt ein gutes Hardware-Gesamtpaket mit.

Im Alltag: Der All-in-One-PC im Test: So schlägt sich der HP Envy Move im Alltag

Vor der eigentlichen Leistungsbeurteilung lasse ich wie immer die Benchmark-Zahlen sprechen. Auch der HP Envy Move musste sich im PCMark 10, in diversen 3DMark-Tests, im Cinebench R20 und im AS-SSD-Benchmark bewähren. Die Ergebnisse überraschen mich nicht. Bei allem, was mit Grafiklast und Rendering zu tun hat, landet der All-in-One-PC maximal im unteren Mittelfeld (Cinebench) oder ist nur gerade mal in den unteren drei Prozent (3DMark Time Spy) oder im unteren Fünftel der getesteten Rechner (3DMark Night Raid) zu finden. Deutlich besser sieht es im PCMark 10 aus, denn hier landet der HP Envy Move im guten Mittelfeld. Das SSD-Benchmark attestiert dem AiO darüber hinaus eine ziemlich flotte SSD.

Aber wie sieht es denn nun im echten Alltag aus? Hier kann ich gleich vorwegnehmen: Ich hätte deutlich weniger erwartet von einem Rechner, der “nur” mit einem Core i5 und ohne dedizierte Grafik daherkommt. Klassische Aufgaben wie Textverarbeitung, Excel und Streaming sind absolut keine Herausforderung für den HP Envy Move. Auch beim zwanzigsten Chrome-Tab werkelt der All-in-One-PC noch zügig und zuverlässig vor sich hin.

Größere Aussetzer hätte ich dann eher bei Adobe Lightroom Classic und Co. erwartet. Spätestens, wenn ich Bilder mit Masken versehe und in die Detail-Editings gehe, fangen viele “schwächere” Computer schnell an zu stottern und das Editieren wird zur Qual. Der HP Envy Move hat hier über weite Strecken absolut reibungslos mitgemacht und auch bei großen Bibliotheken und Dateien sowie maskenlastigen Detail-Edits kaum Schwächen gezeigt.

Und dann wäre da noch die Frage nach dem Gaming. Auch hierbei waren meine Erwartungen eher weit unten angesiedelt, aber ich habe dennoch “Tomb Raider” und “Titanfall 2” installiert und damit ein paar ältere AAA-Games auf die Onboard-Grafik gehetzt. Und was soll ich sagen: Auch wenn die Details nicht auf Maximum liefen und ich mit Schatten, Transparenzen und Antialiasing geizen musste, so flimmerten die Spiele mit voller Auflösung völlig ruckelfrei über den Bildschirm. 

Alles in allem ist der HP Envy Move All-in-One-PC zwar sicherlich kein Gaming-Rechner und auch nicht die erste Wahl für Fotografen und Mediengestalter. Aber er bietet mehr als genug Leistung auch für Szenarien, die über Alltägliches wie Streaming und Textverarbeitung hinausgehen. Mich jedenfalls hat der HP-AiO überrascht und überzeugt.

Sound: HP zeigt, wie gut ein AiO klingen kann

Bang & Olufsen prangt da als Label auf den Lautsprechern des HP Envy Move All-in-One-PCs. Aber seien wir mal ehrlich: Wie oft steht ein großer Name auf einer PC-Soundkomponente und wie oft ist das Ergebnis dann doch eher ernüchternd? Hier liegt der Fall aber komplett anders. Was der Envy Move an Klang aus seiner Lautsprecherleiste schickt, ist in Anbetracht seiner Bauweise beeindruckend. Ich höre gute Tiefen, klare Mitten und Höhen und vor allem ein überraschend räumliches Klangbild.

Vor allem bei Filmen und Serien war ich des öfteren Baff, was da einerseits für eine nuancierte Klangkulisse aus den Lautsprechern kommt und wie adäquat der HP Envy Move die räumliche Verteilung von Sound-Elementen simuliert. Da klappert, knarzt und tönt es tatsächlich auch immer mal neben oder hinter mir. Natürlich muss ich alles in allem relativieren: Die Sound-Leistung ist nicht die einer Soundbar oder gar eines Heimkino-Systems mit Subwoofer. Aber was hier als Klang geboten wird, ist abermals ein Kaufargument für all jene, die einen potenten und vielseitigen Multimedia-Rechner suchen.

Da kommt ganz schön gewaltiger Sound raus: die Lautsprecher mit Bang-&-Olufsen-Technologie.

Akku: Bis zu vier Stunden Akkulaufzeit? Und ob.

Dass ich verwundert war, in einem All-in-One-PC einen Akku zu finden, habe ich bereits angedeutet. Dass ich keine tagelange Laufzeit erwarten sollte, war mir von vornherein klar. Dennoch hält der HP Envy Move sein Marketing-Versprechen in den üblichen Alltagsszenarien. Bis zu 4 Stunden soll der 83-Wattstunden-Akku durchhalten und das tut er absolut. Natürlich hängt das ein wenig von Last, Bildschirmhelligkeit und noch ein paar weiteren Faktoren ab. Aber bei meinen gemischten Sessions aus Webbrowsing, Netflix-Streaming und ein bisschen Word, Excel und Co. schafft der All-in-One-PC sogar 4 Stunden und 17 Minuten. 

Auch die Ladezeit von 50 Prozent in 45 Minuten und damit 100 Prozent in knapp 90 kann ich weitestgehend bestätigen. In den letzten zehn Prozent bremst der HP Envy Move zwar ein wenig, aber in gut 100 Minuten ist der Akku wieder voll und die nächsten vier kabellosen Stunden können kommen.

In der Praxis schafft der HP Envy Move die versprochenen vier Stunden Akkulaufzeit locker.

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