Linksys NSLU2 im Kurztest
Linksys NSLU2 im Kurztest
Mehr als erwartet…
Wer in seinem Netzwerk viele Daten lagert und auch Rechnerübergreifend auf viele Daten zugreifen muss, dem wird häufig ein NAS (Network Attached Storage) empfohlen. Ein NAS ist ein einfach zu verwaltender Dateiserver im Netzwerk, der dann von allen im Netzwerk hängenden Computern angesprochen wird. Das ganze hört sich komplizierter an als es ist, ein NAS kann inzwischen jeder Heimanwender schnell und einfach in sein Netzwerk implementieren. Mit dem Linksys NSLU2, einem sogenannten „Network Storage Link“ für USB steht die Möglichkeit zur Verfügung über den NSLU2 und damit über das Netzwerk auf bis zu zwei externe (USB) Festplatten zuzugreifen. Der Anschluss an das Netzwerk erfolgt einfach mittels Netzwerkkabel, das in den Router und in den NSLU2 gesteckt wird. Mittels einer einfachen Weboberfläche können dann Festplatten und Benutzer definiert werden, so dass ein kontrollierter Zugriff möglich ist.
Alles im allen eine schnelle, einfache und billige Lösung, um Speicher ins Netzwerk zu kriegen. Hier könnte auch mein Test schon zu Ende sein, aber die Linux Community im Internet hat einen viel besseren Zweck für die „Slug“ (NSLU2, im deutschen „Nacktschnecke“) gefunden. Dank Intel Prozessor, 32 MB RAM und einem Unix-Derivat als Betriebssystem sind die Erweiterungsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt. Somit hat sich der Linksys NSLU2 als Billigstserver in Netzwerken einen Namen gemacht, der Linksys kann inzwischen in großen als auch kleinen Netzwerken Hunderte von Aufgaben übernehmen.
Der NSLU2 kann als Mailserver, VPN Server, als Telefonanlage oder sogar als Apache Webserver eingesetzt werden, hier finden sich im Internet genug einschlägige Webseiten, um in die Linux Welt einzutauchen. Allerdings möchte ich an dieser Stelle natürlich betonen, dass die Garantie verfallen könnte und das sich jeder Nutzer darüber in Klaren sein sollte was er macht – für Folgeschäden ist jeder selbst verantwortlich.










