Kurztest Sony HDR-HC 1
Kurztest Sony HDR-HC 1
Ein mächtiges Stück Camcorder
Neben der Olympus FE-100, deren Test im CyberBloc schon nachzulesen war, konnte ich zugleich Sonys Einstieg in die neue Klasse der HDV Kameras bewundern und kurz antesten. Zu einem ausführlichen Bericht, fehlte leider die Zeit. Vielleicht bekomme ich sie ja zu einem späteren Zeitpunkt noch mal in meine Hände.
Bei einem Preis von ca. 1.500 Euro erwartet man als Käufer sicherlich mehr, als das der Camcorder einfach nur Filme aufzeichnen kann. An den technischen Details möchte ich mich weniger aufhalten, diese kann man bequem auch selber nachlesen. Fangen wir bei der Ausstattung an. Jene ist relativ komplett gehalten. Akku, Netzteil, Blende, Tragegurt, Fernbedienung, Cinch-Kabel, Komponentenkabel (wichtig für die Darstellung an HDTV-fähigen Geräten, eine HDMI Buchse fehlt), ein Memory Stick Duo und ein USB Kabel für die Übertragung der Fotos. Das einzige was ich vermisse, ist eine FireWire-Kabel (bei Sony i.Link) und für den Anfang eine Mini-DV Kassette.
Die Kamera ist nicht zu klein und nicht zu groß und liegt dementsprechend gut in der Hand. Einen billigen Eindruck macht sie nicht gerade. Das einzig Negative was mir auffällt, ist die etwas klapprige Verdeckung für den Zubehörschuh, ansonsten habe ich nichts auszusetzen.
Das Positive bei Camcordern in dieser Preisklasse, ist die Möglichkeit, mittels Focusring das Objektiv manuell zu steuern. Sowohl beim Brennweitenbereich, als auch direkt bei der Fokussierung. Ein kleines optisches Spiel mit der Tiefenschärfe ist somit denkbar, bei Kameras der unteren Preisklasse undenkbar.
Die Bedienung ist recht einfach gehalten, dessen ungeachtet verlangt dies schon hin und wieder einen Blick in die Bedienungsanleitung. Was bei der gebotenen Ausstattung und dem Funktionsumfang auch kaum wundert. Die meisten tiefer gehenden Einstellungen werden mittels Touchmenü gesteuert. Riesige Hände sind da von Nachteil, da diese sonst das Display verdecken, während man die Einstellungen vornimmt.
Aussagen zur Bildqualität und der Nachbearbeitung am Computer kann ich jetzt leider noch nicht machen. Hoffentlich findet sich die Kamera nochmals auf meinem Schreibtisch ein. Liese sich ja auch gut zukünftig für das CyberBloc verwenden ;-]
Fazit:
Ein guter Camcorder mit verdächtig wenig Schwächen für den ambitionierten Hobbyfilmer.
+ Ausstattung
+ Verarbeitung
+ manuelle Einstellungen
– klappriges Verdeck (Zubehörschuh)
– Bedienung des Menüs für große Hände schwierig

Rückansicht der HC1
Verdeckung für den Zubehörschuh
Manueller Focusring
Das Menü der HC1






