Kurztest: Nokia Ovi Maps
Kurztest: Nokia Ovi Maps
Fußgängernavigation inklusive…
Nokia bietet mit Ovi Maps eine mittlerweile kostenfreie Navigationsanwendung für seine Kunden an, die sich bei genauer Betrachtung durchaus sehen lassen kann. Bei bestimmten Symbian-Modellen lädt man sich einfach die jeweils benötigten Karten kostenfrei herunter und beginnt im Anschluss mit der eigentlichen Navigation. Auch besteht die Möglichkeit, sich komplette Kartensammlungen herunterzuladen und ist somit nicht mehr unbedingt auf eine Datenverbindung angewiesen, was sich gerade im Ausland als Vorteil entpuppt. Laut Nokia gilt dieses Angebot für immer, sprich ein Handyleben lang.
Kostenfrei ist jedoch nicht zwangsläufig immer mit gut gleichzusetzen, aus diesem Grunde habe ich die Ovi Maps einem Härtetest als Fußgänger-Navi unterzogen. Fußgängernavigation an sich beinhaltet für jedes Gerät nochmals eine ganz besondere Herausforderung, denn im Gegensatz zur bekannten Routenführung im Automobil, darf man mal eben nicht den Fußgänger bspw. über die Autobahn schicken. Des Weiteren müssen für diese spezielle Aufgabe auch kleine, etwaige Fußwege besonders berücksichtigt werden.
Die Zieleingabe bei Ovi Maps erfolgt mittels Volltextsuche – hier können wie bei Google Maps nicht nur die eigentliche Adresse, sondern auch Sehenswürdigkeiten und Geschäfte abgefragt werden. Die Ziele sind schnell gefunden und die Route dahin wird ebenso zügig berechnet, wer möchte kann zudem die Sprachausgabe deaktivieren und alternativ einfach auf Vibration umschalten. Vorteil: Hier wird man dann nicht blöd angeschaut, wenn man mit dem Handy in der Hand seinen Weg geht und von einer virtuellen Stimme „begleitet“ wird. Alles im allen hat die Fußgängernavigation bei den Ovi Maps mich persönlich voll überzeugen können, gerade im Zusammenspiel mit einem Touchscreen-Smartphone wie dem Nokia 5230.






