Kurztest: Nokia BH-500

von joerg-pittermann

· 1 min Lesezeit

Kurztest: Nokia BH-500

Ein Bluetooth-Headset mit kleinen Mängeln
Auf der Suche nach einem neuen Bluetooth-Stereoheadset hatte ich mich für das Jabra BT3030 entschieden; doch auch andere Headsets gelangten testweise an meine Ohren, so u.a. das Nokia BH-500, das ebenfalls einen Funk-Audio-Adapter mitbringt. Dieser kann zwar eingesteckt, umgehängt oder angeklippt werden, macht allerdings lang nicht soviel her wie der entsprechende Jabra-Adapter. Dabei ist das Gehäuse des BH-500, in dem auch das Mikro für die Telefonfunktion untergebracht ist, in schwarzem Plastik gehalten; dazu glänzen die Buttons silbern, doch überall hinterlässt der pH-Wert der Finger deutliche Spuren. Aufgeladen wird das BH-500 mit dem üblichen Nokia-Ladegerät und nicht, wie beim Jabra, via Mini-USB-Anschluss – das Headset also mal eben am Laptop mit Strom versorgen, ist leider nicht drin. Immerhin ist es nach gut drei Stunden voll aufgeladen, wobei die Nutzdauer bei meinen Testversuchen zwischen sechs und sieben Stunden lag.

Nokia BH-500
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Die Kopplung erfolgt einfach und schnell, so wie ich es von Bluetooth-Produkten erwarte. Doch während die Musikqualität der mitgelieferten, wenig bequemen Kopfhörer eher durchschnittlich ist, waren beim Probelauf an meinen JBL-Lautsprechern kaum Unterschiede zwischen Nokia und Jabra zu vernehmen. Als Laie dürfte man also zufrieden sein, allerdings kann beim BH-500 die Lautstärke nur über den Adapter und nicht über das Handy geregelt werden. Eine recht unangenehme Eigenschaft, denn meistens greift man schneller zum Handy als zum Adapter in der Hemdtasche. Die weitere Bedienung des Handy-MP3-Players mittels Adapter verläuft aber, selbst an meinen getesteten Nicht-Nokia-Geräten, problemlos. Ebenso ohne Fehl und Tadel zeigen sich Telefoniefunktion und Mikrofonempfindlichkeit – keiner meiner Gesprächspartner hat sich beschwert.

Kurz und gut, im direkten Vergleich muss sich das Nokia BH-500 dem Jabra BT3030 geschlagen geben. Das liegt jedoch weniger am fast doppelt so hohen Preis, sondern vielmehr an den kleinen, feinen Details; so waren der Mini-USB-Anschluss sowie die schickere Optik und die bessere Bedienbarkeit des Jabra-Adapters für mich kaufentscheidend. Klar, das Nokia ist ein gutes Headset, es bietet mir aber nicht den Mehrwert, den ich erwarte.

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